Amerika 2011

Diashow Amerika:

So nun ist es soweit

Nach den letzten drei stressigen Tagen, habe ich es nun geschafft. Ich sitze im Flieger nach Las Vegas. Am Donnerstag begann der ganze Stress. Beruflich ging mal wieder alles drunter und drüber. Plötzlich und wie aus dem Boden gestampft war ich für eine Veranstaltung verantwortlich, die ich weder geplant noch für die ich verantwortlich war. Jedoch durch die plötzlich entstandenen Probleme wurde ich von jetzt auf gleich mit der Problembewältigung beauftragt und somit verantwortlich.

Es fing eigentlich am Dienstag Nachmittag an, mit der Frage meines Chefs, was für das Facharztrepititorium an Bewirtung und Technik vorgesehen ist. Es war lediglich die Technik vorgesehen, sonst leider nichts. Die Bewirtung zu organisieren ging ganz gut und stellte kein Problem dar. Dann nahte der Feierabend. Gott sei Dank. Dann kam der Mittwoch, plötzlich bekam ich für das Seminar Anrufe, Fragen und Emails. Ich setzte mich mit der eigentlich zuständigen Sekretärin, die die Einladungen verschickt hat und die Veranstaltung organisiert, in Verbindung. Dort wurden mir dann diverse komische Antworten gegeben. Okay ich wollte dies mal in Ruhe mit meinem Chef besprechen. Dieser sagte mir ebenfalls, wir haben mit der Organisation nichts zu tun. Also bis Dienstag Abend hatte ich nicht mal eine Vorstellung was dieses Seminar beinhaltet.

Am Mittwoch rief ich die Sekretärin nochmals an und fragte, wer der Sekretärinnen denn an den 3 Tagen Vorort sein wird. Die Antwort verblüffte mich sehr. Keine “wir haben keine Zeit rüber zu kommen und dabei zu sein”. Okay, dachte ich nur scheint ja alles gut organisiert zu sein. Übrigens waren die Referenten überwiegend aus der Uni. Da dachte ich dann, dass die Referenten die Kleinigkeiten mit organisieren. Die Vorträge sollten uns per Mail zukommen. Die ersten taten dieses auch. Die ließ ich zum einspielen auf CD brennen. Leider funktionierte das nicht, so ließ ich die Vorträge auf den Vortragsstick meines Chefs ziehen. Wir spielten die Vorträge dann ins System und ordneten Sie den Referenten zu. Das war perfekt. Leider bekamen wir nicht alle Vorträge gemailt, so dass wir auf die Referenten warten mussten. Dieses wird dann meistens sehr knapp, aber es sollte funktionieren.

Dan kam der Donnerstag, um 08.30 Uhr sollten die Vorträge losgehen. Die Verpflegung war von meiner Seite gesichert und die Küche hat es auch super gut noch auf die schnelle organisiert bekommen.Die Vorträge des 1. und 2. Referenten waren auch eingelesen. Also alles sollte funktionieren. Dies sollte sich als Irrtum herausstellen. Ich war um 08.15 Uhr am Hörsaal und wartete auf die Fachärzte in “spee”. Vorher habe ich mir auf dem Weg von der Cafeteria bis zum Hörsaal 1/2 belegtes Brötchen gegönnt, sonst wäre ich umgefallen. Ich hatte eine Anwesenheitsliste, die ich abhaken sollte. Leider war diese noch nicht einmal alphabetisch sortiert. Somit suchte ich bei jedem Teilnehmer die 6 Seiten durch, wo sein Name steht und hakte diesen ab. Furchtbar. Dann kamen Fragen wie, haben Sie Blöcke und Stifte zum mitschreiben? Ich hatte es nicht organisiert und somit wusste ich nicht, ob es organisiert wurde oder nicht. Es stellte sich heraus, dass es nicht organisiert wurde.Wir organisierten es bei uns in der Klinik. Das Problem war dann auch gelöst. Ich war um 09.00 Uhr das erste mal Schweißgebadet. Mir stand das Wasser buchstäblich in den Stiefeln. Dann kurz hoch zum Schreibtisch, dort warteten die nächsten Emails mit Hiobsbotschaften der Sekretärin auf mich. Sonderwünsche der Referenten, wie Akustik im Hörsaal da Videos gezeigt werden. Diese Vorträge sind nicht zu mailen, da die Videos nicht ankommen. Okay auf zur nächsten Organisation. So zog es sich dann weiter hin bis zum Mittagessen.

Beim Mittagessen kam das nächste Problem auf mich zu. Zwischen dem Seminar wollten unsere Internisten für eine interne Fortbildung für 1 Std. in den Hörsaal und wir sollten ihn räumen. Das ging auf gar keinem Fall. Also die Fortbildung der Internisten absagen und uns den Hörsaal sichern. Die Unterlagen, die dort herum lagen, konnten wir auf keinem Fall zusammen räumen. Die Ärzte wurde ja anschließend noch geprüft. Okay, ich machte mich an die Arbeit. Die Internisten vor allem der Vortragende war überhaupt nicht böse und hatte Verständnis, ich glaube es war ihm sogar ganz recht. Die anderen Ärzte hatten auch Verständnis, aber die Sekretärinnen mit denen hatte ich mal wieder Stress. Keiner wollte nun einmal den Rundruf starten und die teilnehmenden Ärzte informieren, dass die interne Fortbildung abgesagt ist. Okay, ich sah mich in diesem Moment auch nicht dafür verantwortlich. Ich hatte schon eine Verantwortung für eine Veranstaltung, die nicht unsere war. Ich bemerkte, dass die Veranstaltung schlecht organisiert war. Mittlerweile waren alle Beteiligten angesäuert, wegen der schlechten Organisation. Wir waren jedoch flexibel und machten das Beste aus der Situation. Wir kannten das Haus alle gut genug, um zu wissen wo, mit wem und wie man die Probleme löst. Es haben auch alle super mitgemacht, da niemand von uns für die schlechte Organisation verantwortlich war.

Der Abend näherte sich und schließlich war Feierabend. Ich also los nach Hause. War in dieser Woche auch nicht ganz einfach, da ja bekanntlich die Lokführer mal wieder (ich glaube zum 100.000 male) gestreikt haben. Also auf in den Berufsverkehr von Essen. Dann zum Nagelstudio und dann direkt nach Hause in die Badewanne. Ich war echt durch und Hundemüde. Es war erst 19.15 Uhr. Dennoch. Bruscetta ab in den Ofen, ein Glas Rotwein, alles mit in die Wanne zum relaxen. Danach ab auf die Couch, dort bin ich prompt eingeschlafen.

Es ist Freitag 04.30 Uhr Aufstehen ist angesagt. Okay, raus aus dem Bett und unter die Dusche. Gut ich dachte über den gestrigen Tag nach und entschied mich, obwohl ich alles weitere organisiert hatte und es eigentlich keinerlei weitere Probleme geben sollte, das Laptop mit WLAN Stick mitzunehmen. Nun ging es wieder los Richtung Essen. In den ersten Stunden lief alles wie am Schnürchen und ich konnte mal wieder meine Arbeiten beginnen. Dann ging es los. Ein Vortrag ließ sich nicht einspielen. Der Techniker holte sich dann doch mein Laptop ohne hätte der Vortrag nicht gehalten werden können. Mein Chef ließ seinen Termin in Mainz durch mich absagen, da die Lokführer mal wieder streikten und es genau seinen Zug nach Mainz betraf. Die hatten meinen Anruf schon erwartet und hatten schon einige Absagen bekommen. Ich hoffte nur, dass Sie nicht in allzu kleiner Runde beisammen saßen. Gut ich widmete mich wieder meiner Arbeit. Dann fiel mir ein, ohne das Laptop kann ich nicht nach Hause. Und ohne Laptop kann der Vortrag nicht gehalten werden. Gut dann eben nicht um 13.00 Uhr Feierabend machen. Ich musste bis 14.30 Uhr warten. Dies warf dann meinen Zeitplan zuhause mit packen ect. durcheinander. Das nächste Problem bestand dann darin, dass der nächste Referent seinen Vortrag als MAC Datei geschickt hat. Dies mit der Anlage nicht kompatibel war, somit ging das Telefonieren und ausprobieren los. Dann kam der Referent, wir hatten ihn über seine Sekretärin erreicht, er sollte seinen MAC mitbringen, sonst wird das nichts. Es wurde halb drei und ich packte überstürzt meine Sachen und weg war ich bevor der ganze Urlaub den Bach runter ging. Halb drei für Essen mit dem Berufsverkehr zu spät. Wie ich vermutete fuhr ich ziemlich lang nach Hause.

Zuhause angekommen, ging das Kofferpacken los. Schnell hatte ich alles zusammen. Ich darf 23Kg mitnehmen. Ich kam auf 17 Kg. Was hatte ich vergessen? Mhhhh…. keine Ahnung, ein kurzer Anruf bei Ansgar. Okay ich suchte dann noch schnell 3 Sachen und packte sie ein. So wiegen, ich kam auf 18,7 Kg. Okay mehr wird es einfach nicht. Dann ab auf die Couch. Ich war platt. Dann ging ich ins Bett. Ausschlafen. Samstag morgen war ich früh wach und trank erst einmal Kaffee. Dann ging es los mit Schlafzimmer ausräumen. Bei mir kommen die Handwerker während ich im Urlaub bin. Es soll Laminat gelegt, Wände gestrichen und eine Wand tapeziert werden. Mal sehen was dabei raus kommt. Okay das Schlafzimmer ist nun auch geleert. Also nochmal unter die Dusche und dann das Auto packen und los geht es nach Mainz. Wir wollten uns um 18.00 Uhr in Mainz treffen. Das funktionierte auch ganz gut. Dann der Abend-Checkin in Frankfurt. So die Koffer waren wir auch los. Gott sei dank. Nun noch schnell was Essen. Dann ab in Bett, morgen müssen wir um 06.00 Uhr aufstehen.

Ich stand heute morgen mit tierischen Kopfschmerzen auf. Ich habe super schlecht geschlafen und die Kopfschmerztabletten sind im Koffer in Frankfurt. Super. Ich versuche es mit einer Aspirin. Leider ohne Erfolgt. Ich werde die Flugbegleiterin nachher einmal fragen, ob die irgend etwas an Bord haben. Also riefen wir uns ein Taxi und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Dann sind wir endlich im Flieger. An Bord gibt es wirklich eine Kopfschmerztablette. Gut nun kann der Urlaub beginnen und der Stress der letzten Tage fällt langsam von mir ab. Ich hoffe nur, dass die Kopfschmerzen bald nachlassen. Dann habe ich Urlaub………

Von Las Vegas nach Death ValleyErstellt am 27/02/2011 von ntschotschi

Nach dem hervorragenden Service an Bord, damit meine ich die Getränke, die Snacks, das Essen und es gab sogar warme feuchte Tücher wie bei Chinesen nach dem Essen. Auf so einem langen Flug ist das eine tolle Idee. Das Unterhaltungsprogramm war fantastisch. Also nach allem was es an Bord so gab, landen wir nun in Las Vegas ziemlich pünktlich. Die Zollabfertigung klappt auch ziemlich schnell und das Gepäck läuft auch schon. Wie bekommen die Amerikaner das so schnell hin? Mhhh… na ich denke da nicht weiter drüber nach, ich weiß nur in Deutschland, Spanien, Türkei dauert das immer ziemlich lange.

Wir machen uns direkt auf zum Car Shuttle Bus. Dieser bringt uns dann zur Autovermietung. Das Auto haben wir auch ganz schnell, leider ist der Jeep, den wir eigentlich haben wollten nicht da. Somit entscheiden wir uns für einen anderen Jeep ähnlichen Wagen. Supi rein und los. Wir düsen aus Las Vegas raus.  Und los geht es auf nach Death Valley. Unterwegs kaufen wir noch ein bisschen ein und dann kommen wir auch bald in Death Valley an. Wir haben ein wunderschönes teures Hotel (Furnace Creek In) gefunden. Es ist eine Oase mitten in der Wüste. Es gibt aber auch im Umkreis von 50 mailen nichts weiter, keinen Laden, keine Tankstelle, kein Haus, einfach nichts. Also man muss schon hier bleiben. Als wir hier hin gefahren sind, fuhren wir an einem Punkt vorbei, wo schon alle Fotografen oben standen und auf den Sonnenuntergang warten, dort wollen wir heute auch hin. Wir haben zu Deutschland eine Zeitverschiebung von 9 Std. Wir hatten einen Tag von ca. 33Std. somit kamen wir ziemlich erledigt im Hotel an. Wir packten schnell das Auto aus, ließen es parken, jawohl diesen Service gibt es hier bei dem Preis und machten uns auf ins unser Zimmer. Dort stellten wir das Gepäck ab und gingen Essen. Wir hatten eine traumhafte Vorspeise (eine einheimische Suppe) schmeckte so wie Käsesuppe mit Mais und Nachos, darin auch noch zu finden Paprikastücke und ich glaube etwas gebratenen Schinken. Erinnert mich so etwas an meine Garbanzas (einheimisches spanisches Rezept). Dennoch sind diese beiden nicht im Geschmack zu vergleichen. Danach gab es für mich einen Salat mit einem Honig-Senf Dressing, köstlich. Ansgar hat sich ein Sekt bestellt. Dennoch der Preis für das Steak war echt heftig. Na für ein gutes Steak hier muss man das wohl bezahlen. Nach dem Essen geht es ab unter die Dusche und ins Bett. Ich glaube ich habe noch nicht ganz gelegen, da schlief ich schon. Es war hier in Amerika 19.05 Uhr. Also ich erwachte, erwartete ich eigentlich, dass es morgens ist. Leider ist es noch dunkel. Ich habe lange und gut geschlafen. Ein Blick auf die Uhr ließ mich erschrecken. Es war 23.15 Uhr. Es war noch nicht einmal Mitternacht, ich hatte wie immer 4 Std. geschlafen und war fit. Gut hier ist es so ruhig, kein Autolärm, man hört keine Nachbarn, keine Duschen, ect. Kurz gesagt man hört die Stecknadel fallen. Okay dann umdrehen und versuchen wieder einzuschlafen. Es gelang mir erst nach Stunden wieder. Aber es klappte. Dann ein Sonnenstrahl. Es ist 06.00 Uhr und ich werde erneut wach. Ich gehe schon einmal duschen und schaue mir nach dem Frühstück mal die Gegend um das Hotel an. Die Anlage ist traumhaft. Ich denke später werden noch Fotos folgen. Also bis später.

Furnace Creek Inn

Hier die Fotos:

HoteloaseHotelterasseLauschiges-OasenplätzchenOaseOase-duePoolWasserfall-Oase

Für diesen hervorragenden Preis ist noch nicht einmal das Frühstück inbegriffen. Also auf zum Frühstück. Es gab Rührei mit Spinat und Zwiebeln, dazu Bratkartoffeln, Toast und Marmelade. Der Kaffee hier schmeckt echt toll, im Gegensatz zu Teneriffa, da kann man ihn eigentlich nicht trinken. Dort sollte man Teetrinker werden.

 
Death Valley, Mosaic CanyonErstellt am 28/02/2011 von ntschotschi Also los geht es von Furnace Creek ab ins Tal des Todes Smiley

Ich hoffe wir kommen nicht schon an unserem ersten Tag ums Leben. Death Valley ist für mich ein rotes Tuch. Seit man dort 4 tote Touristen gefunden hat, ist mir bei dem Namen Death Valley nicht wohl. Jetzt müssen wir dort auch noch wohnen und fahren dort 3 Tage rum,na ob das gut geht. Unser Auto läuft auch nicht rund, so dass mir beim Einsteigen schon mulmig wird. Gott sei dank ist es nicht ganz so heiß. Wir haben hier 15 Grad C und es fühlt sich an wie 30 Grad C. Na das möchte ich im Sommer nicht erleben. Hier liegt stellenweise sogar noch Schnee. Also verdursten ist da nicht drin, aber erfrieren. Nachts ist es hier so kalt, dass selbst der Bärchen-Schlafanzug nicht wärmt. Also Ansgar schwärmt ja so von dem MAC, nun lobe ich mir mein Notebook, es wird immer so warm durch das Gebläse, es hat den Vorzug es wärmt ungemein im Bett. Also nehmt euch bloß keinen MAC mit!

Nun sind wir also auf dem Weg durch Death Valley. Zuerst fahren wir zum Visitor Center. Dort besorgten wir uns erst einmal eine Übersichtskarte von Death Valley. Wir mussten uns ja schließlich ein neues Zuhause ausgucken. Unser Blick fiel auf Beatty im Nordosten. Wie man das Ausspricht weiß keiner von uns. Ich würde sagen wie Death also auch mit “ä” also Bätty. Aber wie gesagt jeder von uns hat da eine andere Meinung. Nun fahren wir erst einmal nach “Bätty” und suchen uns ein Motel. Schnell haben wir ein schnuckeliges Plätzchen gefunden. 119$ für 2 Nächte inkl. Steuern! Koffer abladen und auf ins Tal des Todes. Wir wollten eigentlich zum Scottys Castle. Wir machten uns auf den Weg. Nach 6 Meilen Offroud standen wir vor einer gesperrten Straße. Road closed. Wir drehten um und fuhren nach Stovepipe Wells. Ups schnell waren wir durch den Ort. Also nochmal zurück, ich wollte ihn ja auch sehen. Wir hielten sogar an und versuchten das Restaurant, das angeschlagen ist, zu finden. Keine Chance. Es gab es einfach nicht. Vielleicht sollte es oder Saloon sein, aber der sah auch ziemlich geschlossen aus. Nun dann gab es belegte Sandwiches aus dem General Store. Nach einigen Fotos ging es auch weiter.

Stovepipe Wells:

EselherdeIch bin Stahlross
Ich-habe-AusgediehntEsel

Danach fuhren wir zum Mosaik Canyon. Dort stiegen wir aus und machten uns auf den Weg.

Mosaik Canyon:

My Colorful-CanyonRabeRock-snake

Dann haben wir noch verschiedene Sachen gesehen. Wir sind durch einen kleinen Canyon gefahren, der wunderschön war. Der Name folgt. Ich muss mal auf der Karte nachsehen. Dort konnte man nur mit dem Auto durchfahren, ohne Anhalten für Fotos oder sonstiges. Eine schmale Straße “one way” bis zum Ende. Aber toll.

Wir kamen auch noch an den spektakulären Sanddünen vorbei. Die höchste soll 55 Meter hoch sein. Hier ein Foto

Sanddünen

Zum Sonnenuntergang ging es zum Szabriski Point (Mamorkuchen habe ich es genannt Smiley)

Mamorkuchen

 
Around Death ValleyErstellt am 01/03/2011 von ntschotschi

 

Die nicht enden wollende Nacht war super kalt, ich habe so gefroren. Morgens direkt mal unter die heiße Dusche und dann ab durch den Ort um zu schauen, wo man gut Frühstücken kann. Der Saloon gegenüber war sicherlich nur eine Kneipe, nebenan das Restaurant war noch geschlossen. Also auf zum nächsten Lokal. Aber wo? Dieser Ort ist so klein und niedlich, dass man sogar schnell durchgelaufen ist. Okay den Subway, der groß im Motel angekündigt ist, sahen wir auch nicht. Nun kreuzten wir die Straße und auf der anderen Seite sahen wir dann den Grill. Den suchten wir eigentlich. Wir dachten zumindest wir sahen ihn. Wir liefen in diese Richtung, aber es war ein anderes Schild. Ich hatte Hunger. Wir liefen weiter und nach einiger Suche haben wir dann den Entrasada Grill gefunden. Dort gab es einiges Spanisches. Ich nahm doch direkt die Rühreier mit Chorizo. Erinnert mich so an Teneriffa. Spanisch ist immer gut. Mhhhh….  es war einfach köstlich.

Wir betreten das nett wirkende Lokal. Kaum sind wir drin, werden wir herzlich begrüßt und schon nach einem Pott Kaffee gefragt. Wir nehmen dankend an. Wir sitzen gerade, da kommt auch schon der Guten Morgen Kaffee auf den Tisch. Das nenne ich mal Service. Minuten später haben wir dann auch schon unser Frühstück bestellt. Kurz darauf kommt ein gut riechender Geruch aus der Küche. Der Koch ist schon an unserem Frühstück, das auch nicht lange auf sich warten ließ.

So gut gestärkt geht es nach einem kleinen Zwischenstopp dann wieder los. Wir hören Musik über Ansgars Handy und haben eine Kamera hinter die Windschutzscheibe gebaut. Die ist zwar nicht ganz fest auf ihren Beinen, aber es sollte funktionieren. So können wir diverse Streckenabschnitte aufzeichnen und hinterher einen Film daraus basteln. Das wird bestimmt lustig. Ich habe gerade den Windows Live Moviemaker entdeckt und übe mich daran. Mein erster Film ist fertig und Ihr könnt Ihn bei Flickr sehen. Hier der Link

http://www.flickr.com/photos/58635682@N05/5489233303/

Wir fahren Richtung Scotty´s Castle. Die Landschaft ist recht Abwechslungsreich, richtig farbig und bunt. So kenne ich keine Wüste, die sind eher immer trist und einfarbig. Plötzlich sehen wir ein verlassenes Bergwerk (denken wir zumindest sollte es mal gewesen sein). Also Blinker setzen und abbiegen. Nach einigen Metern Offroad (was auch sonst) kommen wir dort an. Wir parken vor dem ehemaligen Haus, was nun nur noch eine Steinruine ist. Aussteigen Fototime Smiley

Es gab dort diverses zu sehen und wir hielten und dort einige Zeit auf. Hier die Fotos von dem Ort.

AbrisshausPool
Verbrannte-Erde Alter-Kesselofen  broken-WIndow

Nun geht es weiter in Richtung Scotty’s Castle. Sofort wird der Asphalt schlechter, die Kurven werden enger, aber unserer Laune tut das keinen Abbruch. Gute 30 Minuten später finden wir auf der rechten Seite mitten im Nichts Scotty’s Castle. Auf dem Parkplatz steht ein modernes Dreirad. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man so etwas fahren kann und das auch noch Spaß macht. Habe allerdings schon von einigen Leuten gehört, diese Maschinen sollen eine gute Straßenlage haben. Daneben steht eine BMW neben der anderen. Alles Enduros, fast alles Boxer, alle mit US-Kennzeichen!

modernes-Dreirad

Scotty’s Castle hat es uns angetan, wir schleichen um das Gebäude und knipsen ein Detail nach dem Anderen. Wie verrückt muss dieser Scotty eigentlich gewesen sein.

Einfahrt-zu-ScottyFire-truckKaktusbrunnenPowerhouseScotty`s-CastleScotty`s-Castle-1902Scotty`s-GesindehausScotty`s-GlücksbrunnenScotty`s-Park
GarnspuleZugtor-von-ScottyPrivate-Residence

Hier ein Video zu Scotty´s Castle

Scotty´s Castle

 

Bei einer kurzen Recherche finde ich dann diese Geschichte:

http://www.kalifornien.citysam.de/death-valley-sights.htm

Scotty’s Castle ist ein einzigartiger Ort im Norden von Death Valley: In den 1920er Jahren ließ der Chicagoer Geschäftsmann Albert Johnson dieses burgartige Haus mitten in der Wüste errichten und investierte auf Anraten des Abenteurers Walter Scott (besser bekannt als „Death Valley Scotty“) in eine Goldmine. Obwohl es damals in Death Valley noch nicht einmal Straßen zum Transport des Baumaterials gab, konnte der Bau fast beendet werden. Erst der Börsenkrach des Jahres 1929 versetzte dem Bauvorhaben einen herben Rückschlag, denn Albert Johnson verlor fast sein gesamtes Vermögen und finanzierte den Prunkbau nicht weiter.

Noch heute befinden sich einige Teile von Johnsons Einrichtung im Haus. Den Namen erhielt das Anwesen, da der gewiefte Geschichtenerzähler Death Valley Scotty stetig behauptete, das Haus gehöre ihm. Irgendwann glaubten die Leute seine Geschichte und die Villa erhielt ihren heutigen Namen. Scotty’s Castle erkundet man am besten im Rahmen einer der Führungen.

Ok, so war das also, der Scotty hat immer nur erzählt, dass es sein Castle war :-) Schlitzohr…

Ich dachte immer, Coyoten gibt es nicht mehr, die gab es zu John Wayn´s Zeiten nur im Wilden Westen, so nun habe ich in Scotty´s Castle gesehen, dass dies ein Irrtum war. Hier der Beweis, es lief ein Coyote frei an den Rastplätzen der Besucher rum. Ich denke er streunerte nach etwas eßbarem.

Von Scotty’s Castle geht es dann in südlicher Richtung über die „Scotty’s Castle Road“. Wir machen einen kleinen Abstecher zum Ubehebe Krater.

Ubehebe-Crater

Auf dem Rundtour zurück halten wir an und machen ein paar unglaubliche Bilder am Straßenrand. Die Gegend erinnert mich an einen riesigen Marmorkuchen. So sieht die Landschaft aus, ziemlich wellig und hell und dunkel braun eingefärbt. Jemand hat nur vergessen den Marmorkuchen wieder glatt zu rühren. Amerika ist schon ein witziges Land. Plötzlich rasen Feuerwehr, Rettungswagen und diverse Sheriffautos an uns vorbei. Es ist meilenweit nichts und niemand zu sehen, was da wohl passiert war. Nach dem Sonnenuntergang fuhren wir weiter und wir sollten erfahren, was passiert ist. Ein Auto hatte irgendwie die Kontrolle über sein Auto verloren und ist von der Straße abgekommen. Im Schotterbett hat er sich dann wohl mehrfach beim rumreißen des Lenkrades überschlagen, denn der Wagen stand total verbeult und zusammen geschrottet auf der anderen Straßenseite. Gott sei Dank ist dem Fahrer nicht viel passiert, denn er stand benommen vor seinem Auto. Alles gut.

MarmorkuchenSonnenuntergangSonnenuntergang-Death-ValleySun-goes-down

Zurück im Motel heißt es nur kurz Rucksäcke ablegen und dann los. Wir hatten Hunger und wollten etwas Essen. Ich hatte gegenüber diesen kleinen Laden gesehen, der morgen noch geschlossen war. Dort sollte es lt. Schaufensterreklame Pizza geben. Okay. Als wir in das Eatery kamen überfiel und die Kellnerin ja schon mit dem Tagestipp. Wir hörten Ihr aufmerksam zu. Sie sprach sehr schnell und wir verstanden nur sehr wenig. Okay. Sie bemerkte es und sprach langsam und deutlich. So verstanden wir sie schon besser. Wir entschieden uns für den Truthahn, also gab es keine Pizza. Dieser lag auf einem Sandwich angereichert mit etwas Mayonnaise und Marmelade. Lecker aber hört sich schon irgendwie pervers an oder? Dazu gab es Kartoffelsalat mit Peperoni. Dazu tranken wir amerikanisches Bier, Sierra Nevada Bier. Wir bekamen deshalb Bier, da der Besitzer auch Besitzer des Saloons war und sowieso eine Ausschanklizenz hatte. Also Bier dazu. Lecker. Total schach matt schlichen wir zurück ins Motel. Dort dann Fotos herunterladen, sichern, bearbeiten, bloggen und ab ins Bett. So sind die Tage hier Smiley

1 Nacht noch und dann fahren wir Richtung Los Angeles, jeeepppppeeeeehhhh……….! Hollywood ich komme. Ich denke jedoch, dass die nicht unbedingt nur auf mich gewartet haben. Aber egal, Illusionen soll man sich nicht nehmen lassen und man sollte auch Träume haben.

Abreise Beatty – Ankunft in Ridgecrest Erstellt am 03/03/2011 von ntschotschi

So nun sind wir in Beatty abgereist. Unser erstes Ziel ist unser Frühstücks-Grill. Heute gab es wie immer schwarzen Kaffee, dazu wählte ich das Breakfast Buritto. Ebend echt spanisch. Ich liebe es. Es war herzhaft und pikant. Die Besitzerin und ihr Mann sehen aus wie Mexikaner/Spanier. Also keine typischen Amerikaner. Selbst das Lokal wirkt spanisch. Die Küche ist hervorragend, so wie die Spanier ebend kochen. Unglaublich, komme mir vor wie auf Teneriffa und nicht wie in Amerika.

Wir fuhren als erstes die Geisterstadt Rhyolite an. Dort gab es ein paar Fotos. Hier die Ausbeute. Sie ist allerdings nicht so groß.

    

Auf geht es nach dem Frühstück Richtung Los Angeles. Allerdings haben wir vor noch einen Zwischenstop in Ridgecrest einzulegen. Nachts in LA ankommen ist glaubig keine gute Idee, wenn man nicht weiß sohin. Also bleiben wir in Ridgecrest. Morgen fahren wir dann die knapp 180 Meilen bis LA. Das wird ein Spaß.

Nun machen wir uns fertig und schauen uns mal diesen kleinen niedlichen Ort an, wo genau wir hier sind. Wir fanden den Walmart, wo wir kurz das nötigste eingekauft haben. Danach ging es zum Dennys, wohin auch sonst. Dort gab es leckeres Abendbrot. Nun sind wir zurück im Motel und lassen es uns gut gehen. Ruhen uns etwas aus und posten so das nötigste. ALso alles in allem heute ein ruhiger Tag mit vielen tollen Eindrücken. Leider kann ich für euch nicht alles in Bildern festhalten. Manche Sachen kann man einfach nicht fotografieren und sollte ich es versuchen, dann kommt es nicht so rüber, wie ich es gesehen habe. Hoffe dass ich es zwischendurch immer wieder schaffe ein kleines Filmchen mit einzuspielen. Mal sehen wir fit ich im Movie maker werde.

Von Ridgecrest über Santa Monica nach Malibu BeachErstellt am 03/03/2011 von ntschotschi

Heute morgen ging es dann los nach dem hervorragenden Frühstück bei Dennys Richtung Santa Monica South. Bei Dennys gab es für mich ein Senioren Frühstück. Der Kellner grinste mich an und sagt „es gäbe dies erst ab 55 Jahre“. Ich entschuldigte mich und wollte etwas anderes nehmen. Er verneinte lächelnd und sagte es wäre kein Problem ein Seniorenfrühstück zu bekommen. Ich lächelte ihn an und bedankte mich freundlich. Bald darauf kam das Frühstück mit den Worten „einmal das Seniorenfrühstück“ und grinst. Wir aßen das zauberhafte Frühstück, bezhalten und fuhren los. Die Fahrt Richtung Los Angeles ging überraschend schnell. Wir sind gegen 13 Uhr in Santa Monica angekommen. Wir hatten zum ersten Male hier in Amerika Stau. Es glich unserer A3 im Berufsverkehr. Dennoch mit 6 spuriger Strasse ging das recht schnell vorbei. Plötzlich waren wir dann an der Küstenstraße in Santa Monica. Wir fahren am Santa Monica Pier vorbei Richtung Malibu und kommen an Malibu Beach vorbei auf der Suche nach einem Motel. Wir landen schließlich im Malibu Motel. Ein sehr passables Motel und nicht gerade günstig (für ein Motel). Aber sehr luxeriös eingerichtet. Okay dies nehmen wir und bleiben 2 Tage. Schnell sind die Koffer verstaut und es geht auf zum Mittagessen bei einem tollen Italiener nebenan. Ich bestelle mir den Fisch des Tages. Der Teller kommt und ich bin angenehm überrascht. Eine normale Portion, alles gesund und sieht gut aus. Also dieser toll gebratene Fisch, mit diversem Gemüse (Brokkoli, Blumenkohl, Spargel, Möhren und Rosenkohl), toll dekoriert. Das Gemüse war nur leicht blanchiert. Köstlich, dazu gab es dunklen Reis und einen klein gehexelten Salat. Man konnte nicht identifizieren, was dort alles drin war, aber es schmeckte hervorragend. Dazu gab es ein Radler. Einfach grandios. Nach dem Mittagessen geht es ab ins Motel, eine Runde bloggen und danach etwas ausruhen für heute Abend, dann geht es auf zum Santa Monica Pier. Mal sehen was es dort so gibt. Ich werde berichten. Ich würde dort zu gerne einmal Karussell fahren. Mal sehen vielleicht klappt es ja. Bis später. Ich denke ich werde dort einige schöne Fotos für Euch machen können.

So wir sind zurück. Es war sehr interessant. Ich habe heute meinen ersten freifliegenden Pelikan gesehen. Dann gab es einige Fotos am Santa Monica Pier. Hier die Fotos.

 
 
      

Zurück im Motel, sind wir noch zu unserem Lieblings-Italiener gegangen und haben einen Absaker getrunken. Ich fand auf der Karte einen exelenten Californischen Rotwein. Dieser war super köstlich. Wir zahlten und gingen zurück zum Hotel die Ausbeute für Euch fertig machen. Gutes nächtle bis morgen dann gibt es mehr aus Amerika.

Unterkunft und Essen in Malibu Erstellt am 04/03/2011 von ntschotschi

Das Motel kostet 336 $ für zwei  Nächte, inkl. Steuern. Hier findet Ihr unser Hotel in Malibu und das super tolle Restaurant.

Dies ist das Motel: http://www.themalibumotel.com

Das Essen in dem Restaurant nebenan im „Plates“ ist köstlich. Super gut und gesund. Es sind normale Portionen mit viel Gemüse. Das Frühstück war super lecker und normal portioniert. Ich hatte ein Sandwich mit Rührei, Salat und Tomaten, dazu gab es frisches Obst. Gelernt habe ich jetzt auch, was meine Lieblingsmarmelade (Himbeere und Brombeere) hier heißt. Himbeere = Red Raspberry und
Brombeere = Blackberry

Dies ist das Restaurant Plate: http://www.platemalibu.com/index2.html

Zurück im Motel schreibe ich Euch schnell mit einer kleinen Übersicht, wo wir genau sind. Also schaut es Euch an es lohnt sich

Gleich wollen wir zum Santa Monica Pier und dann durch Santa Monica bummeln – mal sehen ob ich davon werde berichten können…

Bummeln in Santa Monica Erstellt am 04/03/2011 von ntschotschi

Nun sind wir aufgebrochen und fahren Richtung Santa Monica Pier. Dort kann man sehr gut parken für nur 6$. Als wir dort ankommen, hat sich zum Vortag nichts verändert. Die selben Leute, der gleiche Preis, all the same. Wir stellen das Auto ab und rüsten uns zum Fotografieren. Rucksack, Capi und leichter Jacke im Gepäck auf geht es zum Strand. Dort angekommen finden wir auch schon direkt die ersten Motive. Wir fotografieren einfach drauf los. Denn im Zeitalter der digitalen Fotografie denkt man nicht mehr über die Schnappschüsse nach, sondern guckt hinterher welche man von den 100.000 gebrauchen kann. Wir laufen erst am Strand dann auf dem Pier umher und suchen Motive. Foto hier, Foto da, Eindrücke kann man massenhaft sammeln. Abends hat man einen Richtigen Muskelkater in den Augen vom vielen gucken.

Santa Monica Strand & Pier
Die andere Strandseite vom Santa Monica Pier

Hier die Ausbeute vom Strand und vom Pier.

BauchlandungBaywatchDurstigRoad-XingFog-on-the-BeachForrest-Gump-placeMustangOther-Side-of-BeachEnd-of-TrailWalk-of-Santa-Monica-Pier

Danach ging es auf in ein Shopping Center in Santa Monica. Das war ein Traum von Shopping Center. Sauber, kein Dreck, keine Kaugummis am Boden, nichts. Selbst die Toiletten waren für diesen Andrang so sauber, man hätte glatt vom Boden essen können. So etwas gäbe es bei uns in Deutschland gar nicht. Wir fanden ein gemütliches Lokal (bei der Fressmaile, die es dort gab, gar nicht einfach) mit super toller Dachterrasse.

Schaut es Euch selbst an Hier ist das Lokal:
Es heißt Sonoma Wine Garden

http://de-de.facebook.com/SWGSantaMonica?v=info

Wein-Garden-Dachterrasse-2Wine-Garden-Dachterrasse

Hier die Fotos des Shopping Centers mit entsprechendem Link auf das Center.

MirrowhouseJapanhaus
ShoppingcenterThe-Wall

Ich habe hier doch glatt einen Mädchenladen gefunden, in dem man besser gesagt frau günstig einkaufen kann. Also nix wie rein und mal gucken. Ich habe 2 super Shirts für zuhause (Arbeit), einen tollen Schal und etwas Schmuck gefunden. Alles zusammen 40$. Echt ein Schnäppchen. Dieser ausgefallene Schal würde bei uns mindestens 20€ kosten und mehr. Hier kostet dieser 10$. Das sind unterschiede wahnsinn. Also habe ich sogar ohne schlechtes Gewissen mal etwas zugeschlagen. Hatte ja sowieso nur 18 Kg im Gepäck. 23 darf der Koffer haben. Egal was ich noch eingepackt habe, es wurde einfach nicht mehr. Ich habe so viele Sachen dabei und irgendwie wiegt mein Koffer nichts. Herrlich so kann ich mir dann auch mal was leisten. Ich denke der große Gewichtssparer sind die Dusch- und Haarsprayutensilien.Wir reisen ohne Waschzeug, kaufen wir alles vor Ort für die Wochen, in denen wir unterwegs sind. Sparen Gewicht und sind Vorort billiger als Übergewicht zu bezahlen mit mind. 8€ pro Kilo. Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken. Wir haben es getan und wir kommen damit gut aus. Bei Abflug wird alles, was über ist einfach da gelassen, ist auch günstiger, als es wieder mit zu nehmen.

Die Reise nach Cambria Erstellt am 05/03/2011 von ntschotschi

das Frühstück gab es wie immer bei Plate. Ich hatte mal wieder das zauberhafte Egg-Sandwich mit viel Obst. Dazu Kaffee und Wasser. Nach dem wie immer köstlichen Frühstück räumten wir mal wieder unser Zimmer und fuhren los. Wir nahmen den Küstenstraße Highway No1 Richtung Norden (San Franzisco) bis Cambria. Hier ist noch ein Kartenausschnitt.

Screenshot

Die Tour, die wir gefahren sind betrug insgesamt bis Cambria ca. 280 km.Wir sind an einem Stausee wunderschönen Stausee vorbei gekommen, an den aber leider überhaupt kein rankommen war. Schade eigentlich. Wir konnten nur aus der Ferne einige Bilder machen. Unterwegs hatten wir uns Sandwiches besorgt und fanden eine kleine Parkbucht. Dort hielten wir an uns verzehrten unser Mittagessen mit einer kühlen Sprite. Während dessen sausten Radfahrer als auch Mopedfahrer an uns vorbei. Die Sehnsucht auf Zuhause Mopedfahrern wächst Smiley.

TalsperreSportliche-Alternative

Das Navi zeigte uns die Malibu Hills an und wir machten einen Abstecher in die Berge. Dort standen skurril Häuser, aber schaut selbst.

Funny-HouseMalibu-HighlandsMalibu-Hills

Wir wären gern weiter gefahren, aber leider endete die Straße plötzlich und es ging nur noch Offroad weiter. Mit diesem Auto keine Chance. Also umdrehen und ein paar Fotos schießen für the othersSmiley

Wir fuhren weiter Richtung Cambria. Irgendwann wollten wir dort auch ankommen. War gar nicht so einfach mit max. 65 M.P.H. Na aber auch das geht wie man sieht. In Cambria angekommen, mussten wir uns ein Motel suchen. Dies haben wir uns ausgesucht. Es hat sogar einen offenen Kamin.
Hier der Link zum Hotel:

Das Video findet Ihr hierSmiley

Das Pelicane Grove Inn

In der Internetkritik hatte das Restaurant nur super Kritiken bezügl. des Essens. Also nichts wie rein. Dort wurde uns gesagt, dass Sie nur nach Reservierung abreiten und dann mit Warteliste. Also ließen wir uns auf die Warteliste eintragen und gingen noch 30 Minuten spazieren. In dieser Zeit schauten wir uns den Sternenhimmel an. Hier gibt es viele Sterne. Ich habe sogar eine Sternschnuppe gesehen und mir direkt etwas gewünscht. Das ich dieses hier nun nicht verrate, könnt ihr sicherlich verstehen, denn

ich möchte, dass mein Wunsch in Erfüllung geht Smiley Das Essen im Moonstonebeach war super. Wir aßen zur Vorspeise einen herrlichen Salat und als Hauptgang dann ein Steak. Göttlich. Wir blickten aufs Meer und verzehrten das leckere Steak. Dann die Rechnung. Okay diesen Schock werde ich Euch ersparen.

Hier gibt es nun die Bilder von Cambria und dem Strand kurz vorm Sonnenuntergang.

CambriaFelsen-Strand-MeerMeeresspiegelMeer-oder-lieber-wenigerSonnenuntergangStrandsteinSunsetTyp-Vogel-Strauß-PrinzipWar-es-ein-DinosaurierBeach

 
Und wieder geht es auf die Piste + Upgrade Abends Erstellt am 06/03/2011 von ntschotschi

Nach einer recht angenehmen Nacht, ideal von der Länge als auch von der Temperatur, werde ich langsam wach. Schlage die Augen auf und der Kamin lodert. Hier gibt es einen tollen offenen Kamin, der mit Gas betrieben wird und als Heizung gedacht ist. Er wir durch ein Thermostat geregelt. Super. Dann ab unter die Dusche. Wir haben quasi 2 Bäder. Eines mit Wanne, Toilette und Waschbecken und ein Waschbecken mit Spiegel separat vor dem Bad. Handtücher sind in Hülle und fülle vorhanden. Also los duschen. Der Seifenspender mit den diversen Utensilien wie Shampoo, Duschgel und Conditioner sind auch voll. Hier kann man sich richtig austoben. Nach dem Duschen und anziehen selbstverständlich, geht es ab zum Frühstück. Es gibt ein Frühstücksbuffet. Ist hier in dieser Form auch nicht selbstverständlich. Es ist sehr gut. Es gibt verschiedene Arten von Rührei, Kaffee in verschiedenen Variationen. Brot, frisches Obst, Säfte, quasi alles was das Herz so begehrt und höher schlagen lässt.

Nach dem Frühstück noch kurz eine Info bloggen und dann müssen wir schon wieder packen und es geht wieder auf den Highway Richtung San Franzisco. Da es heute dort regnen soll, lassen wir uns Zeit mit dem dorthin kommen. Wir werden uns die Orte San Simeon und Carmel ansehen. Diesen Tipp habe ich von einem Bekannten bekommen, der schon einmal in diesen Orten war. Was wir uns dort genau ansehen müssen, da schaue ich dann doch noch einmal in meinen Emails nach.

Hier die Tipps aus der Email mit den entsprechenden Links:
Highlands Inn in Carmel und zum Essen das pacifics edge nächster Tipp ist in Big Sur die Post-Ranch Inn/ Sierra mar in Kalifornien oder das Ventana Inn

Mal sehen was wir uns aussuchen oder wir uns alles nur mal ansehenSmiley

 Upgrade abends 17:05 Uhr:

Bevor wir das Auto packen konnten, fing es heftig an zu regnen. Shit happens. Aber man kann nicht alles haben im Leben. Der Regen ist für Amerika und das Land, die Pflanzen und die Tiere sehr wichtig, also lassen wir es in dem eigentlich sonnigen Kalifornien regnen. Wir hatten bisher immer Glück mit dem Wetter gehabt. Also auf in den Regen Trauriges Smiley

Wir fahren den Highway No1 weiter hinauf Richtung San Franzisco. Plötzlich sehen wir am Straßenrand irgend eine Art von Vogel sitzen. Ich denke es ist ein Geier, aber ist es ein Geier? Ich weiß es nicht aber es ist ein Foto wert. Vielleicht weiß jemand von Euch, was es genau ist. Hier ist das Foto von meinem Geier:

Geier-at-Highway-No1black-draw-at-Highway-Geier

Ist es ein Geier? Gezeichnet habe ich ihn auch noch ganz schnell Smiley. Ist natürlich nur ein Scherz, habe ich leider nicht gezeichnet. Hat meine Kamera gemacht. Wenn ich male, dann würde der Vogel wie eine Ratte aussehen ;-(

Nach wenigen weitern Metern trotz des Regens ein weiterer Stop. Ich lasse das Fenster herunter. Der Regen kommt von der Seite, aber dennoch der Schnappschuss ist es wert. Hier für Euch der nächste Schnappschuss.

Fischreiher

Das nasswerden hat sich doch gelohnt, oder? Ich bin der Meinung, es war es wert. So Fenster hoch und weiter geht es. Manche Straßenabschnitte sind sogar mit Nebel überzogen. Mal Sicht mal kein Sicht. Autofahren ist bestimmt bei diesen Bedingungen anstrengend. Ich hasse dieses Wetter ja schon in Deutschland und dann auf der A3. Grauenhaft. Aber hier kommt ja noch der Nebel aus den Bergen dazu. Ich beneide Ansgar gerade so überhaupt nicht. Dann sehen wir einen einsamen Seelöwen am Strand direkt neben dem Highway liegen. Er schreit ganz laut. Ist bestimmt ziemlich weit weg von den anderen. Anderen? Vielleicht, vielleicht ist er aber auch ganz allein hier. Gut Ansgar macht ein paar Schnappschüsse, für meine Kamera ist das zu weit weg. Die Bilder sind alle ziemlich verwackelt, zudem liegt der Seelöwe in einer Düne, so dass man ihn nicht gut sehen kann. Also geht es weiter. Dann sehen wir ganz viele Autos links auf einem Parkplatz stehen. Es weckt unsere Neugierde, was dort wohl los ist. Als wir links abbiegen, parken und aussteigen, wussten wir, was los ist. Wir hörten die Schaaren von Seelöwen schon brüllen. Der ganze Strand lag trotz des schlechten Wetters voller Seelöwen. Sie brüllen, es ist Paarungszeit. Ich werde unten ein kleines Video einfügen, zur Ansicht. Leider war ja schlechtes Wetter. Wir stiegen bewaffnet mit unseren Kameras aus und versuchten Bilder zu machen, so gut es ging. So richtig gelingen wollte es mir nicht, da ich immer den ganzen Regen im Gesicht hatte. Aber ich denke Ihr könnt es dennoch erkennen.

SeelöwenSeelöwen-at-Highway-No1

Hier der Filmrolle

Die Seelöwen

Als wir dann wieder on the way sind, schlafe ich einige Meter danach erst einmal erschöpft ein. Schnell werde ich wieder wach, als Ansgar für einige Fotos aussteigt. Ich schaue mich um, die Sonne scheint und ich denke es ist wieder an der Zeit für einige wenige Schnappschüsse. Es ist ein traumhafter Strand weit unterhalb von der Straße zu sehen mit zwei Wasserfällen. Also ich bewaffne mich mit der Kamera und steige aus dem Auto. Ab auf die andere Straßenseite und los geht es. Hier die Ausbeute der Knipserei.

Fog-at-Highway-No1Beach-am-Highway-No1Waterfalls-am-Highway-No1

Diese Knipserei dauerte gute 45 Minuten. Dann ging es weiter. Plötzlich hatten wir wieder Regen, Nebel und es wurde windig. Komisch dieses Wetter heute. Man könnte glatt meinen wir hätten April. Wir sahen auf der rechten Seite dann “The Coast Gallery”. Ein exzellenter Schuppen.

Wir parken und gehen hinein. Es soll eine Gallery mit Café sein. Ist es auch. Es ist urig gebaut. Alles Rund wie Weinfässer und dennoch mit Treppen und Aufgängen miteinander verbunden. Oben ist das Café mit Dachterrasse. Leider regnet es wieder. Sogar stärker als vorher. Ich bestelle uns bei dem netten Kerl hinter dem Tresen 2 Cappuccino. Super. Er schäumte die Milch ganz frisch auf. Für mich mit wenig Fett und für Ansgar normal. Das war fast wie zuhause im Lake Side Inn in Haltern am See.

Wir schauten uns noch etwas in dieser passablen Gallery um und ich fand einige schöne Stücke. Z.b. einen super toll aussehenden Frosch. Super schwer, die ideale Waffe für eine Frau allein zuhause. Wenn man diesen nach einem Einbrecher wirft, ist dieser anschließend Tod. Diese Waffe soll tatsächlich 1200$ kosten. Teure Waffe aber billiger als ein Gewehr Daumen hoch. Die tolle Schale, die ich gesehen hatte war für mich genauso unerschwinglich wie der Frosch. Leider. Diese beiden Stücke hätte ich gern gekauft, aber leider habe ich keine 2500$ übrig. Ich muss mir als nächstes nämlich ein neues Auto kaufen. Also weiter im Programm.

Nach einiger Zeit hatten wir von der Fahrerei im Regen die Nase voll. Wir waren uns einig, heute nicht weiter zu fahren und suchten uns ein Motel. Gelandet sind wir dann in Big Sur im River Inn. Schnell ist das Motelzimmer gebucht. Es ist nichts besonderes. Ein kleines Holzzimmer mit einer verzogenen Badezimmertür. Es ist sauber. Kein Fernseher, kein Kühlschrank, ein kleines Bett ich würde sagen 140 x 180 (das kann eine interessante Nacht zu zweit geben) und kein WLAN, daher hat sich die Veröffentlichung des Blogs verschoben, SORRY Weinendes Smiley. Es hat aber eine gut funktionierende Heizung. Es hat eine Badewanne, die ich gleich mal aufsuchen werde und dann wieder dieser Conditioner-Spender. Es ist einfach einfach herrlich. So einfach aber nett. Nach dem wir die Koffer abgeladen haben, gehen wir über die Straße. Dort ist ein River Inn in Lokal. Das Lokal ist nett. Ansgar bestellt ein Corona und ein Burger, ich nehme ein Corona und gebratenen Lachs in einem Sandwich mit einem hervorragendem Salat. Das Essen ist völlig okay.Morgen früh gibt es dort auch Frühstück. Nach dem Essen mache ich noch einen Rundgang zum Fluss, noch einige interessante Objekte suchen, die ich auch schnell gefunden habe. Hier sind sie.

CoffeeshopTerrasse-CoffeeshopSeat-on-the-River-sidePark-am-MotelLilien

Also ich werde dann mal in die Wanne steigen und mich mal wieder richtig ausschlafen. Habe auch noch einiges auf dem PC zum überarbeiten, ansonsten kommt man auf diesen Reisen ja zu nichts. Also wir sprechen uns morgen wieder. Das war es für heute.

Big Sur ~ Pfeiffers Beach ~ Carmel Erstellt am 07/03/2011 von ntschotschi

Vorab eine kleine Info. Es sind jetzt alle Videos im Blog an den entsprechenden Stellen eingesetzt. Viel Spaß beim gucken!

Wieder beginnt ein neuer Tag. Die Nacht war grausam. Ich habe kein Auge zugetan. Entweder raste ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit am Motel vorbei oder der Sturm blies und es regnete aus allen Wolken. Heute Nacht war es sehr stürmisch. Oder der Ventilator von der Heizung sprang an. Sollte alles mal ruhig gewesen sein ich dachte ich könnte einschlafen, dann drehte sich Ansgar um. Wir hatten ja ein super großes Bett von 140 x 180 cm. Die Matratze ist durchgehend. Alles schaukelte wie auf einem Schiff. Man hätte glatt Seekrank werden können. Erst am frühen morgen gegen 06.00 Uhr kam ich für 1 Std. etwas zur Ruhe und konnte dösen. Dann aufstehen und zur Instanthaltung. Irgend etwas muss man ja Essen. Für mich gab es two Cups of Coffee und Rührei mit Bratkartoffeln und Toast. Lecker. Alles in allem ganz ordentlich. Zurück im Zimmer, dann mal schnell mit dem Laptop ins Restaurant wegen free WLAN. Kurz den Blog online setzen. Danach nix wie unter die Dusche. Ausgiebig duschen, Haare waschen und Conditioner rein. Abtrocknen. Ah tat das gut. Die Haare weichgespült und nun schnell föhnen. All right, es kann losgehen. Na nicht ganz, ich muss noch Koffer packen. Ansgar ist Fotos machen, so gehe ich noch einmal in den Generals Store shoppen. Kaufe mir dort eine Haarschneideschere, denn meine Haare haben es mal wieder nötig. Einen Regenponcho kaufe ich mir auch noch (passt in den Fotorucksack) damit so etwas wie gestern nicht noch einmal passiert. Meine arme Kamera war ganz nass, mal abgesehen davon ich auch. Also rein in den Einkaufskorb. A Map of Kalifornien gibt es auch noch so zur groben Orientierung, sollte mal wieder die komplette Technik versagen Smiley. Kommt schon mal vor. Dann frage ich, ob Sie auch Traveler Checks annehmen. Selbstverständlich. Also ehrlich egal wie einsam man hier in Amerika ist, die Schecks werden überall gern genommen. Finde ich ja mal cool. Daumen hoch

Dann geht es endlich los. Wir fahren ein paar Meilen und suchen Pfeiffers Beach. Prompt auch gefunden. Hier am A.D.W. wohnen echt auch noch Amerikaner, wie cool ist das denn? Wir steigen aus. Es weht ein scharfer Wind. Am Strand ist es noch viel schlimmer. Es ist wieder Kamera Kill Wetter, so wie damals in Page im Antilope Canyon. Der Wind peitscht direkt den Sand auf. Die erste Brise bekomme ich voll ab. Ich bringe schnell die Kamera in Sicherheit, denn die hat damals schon genug Sand abbekommen und dem Objektiv ist das überhaupt nicht bekommenTrauriges Smiley.

Hier die Fotos von Pfeiffers Strand. Mal sehen vielleicht finde ich nachher im Netz (sobald es wieder WLAN gibt) auch noch eine Geschichte zu Pfeiffers Strand.

A-WoodseelionBeach-AreaBeach-WayCreek-side-to-BeachDie-BrandungFamily-on-BeachPfeiffer-BeachRauhe-SeeRock-at-the-BeachSchattiges-PlätzchenStrandblickStürmische-SeeThe-BeachsideTree-Line´s

Pfeiffers Beach

Hier ist die Story von Pfeiffers Strand.

Geschichte

“John Pfeiffer’s cabin, 2006 John Pfeiffer Kabine, 2006

Pfeiffer Big Sur State Park is named after John Pfeiffer, who lived in a cabin on the property beginning in 1884. Pfeiffer Big Sur State Park ist nach John Pfeiffer, der in einer Hütte auf dem Grundstück Beginn im Jahre 1884 lebte. He was the son of Micahel and Barbara Pfeiffer, the first European settlers in the area. [ 2 ] Many features in Big Sur are named for the descendants of the Pfeiffers. Er war der Sohn von Micahel und Barbara Pfeiffer, der ersten europäischen Siedler in der Gegend. [2] Viele Funktionen in Big Sur sind Pfeiffers benannt nach den Nachkommen der.

In 1930, John Pfeiffer had the opportunity to sell his land to a Los Angeles developer for $210,000. Im Jahr 1930 hatte John Pfeiffer die Möglichkeit, sein Land zu einem Los Angeles Entwickler verkaufen für $ 210.000. The developer wanted to build a subdivision on the land. Die Entwickler wollten eine Unterteilung auf dem Grundstück zu bauen. Instead, Pfeiffer sold 700 acres (2.8 km 2 ) to the state of California in 1933. [ 3 ] Stattdessen verkauft Pfeiffer 700 Hektar (2,8 km 2) auf den Bundesstaat Kalifornien im Jahr 1933. [3]

Übernachtungen

Pfeiffer Big Sur State Park has both a hotel (the Big Sur Lodge) and a campground within its boundaries. Pfeiffer Big Sur State Park verfügt sowohl über ein Hotel (das Big Sur Lodge) und einen Campingplatz innerhalb seiner Grenzen. The campgrounds were closed in the winter of 2008-2009 due to the Basin Complex Fire, but most are open as of May 22, 2009. Die Campingplätze wurden im Winter von 2008-2009 durch die Becken Complex Fire geschlossen, aber die meisten sind vom 22. Mai 2009 geöffnet. The campgrounds have coin operated showers, bathrooms and a convenience store. [ 4 ] The convenience store also offers WiFi access. [ 5 ] Die Campingplätze haben Münz-Duschen, Toiletten und einen Laden. [4] Der Convenience-Store bietet WiFi-Zugang. [5]

Wandern

Pfeiffer Big Sur State Park is popular for its redwood groves and trail to Pfeiffer Falls. Pfeiffer Big Sur State Park ist beliebt für seine Redwood Haine und Wanderweg Pfeiffer Falls. Many of these trails were closed during 2009 due to damage from the Basin Complex Fire, but are now re-opened. Viele dieser Wanderwege wurden im Jahr 2009 wegen Schäden aus dem Becken Complex Fire geschlossen, sondern werden jetzt wieder geöffnet. See http://www.hikinginbigsur.com for more information on Local Hikes. [ 6 ] Siehe http://www.hikinginbigsur.com für weitere Informationen über lokale Wanderungen. [6]

Schaden von 2008 Brände

Pfeiffer Big Sur State Park was first damaged due to the Basin Fire of June and July 2008, which burned 162,818 acres (658.90 km 2 ) in California. [ 7 ] Much of the damage was to the outskirts of the park, however, and the campgrounds were able to reopen at the end of July. Pfeiffer Big Sur State Park wurde zum ersten Mal beschädigt durch das Becken Fire Juni und Juli 2008, der California verbrannt 162.818 Acres (658,90 km 2) in. [7] Ein Großteil der Schäden war am Rande des Parks, aber, und das Campingplätze konnten am Ende Juli wieder zu öffnen. The Chalk Fire of September and October, which burned an additional 16,269 acres (65.84 km 2 ), did serious damage to Pfeiffer Big Sur State Park, which was largely closed from September 2008 to May 2009. [ 8 ] Die Kreide Feuer im September und Oktober, die) brannte eine zusätzliche 16.269 Hektar (65,84 km 2, habe ernster Pfeiffer Big Sur State Park, der Mitte Mai 2009 war weitgehend geschlossen von September 2008. “ History ende.

Hier habe ich mich selbst einmal in der Autoscheibe fotografiert. Dachte ich versuche es einfach mal. Hat doch super funktioniert, oder? En Filmchen von dem tollen Strand habe ich Euch natürlich auch gedreht, ich hoffe ich kann Euch die Filme Filmrolle bald auch in den Blog basteln. Muss Sie nur noch irgendwo hochladen könne, damit ich Sie einstellen kann. Aber irgendwie bekomme ich das hin.

Myself

Zurück im Auto stelle ich fest, dass das Duschen heute morgen völlig umsonst war. Ich habe überall Sand. Sozusagen bis ins Getriebe. Sand in den Haaren, Ohren, Augen, Nase, zwischen den Zähnen, in den Schuhen sogar unter dem T-Shirt. Okay ich setze mich schon einmal ins Auto, mache mich sauber und sichte schon einmal die erste Fotoausbeute und beginne schon einmal mit dem bloggen. Später gibt es wahrscheinlich wieder noch mehr, denn mal sehen was der Tag noch so bring. Hier ist er noch lange nicht vorbei. Bei Euch ist es jetzt 22.20 Uhr bei uns ist es erst 13.20 Uhr.

Upgrade abends um 18.00 Uhr

Weiter geht es im Text. Wir sind am Pfeiffer Beach wieder los und machen uns auf weiter Richtung Carmel. Wir haben einige Foto Stopps unterwegs eingelegt. Küste ohne End. Das Wetter ist mittlerweile wieder besser, besser gesagt trockener und etwas sonnig. Dennoch ist es sehr windig und kühl. Also ein Jüpchen mehr sollte man schon anhaben.

Hier eine kleine Ausbeute an Fotos der endlosen Küste. Ich will nicht endlos viele und immer wieder die gleichen Fotos machen. Man sollte einfach nur die unendliche Weite, die Brise und die tolle Aussicht genießen. Das habe ich auch getan, auf Fotos kann man dieses leider nicht darstellen. Für Euch würde das wahrscheinlich immer gleich aussehen. Aber Ihr solltet unbedingt mal hierher kommen und dieses tolle Land einfach mal sehen und die wunderbaren Leute kennen lernen. Es ist zauberhaft.

Nun aber die Fotos Smiley

KüsteKüstenansichtKüstenstrand

So nun sind wir im Sea Breeze Inn in Carmel angekommen. Ein schnuckeliges kleines Motel. Gemütlich eingerichtet. Mit Fernsehen, kein Kühlschrank aber zwei große Betten, d.h. ich werde sehr wahrscheinlich mal wieder eine Nacht durchschlafen. Wir sind auch etwas abseits der Straße, sehr wahrscheinlich werde ich hier auch die Autos noch nicht einmal hören.

Hier habe ich noch einen kleinen Kartenausschnitt für Euch und eine kleine Weinkarte des Gebietes.

Karte-CarmelWinery-Card

Ansgar ist noch einmal zum Sonnenuntergang rausgefahren. Ich blieb im Motel, da ich unbedingt Wäsche waschen muss. Leider gibt es hier keine Waschmaschinen, so dass ich dies auch noch von Hand machen muss. Okay, gesagt getan. Plötzlich klopfte es an der Moteltür. Angar war zurück, früher als ich Ihn erwartet hatte. Er zog sich schnell die Speicherkarte ab und dann wollten wir los. Zu seinem entsetzen stelle er schnell fest, dass der MAC die Ordner nicht zusammenführt so wie Windows, sondern den Ordner ersetzt. Er stoppt es ganz schnell. Einige Dateien sind wohl schon überschrieben. Er ärgert sich sehr. Während ein Wiederherstellungprogramm läuft, gehen wir Vitnamesisch Essen. Ansgar wird stuzig, das Lokal macht einen guten Eindruck und es ist leer, komplett leer. Wir sind die einzigen Gäste. Ich liebe asiatisch und somit möchte ich unbedingt dort hinein. Wir setzen uns und studieren die Karte. Schnell ist etwas gefunden und wir bestellen. Für Ansgar gibt es ein asiatisches Bier und Sushi, für mich einen kalifornischen Rotwein und gebratene Hühnchenbrust scharf mit Paprika, Zwiebeln und Erdnüssen. Göttlich kann ich dazu nur sagen. So gut habe ich es in Deutschland bisher nicht gegessen. Wenn die Amys wüßten, was sie sich da entgehen lassen. Also traumhaft das Essen und sogar recht günstig. Inkl. Tipp habe ich nun 60$ = ca. 45€ bezahlt. Würde man in Deutschland dafür sehr wahrscheinlich nicht einmal bekommen. Okay lassen wir einfach mal dahin gestellt sein.  Das Restaurant heißt An Choi. Ansgar überlegt, ob wir morgen noch hier bleiben, damít er zurückfahren kann und einige Fotos, die ihm verloren gingen, noch einmal wiederholt. Das würde heißen, wir essen morgen noch einmal in diesem tollen Restaurant

Carmel  Erstellt am 08/03/2011 von ntschotschi

Die Nacht war ruhig, bis auf den Nachbarn, der die halbe Nacht Gitarre geübt hat. Aber ich habe wunderbar in diesem tollen Bett geschlafen. Das Motel, dass wir gefunden haben ist das Sea Breeze Inn.

Frühstück gab es im Red House Café. Es scheint sehr Mexikanisch zu sein, denn die angestellten sind teilweise Mexikaner und es steht auch viel mexikanisches/spanisches auf der Karte. Ich entschied mich für Chorizo and Eggs. Lecker, dazu gab es rote gebratene Kartoffeln mit Sour Creme und einem mexikanischen Dipp. Dazu Kaffee und als Frühstücks-Nachtisch frische Beeren. Also hier kann man leben.

Carmel ist ein sehr schönes Örtchen. Ich werde mir gleich mal die Gegend und den Strand anschauen. Ansgar ist mal wieder los und versucht die verlorenen Fotos von gestern nachzuholen. Mal sehen welche Ausbeute er heute Abend mitbringt. Hier noch einmal meinen ausdrücklichen Dank an Dr. O.K. für die Tipps mit Big Sur und Carmel. Es sind wundervolle Orte. In Carmel könnte ich ich mir ein Leben vorstellen. Ein traumhaftes flecken Erde Cooles Smiley
Nachdem ich mich mit meiner Kamera und dem Fotorucksack bewaffnet habe, ging die Tour los. Ich lief die Lighthouse Ave. runter Richtung Zentrum. Dort fand ich einige schöne Objekte. Die Amerikaner sind schon verrückt. Rote Häuser mit einer fast Wendeltreppe, ein komplett rosafarbenes Haus. Irre. Würdest du dein Haus so anstreichen? Ich nicht obwohl ich rosa mag.

Pink-HouseRose-HausRoter-Teppich_Rotes-Gelände
Old-HouseFeuerwehreinsatz
Zeitungsständer

Dann ging es weiter. Ich fand für morgen früh ein süßes Breakfest Lokal. Den Namen weiß ich dann morgen früh und auch die Qualität des Frühstücks. Daneben ist ein Waschsalon. Supi, ist der erste den ich gesehen habe, seit wir hier sind. Danach bog ich ab Richtung Strand. Es war herrlich. Die Aussicht, das Wetter, es ist sonnig und warm. Die dickere Jacke, die ich mitgenommen hatte, wurde schnell überflüssig. Also band ich mir diese um die Hüft und weiter ging es. So da war ich nun am Strand und es fanden sich ganz schnell ganz viele Motive. Ich werde Dir jetzt einfach mal die Bilder hintereinander weg in den Blog laden. Es sind so viele. Es ist Wahnsinn. So tolle Motive. Ich habe so viele Tiere gesehen. Chipmunks, die beschäftigt waren, Vögel die herum flogen, Robben, die Futter suchten oder einfach nur im Wasser herumtollten oder sich auf eine Felsen sonnten. Hier ist richtig was los. Menschen, die einfach nur in der Sonne sitzen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, das Meer genießen und sich freuen, hier Ihren letzten Lebensabschnitt verbringen zu dürfen. Ich beneide diese Menschen. Hier ist ein herrliches Stückchen Erde, ich kann mich da nur immer wieder Wiederholen. Lass die Bilder einfach auf dich wirken.

Auf-AchseBeach-Side
BirdsBrandung
bussyFangen-spielen
FaulpelzFlowers
FutteraufnahmeGesellschaft
Have-FunLebensabend
MeerblickMemory
OceanlineOcean-View
Out-of-orderPacific-Panorama
Pacific-RockPacific-Side
PanoramaParcific-View
PensionärePerfekte-Tarnung
Platz-daSchnappschuss
SegeltörnStrandpromenade
Sunny-TimeSüßer-Kerl
This-WayTraumhaft
WassergymnastikLandungTabledance

Ich hoffe dir gefallen die Bilder genau so gut wie mir. Ich bin total begeistert von dieser Gegend hier und der Vielzahl der freilebenden Tiere. Ich habe gelesen hier gibt es auch eine Bucht in der man Orkas sieht. Ich hoffe wir haben dafür die richtige Jahreszeit und wir kommen zu dieser Bucht. Für mich als absoluter Orka-Fan wäre dass das absolute Highlight in diesem Urlaub, ein freilebender Orka in einer Bucht zu fotografieren. Einigen dieser amerikanischen Fotografen ist das schon gelungen. Aber man sollte sein Glück nicht herausfordern. Ich kann auch ohne diese Fotos weiterleben Smiley

Hier noch ein kleiner Tierfilm

Chipmunks

Nach all diesen tollen Eindrücken machte ich mich langsam am Strand entlang auf den Rückweg. Es geht eine Straße direkt vom Ocean View links ab zu unserem Motel. Es ist nicht weit. Ich laufe und laufe und laufe und langsam bekomme ich das Gefühl, die Straße verpasst zu haben. Durch die Sonne und die kühlende Meeresbrise merke ich gar nicht, dass ich nass geschwitzt bin und mir die Sonne ungeschützt auf den Pelz scheint. Okay, dort sind Passanten, ich frage nach dem Weg. Dieser wusste es auch nicht genau, aber denkt, die übernächste müsste ich links hoch. Das sollte dann die Lighthouse Ave sein. Okay ich bedanke mich und laufe weiter. Mmmmhhh….. ich schaue und irgendwie kommt mir hier gar nichts mehr bekannt vor. Die zweite links war jedenfalls nicht die gesuchte Straße. Ich laufe sie dennoch hoch und komme am Golfplatz vorbei. Ich weiß der ist nicht weit vom Motel weg, aber ich habe die Orientierung verloren. Zwei ältere Herrschaften an einem Auto laden gerade ihre Golfschläger auf einen kleinen fahrbaren Untersatz. Ich spreche die beiden an und erkläre Ihnen, dass ich mich verlaufen habe und ich die Lighthouse Ave suche. Sie kennen die Ave. Erklären mir den Weg. Ich bedankte mich vielmals bei den Beiden. Sie bemerkte dann, ich sähe ganz schön müde aus und ob sie mich eben fahren solle. Ich guckte sie skeptisch an und sagte ich könne mir ja auch ein Taxi rufen. Sie erklärte mir, dass es nicht nötig sei, sie würde mich bringen. Sie zeigte mir das Nummernschild des Autos, wobei ich noch nicht verstand, was sie mir damit sagen wollte. Dort stand Jesus wie bei uns eben Autohaus ….. und erklärte mir sie sei eine Pfarrertochter und würde gern helfen. Ich bräuchte keine Angst zu haben. Sie sei katholisch und Ihr Glaube sei ihr tun. Sie wäre ein Gotteskind. Ich erklärte mich einverstanden und sagte zu. Ihr Mann fragte sie ob sie denn ihren Führerschein dabei habe. Sie sagte nein, somit packte er die Golfschläger wieder ein und beide fuhren mich zu meinem Motel. Mittlerweile brannte die Sonne doch ganz schön auf meiner Haut. Es stellte sich heraus, dass das Motel 2 Minuten mit dem Auto um die Ecke ist. Sie setzten mich dort ab und erzählten mir noch dass die Großeltern Deutsche waren und dann nach Amerika ausgewandert sind. Ich verstand sie sogar sehr gut, obwohl sie sehr schnell und in ihrem amerikanischen Akzent sprach. Der Audio-Sprachkurs Englisch auf den Wegen nach Mainz und zurück in den vergangenen Wochen zum auffrischen der Sprachkenntnisse hat sich bei weitem bezahlt gemacht. Also das Gespräch hätte ich vorher nicht ohne Probleme führen können, heute war das kein Problem. Ich bin begeistert. Wenn das mit dem Spanischkurs auch so gut klappt. Okay, ich stieg aus und bedankte mich vielmals für die Freundlichkeit und den netten Service. Sie erklärte mir es war selbstverständlich mir zu helfen und mich zu bringen. Ich bin von der Freundlichkeit und Unkompliziertheit dieser Menschen hier begeistert. Zurück im Motel bin ich dann erst einmal unter die Dusche, schließlich war ich nass geschwitzt. Das tat gut, kühl duschen, Haare waschen und dann mit Kakaobutter eincremen. Ich fühle mich wieder wohl und freue mich auf die Fotoausbeute. Ich lade die Bilder schnell runter und sichte die Aufnahmen. Mir steigt ein leichtes grinsen ins Gesicht. So nun kann der Abend kommen. Ich freue mich schon darauf, wenn Ansgar zurück ist, dann gehen wir wieder zum Vietnamesen Essen. Mal sehen wie Ansgars Ausbeute heute gelaufen ist. Ich werde jetzt mal online einen Tisch bestellen und ich denke, dass Essen wird genauso köstlich sein wie gestern. Wir hören morgen wieder voneinander. Bis dahin lass es dir gut gehen und ich hoffe du überlebst die restlichen Karnevalstage auch noch unbeschadet. Hier gibt es kein Karneval, da bin ich aber froh.

San Franzisco Bay ~Sausalito Erstellt am 10/03/2011 von ntschotschi

Der Abschied aus Carmel ist mir sehr schwer gefallen. Diesen Ort muss man einfach lieben. Ich liebe ihn. Nach dem Frühstück brachen wir langsam auf Richtung San Franzisco. Die Fahrt selbst war diesmal, obwohl wir schönes Wetter hatten, nicht so spektakulär. Die Küste (immer noch Highway No1) ist dort recht trostlos. So wie in den Niederlanden. Man fährt zwar am Meer entlang und keine Autobahn aber das war es auch schon. Keine Felsen im Wasser, keine Klippen, keine Wasserfälle oder sonstiges. Hin und wieder kommt mal ein Stück Sandstrand, das war es aber auch schon. Motive zum fotografieren ließen sich einfach nicht finden.

In San Franzisco angekommen, fuhren wir den Highway No1 einfach durch, der uns über die Golden Gate Bridge führte. Ein gewaltiger Bau von Brücke tauchte auf einmal vor uns auf und dann fuhren wir tatsächlich drüber. Irgendwie komisch so hoch über dem Meer auf dieser Länge auf die andere Seite zu fahren. Dort angekommen machten wir eine kurze Pause und was auch sonst einige Fotos.

AlcatrazLook-about-Alkatraz
Doppeldecker-TouristenbusSkyline-San-Franzisco
Golden-Gate-BridgeKamera_Karikatur-Golden-Gat
Danach sind wir weitergefahren nach Sausalito, dort fanden wir wie immer ein super schnuckeliges Hotel mit offenem Kamin.
The Gables Inn in Sausalito. Sausalito selbst ist auch ein schnuckeliges Örtchen. Ich mag es. Hier sind einige Fotos vom Yachthafen in Sausalito.

Abendstern-in-San-FranziscoBlitze-blanck
Sausalito-YachthafenSee-Restaurant
Die-kleine-YachtGeradeausLiege-vor-Anker
Keine-MorningstarStegkabine
Das Abendessen haben wir bei einem kleinen Italiener auf der Ecke zu uns genommen. Ansgar aß eine Pizza, die mal so ganz anders gemacht war wie bei uns und ich hatte eine Spezialität des Tages „Spaghetti with Mussels“ lecker. Die Muscheln waren zauberhaft. Dazu eine leckere Tomatensoße und Baguett überbacken mit Kräutern. Mmmmhhh…. köstlich. Ich hatte ja heute schon so ein leichtes Frühstück, also wenn man möchte kann man auch hier in Amerika gesund leben & essen. Ich hatte Knuspermüsli mit Joghurt und Früchten, dazu getostetes Baguett mit Marmelade. Super. Ansonsten da es heute nichts an weiteren spektakulären Sachen gab und geben wird, habe ich unten mal die Geschichten zur Golden Gate Bridge, zu Alcatraz und zu Sausalito aus dem Internet gesucht. Wen es interessiert, der kann einfach weiter lesen. Viel Spaß dabei Smiley

Hier die Geschichten über die Golden Gate Bridge, über Alcatraz und Sausalito [Datenquelle aus dem Internet]

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

Die Golden Gate Bridge verbindet den Norden von San Francisco mit dem Süden von Marin Countyp1

Die Golden Gate Bridge (engl. Goldenes-Tor-Brücke) ist eine Hängebrücke am Eingang zur Bucht von San Francisco am Golden Gate in Kalifornien. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt San Francisco, der gesamten Bay Area und für viele neben der Freiheitsstatue von New York ein Symbol für die Vereinigten Staaten.

Das Bauwerk überspannt seit 1937 die Golden-Gate-Straße, den Eingang zur San Francisco Bay, mit einer lichten Durchfahrtshöhe von 67 Metern bei Hochwasser und verbindet mit seinen sechs Fahrspuren San Francisco mit den nördlichen Gebieten des Marin County und dem weniger dicht besiedelten Napa– und Sonoma-Valley. Ein optisch als Bogenbrücke ausgelegtes Segment der Zufahrt der Brücke überspannt auf der Stadtseite das Fort Point.

Brückengeometrie

Die Golden Gate Bridge war 27 Jahre lang bis zur Eröffnung der Verrazano-Narrows-Brücke im Jahr 1964 mit einer Hauptstützweite von 1280 Meter die längste Hängebrücke der Welt, im Jahr 2009 (Stand August) sind acht Brücken länger. Der ganze Brückenzug ist inklusive der Zufahrtsrampen 2737 Meter lang. Die eigentliche Hängebrücke hat eine Gesamtstützweite von 1966 Meter und weist 227 Meter hohe Pylone auf. Die Pylonstiele sind aus Stahl und dreimal abgestuft. An jeder Abstufung sind sie durch Querriegel miteinander verbunden. Der 27,6 Meter breite Fahrbahnträger besteht in Längsrichtung aus 7,6 Meter hohen Fachwerkträgern, die durch horizontale Verbände miteinander verbunden sind. Die beiden Kabel weisen einen Durchmesser von jeweils 0,92 Meter auf, in einem Abstand von 15 Metern sind die Hänger befestigt.

Bau der Brücke

Golden Gate, um 1891 Golden Gate Bridge Opening - (1936).oggEröffnung der Golden Gate Bridge

Erste Pläne zur Überbrückung der Bucht stammen schon aus dem Jahre 1872. Anfangs bestanden jedoch Bedenken, ob der Brückenbau überhaupt möglich und finanzierbar sei. Das Bauprojekt wurde erst in den 1920er Jahren erneut aufgegriffen, als die Fähren ihre Kapazitätsgrenzen erreichten. Die Fährgesellschaften erhoben Klage gegen den Brückenbau, zogen diese allerdings zurück, als es zu Boykottmaßnahmen seitens der Bevölkerung kam. Errichtet wurde die Brücke in der Zeit vom 5. Januar 1933 bis zum 19. April 1937.

Seit Mitte 1935 fielen die Arbeiten für die Golden Gate Bridge in das Programm der Works Progress Administration, einer im Zuge des New Deal von Präsident Roosevelt errichteten Arbeitsbeschaffungsbehörde.

Technisch folgte die Errichtung im Wesentlichen dem Entwurf des Brückenarchitekten und Bauingenieurs Othmar Ammann, der bereits die George-Washington-Brücke über den Hudson River in New York entworfen und gebaut hatte. Die Arbeiten standen unter der Leitung von Chefingenieur Joseph B. Strauss, dessen folgende Aussage bekannt wurde: „Es brauchte zwei Jahrzehnte und 2000 Millionen Worte, die Leute vom Nutzen der Brücke zu überzeugen, aber nur vier Jahre und 35 Millionen Dollar (in heutiger Kaufkraft 540.000.000 US$), sie zu bauen.“ Professor Charles Ellis aus Chicago entwickelte die zum Bau erforderlichen mathematischen Gleichungen.

Der Bau stellte eine enorme technische Herausforderung dar. Die Brücke brach viele Rekorde, die lange Zeit für unüberbietbar gehalten wurden: die höchsten Pfeiler mit 227 Metern, die längsten (2332 Meter) und dicksten (92 Zentimeter) Kabelstränge und die größten Unterwasserfundamente. Diese Fundamente mussten zudem in einer von starken Strömungen geprägten Meerenge versenkt werden. Erstaunlich ist auch, dass die Brücke in einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Schwierigkeiten entstand und der Bau dennoch durch Anleihen in Höhe von $35.000.000 gesichert werden konnte.

Insgesamt wiegt das Bauwerk 887.000 Tonnen. Je 600.000 Niete halten die beiden Türme zusammen. Der letzte Niet war aus purem Gold gefertigt und wurde zum Abschluss der Bauarbeiten unter großem Presserummel eingeschlagen. Da Gold als Edelmetall sehr weich ist, hielt er den Strapazen des starken Erhitzens und Einschlagens mit dem Hammer nicht stand, löste sich und fiel ins Wasser. Er wurde nie wieder gefunden und schnell durch einen „normalen“ Niet ersetzt.

Das Loma-Prieta-Erdbeben vom 17. Oktober 1989 verursachte zwar keine nennenswerten Schaden an der Brücke, führte allerdings in den 1990er Jahren zu statischen Untersuchungen und anschließenden Verstärkungsmaßnahmen. So wurden unter anderem Schwingungsdämpfer eingebaut und die Pfeilerfundamente verstärkt.

Entdeckung und Vergangenheit als Fort

Alcatraz bekam seinen Namen von ihrem ersten spanischen Besucher im 16. Jahrhundert. Alcatraz heißt auf Deutsch Pelikan, da auf diesem rauen Sandsteinbrocken unzählige dieser Blick von der Insel Angel auf die Insel Alcatraz in der Bucht von San Francisco. Im Hintergrund sind der Norden und Nordosten von San Francisco sowie die San Francisco-Oakland Bay Bridge zu erkennen. - © Lost Albatross Vögel nisteten. Alcatraz diente nach dem Ende des Goldrausches (ab 1858) der amerikanischen Armee, um die Bucht von San Francisco gegen ausländische Mächte zu verteidigen. Die Kanonen (bis 110) auf der Insel konnten den Hafen von San Francisco beherrschen und beschützen. Sie haben aber niemals im Ernstfall geschossen. Die Befestigungsanlage wurde in der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges als Militärgefängnis umfunktioniert und in der Zeit des 1. Weltkrieges wurden dort Wehrdienstverweigerer inhaftiert. Von 1933 bis 1963 wurde Alcatraz dann zum berüchtigsten und gefürchtesten aller Bundesgefängnisse der USA für unverbesserliche Straftäter.

Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz

Das Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz basierte auf zwei Grundlagen: es übernahm alle Unruhestifter von anderen Gefängnissen, um dort Gewalt, Flucht- oder Selbstmordversuche zu reduzieren und die Kontrolle zu erhöhen. Zweitens ging es darum, die Gefangenen von Alcatraz in vorbildliche Häftlinge zu verwandeln. Auf Alcatraz gab es keine Rehabilitation; der alleinige Zweck war, Häftlinge zu übernehmen, um sie dann gebessert wieder in ein anderes Gefängnis zurückzuschicken.
Mehr als 250 Häftlinge wurden zur gleichen Zeit nie im Gefängnis untergebracht. Die durchschnittliche Aufenthaltszeit der Häftlinge betrug zehn Jahre und sie bekamen in dieser Zeit niemals eine Zeitung zu lesen, ein Radio oder Fernseher zu Gesicht. Sie Die Insel Alcatraz in der Bucht von San Francisco - © jondoeforty1 durften auch nur im Monat für eine Stunde Besuch erhalten. Aufgrund dieser Maßnahmen wurden die Häftlinge völlig von der Außenwelt isoliert. Der eintönige Gefängnisalltag – selbst Arbeit galt als Privileg – und die fantastische Aussicht auf San Francisco und die Golden Gate Bridge verschlimmerten die Haft. Die Häftlinge konnten alle Schiffe sehen, die in den Hafen einfuhren. Wenn ein Häftling gegen die Gefängnisregeln verstieß, wurde er in Isolationshaft genommen. Dies war die drastischste Strafe für einen Gefangenen. Er musste 18 Tage in einer Einzelzelle, die entweder 24 Stunden konstant beleuchtet oder dunkel war, ausharren.
Die eiskalten Wassertemperaturen, die tückische Strömung und die Anzahl der Wärter (auf drei Insassen kam ein Wärter) machten die Gefängnisinsel fast ausbruchsicher. Außerdem gab und gibt es auch Haie in der Bucht. Von den insgesamt 1.576 Häftlingen, die in den drei Jahrzehnten in Alcatraz inhaftiert waren, versuchten nur 34 einen Ausbruch bei 14 verschiedenen Versuchen. 23 wurden innerhalb einer Stunde noch auf der Insel wieder gefangen, sechs auf der Insel erschossen und von fünf hat man nie wieder was gehört. Sie wurden auch später nie wieder von einem gesehen, obwohl es immer wieder Gerüchte gab, man habe sie in Südamerika oder sonst wo gesichtet. Man kann jedoch davon ausgehen, dass sie durch die Strömung in den Pazifischen Ozean abgetrieben wurden und dort ertranken oder erfroren.
Der Ausbruch von Frank Morris, Clarence und John Anglin (am 11. Juni 1962) ist heute im Gefängnis nachgestellt und kann besichtigt werden. Dieser Ausbruch wurde auch durch den Film „Flucht aus Alcatraz“, in dem Clint Eastwood die Hauptrolle spielte, bekannt. Die bekanntesten Häftlinge von Alcatraz waren der Mafiaboss Al Capone und „The Birdman of Alcatraz“ Robert Strout. Er wurde bekannt aus dem Film mit Burt Lancaster „Gefangene von Alcatraz“. In dem Film wird Robert Strout als netter Mensch dargestellt, obwohl er ein psychopatischer zweifacher Mörder war.
Die Kosten, die das Gefängnis verursachte, Der Leuchtturm auf der Insel Alcatraz. - © fadedpictures führten 1963 zur Schließung von Alcatraz. Der Unterhalt der Gefängnisinsel wurde den Verantwortlichen einfach zu teuer. Da waren zuerst die Personalkosten (wie schon erwähnt kam auf einen Häftling ein Wärter, in einem normalen Gefängnis kam ein Wärter auf 15 Häftlinge) und die Versorgungskosten, da auf die isolierte Insel alles herangeschafft werden musste, sei es Essen, Wasser oder Benzin. Aus Sicherheitsgründen musste das Personal auf der Insel leben, was zusätzliche Kosten für den Unterhalt dieser kleinen Gemeinschaft ergab. Zudem beliefen sich auch die Instandhaltungskosten der Gebäude durch die salzhaltige Luft ins Unermessliche. Als der damalige Justizminister, Robert Kennedy, in den früheren 60er Jahren die Kosten analysierte, erkannte er, dass es billiger wäre, einen Gefangenen im New Yorker Nobelhotel Waldorf Astoria unterzubringen als auf Alcatraz
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Rancho Del Sausalito, Sausalito

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Sausalito liegt am nördlichen Ende der Golden Gate Bridge  1  und an der südöstlichen Spitze des Marin Countys. Die idyllische kleine Stadt mit rund 7.500 Einwohnern erstreckt sich über nur vier Kilometer. Wegen dem mediterranen Flair und den spektakulären Ausblicken über die Küste wird Sausalito 108 oft mit der französischen Riviera verglichen.

Foto Rancho Del Sausalito

Panoramablick über Sausalito

In Sausalito 108 kann man bei einem Spaziergang entlang des Wassers die gemütlichen Seelöwen beobachten, sich auf der Plaza ausruhen und die Springbrunnen betrachten, die Atmosphäre in den vielen Cafés genießen, sich in den einzigartigen Boutiquen umsehen oder einfach nur den Yachthafen entlangschlendern.

Sausalito war für mehr als 100 Jahre eine Kuriosität, denn trotzdem es das Örtchen immer noch gibt, standen die Chancen eigentlich von vorneherein schlecht, dass aus Sausalito 108 jemals eine Stadt wird: Viele wollten mit diesem Flecken Erde reich werden, aber niemand schaffte es.

Im Jahr 1838 erhielt William Richardson, ein gebürtiger Engländer und Wahlmexikaner, die gesamte Landspitze. Er nahm das Land in Besitz und nannte es Rancho Del Sausalito 108 (Farm des kleinen Weidehains). Die Ureinwohner Sausalitos, die von den Spaniern Uimen genannt wurden, lebten Jahrhunderte lang entlang der Küste, aber wurden schon zur Zeit von Richardson durch die europäische Ignoranz und Ausbeutung fast ausgerottet.

Nun sollte eine neue Epoche beginnen: Richardson wollte eine Rinderfarm erbauen, die ähnlich wie die anderen Farmen der Region sein sollte. Der große Unterschied war nur, dass sein Anwesen eine kleine Bucht besaß – ein sicherer Ankerplatz so nah wie möglich am Golden Gate. Zudem spendeten die Quellen über der Bucht reichlich Wasser in Richardsons Sammelbehälter. Auf diese Weise erhielt er ein verkäufliches Gut: frisches Wasser für vorbeikommende Walfangschiffe. Richardson träumte von einem Imperium.

Rancho Del Sausalito Foto San FranciscoRancho Del Sausalito FotosRancho Del Sausalito Foto
Er wollte Kontrolle über den Zugang zur San Francisco Bucht und ihre Zuflüsse (er war bereits Hauptmann des Hafens von San Francisco), politische Macht, die von der Verbindung mit mexikanischen Familien der Region kommen würde (er war bereits mit der Tochter des Kommandanten des Presidios verheiratet), und Reichtum, der von seinen diversen Unternehmen stammen würde. Neben der Zucht von Rindern und dem Handel mit Wasser nahm er auch durch den Verkauf von Gemüse und Feuerholz an vorbeikommende Schiffe, Zolle und Hafengebühren sowie den Handel entlang der kalifornischen Küste Geld ein.

Alles war so schön geplant; doch der Goldrausch machte Richardson einen Strich durch die Rechnung. Nachdem anno 1848 auf den Hügeln östlich von Sacramento Gold gefunden wurde, kamen viele Menschen nach San Francisco. Richardson wurde ignoriert, sein Land niedergetrampelt und besetzt, sein Vieh gestohlen und seine Walfangbucht zu Gunsten des neuen Hafens der Yerba Buena, jenseits der Bucht, außer Kraft gesetzt. So war Richardson bald am Ende und musste den größten Teil seiner geliebten Farm verkaufen. Als sich der Goldrausch langsam legt und Richardson in sein dunkles Grab hinab gelassen wurde, gründete man neue Städte.

Aus dem fernen Osten kamen Bauunternehmen, um neue Metropolen zu schaffen – Die Buchtregion war zweifellos groß genug für ein zweites San Francisco oder ein neues New York. Richardsons Rancho Del Sausalito 108 wurde von gewieften Geschäftsmännern und gierigen Unternehmern geschluckt.

Charles Botts, ein Anwalt aus Virginia, hatte dem verzweifelten Richardson Sausalitos Bucht schon während des Goldrauschs abgekauft und plante in den frühen 1860er Jahren hier eine Stadt und eine U.S. Navy Schiffswerft zu errichten.

Aufgrund von politischen Machenschaften wurde die militärische Schiffswerft jedoch auf Mare Island eingerichtet und Botts gab jegliche visionären Hoffnungen für die Zukunft Sausalitos auf. Die bereits gebauten Hütten und Wassergrundstücke verschwanden ungesehen im Schlamm und anno 1868 verkaufte Richardsons Anwalt Sam Throckmorton die Farm an die Sausalito 108 Land & Ferry Company. Diese Firma wollte schnellen Profit durch Bauplätze und Ferien- und Wochenendhäuser erzielen.

Einige der 19 Partner des Unternehmens sahen in Sausalito 108 sogar das Potenzial zu einer Stadt mit Eigenheimen und Geschäften. Sie überzeugten die restlichen Firmenteilhaber und die Arbeiten begannen. Die Schlammflächen und Hänge wurden sorgfältig befestigt und der Fährbetrieb eingeführt (mit einem kleinen Dampfer namens Princess bis zum Fuß der treffend benannten Princess Street). Die Direktoren des Unternehmens lehnten sich jetzt zurück und freuten sich darauf, ihrem Geld beim Arbeiten zuzusehen. Doch das Geld war nicht arbeitswillig – Durch Sausalito 108 wurde niemand schnell reich.

Aber bei der Land & Ferry Company gab man nicht auf – trotz hoher Schulden kämpfte man für ein Jahrzehnt weiter, warb mit wunderschönen Ausblicken, tollem Klima und günstigem Land. Die Geschäftsleute behaupteten sogar, dass Sausalito 108 mit der richtigen Investition zum industriellen “ Pittsburg des Westens“ werden könnte.

Rancho Del Sausalito Fotos

Yachten im Hafen

Doch nichts half, niemand wollte nach Sausalito 108. In dem Örtchen gab es keinen Bahnbetrieb und daher auch kein wirtschaftliches Wachstum. Andere Siedlungen in der Bucht waren beliebter und wurden zu Städten, Häfen und landwirtschaftlichen Zentren. Sausalito 108 dümpelte nur vor sich hin.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam jedoch der Durchbruch: 1871 machte die Sausalito 108 Land & Ferry Company ein Geschäft mit der North Pacific Coast Railroad: die Firma baute Eisenbahnschienen bis nach Sausalito 108. Immerhin lag die kleine Stadt strategisch gut am Golden Gate und war nun durch die Schienen mit dem Holzimperium der Nordküste verbunden. Dadurch begann Sausalito 108 schließlich zu wachsen. Langsam aber sicher kamen neue Anwohner: Amerikaner, Portugiesen, Engländer, Deutsche, Italiener, Chinesen und Griechen trugen zum internationalen Charakter Sausalitos bei. Die Eisenbahn brachte Arbeiter und Händler, aber auch reiche San Franciscoer nach Sausalito 108 und schnell wurde die jahrzehntelang herrschende Wohnviertelstruktur eingeführt: Die Reichen lebten am Hang, die Arbeiter in der Tiefebene

Around San Francisco Erstellt am 11/03/2011 von ntschotschi

Heute morgen als wir aufgestanden sind, schien die Sonne. Ich hatte leichten Druck auf dem Kopf und hoffte, dass es keine Migräne wird. Es ging zum Frühstück. Ich aß frische Früchte(Ananas,Melone und Mango) Dazu gab es ein hart gekochtes Ei und ein Croissant mit Philadelphia Käse und Brombeermarmelade. Dazu Kaffee. Köstlich. Dennoch besserte sich mein Kopf nicht, nun wurde es bewölkt und als wir zu unserem Trip starteten fing es an zu regnen. Es blieb den ganzen Tag so, mal Regen mal Sonne. Aber überwiegend hat es geregnet. Leider. Wir haben uns verschiedene Dinge angesehen und aßen bei Dennys zu Mittag. Zurück im Motel, bin ich noch einmal kurz shoppen gegangen und sagte Ansgar, die Bay würde gutaussehen und es hätte aufgehört zu regnen. Der Sonnenuntergang würde sich lohnen. Er fuhr zum Sonnenuntergang und ich legte mich in die Badewanne mit Whirlpool. Herrlich, einfach mal ausspannen. Als Ansgar gegen sieben zurück war, gingen wir Essen. Wir entschieden uns für das Restaurant auf dem Pier. Dort bekam man einfach alles. Ich entschied mich für Hummer mit Nudeln in einer Weißweinsoße und das mit Parmesankäse überbacken. Herrlich. Ich habe lange kein Hummer mehr gegessen. Ansgar hatte eine hervorragendes Steak. Danach brachen wir auf nach Hause. Wieder im Hotel zurück, fallen wir um. Heute werden von mir keine langen Blockeinträge geschrieben und keine Bilder dazu gezeigt. Heute geht es mir einfach nicht gut. Die Bilder liefere ich morgen nach. Tut mir leid, aber mein Kopf hat sich leider nur wenig gebessert. Ich muss einfach mal ausspannen bevor es morgen wieder weiter geht. Gute Nacht bis morgen Smiley

Flotte Abreise aus San Francisco Erstellt am 12/03/2011 von ntschotschi

Heute morgen als ich aufstand ging es mir schon wieder gut. Kaum aus dem Bett kam die nächste Hiobsbotschaft. Das Erdbeben in Japan und der drohende Tsunami in Amerika. Eigentlich wollten wir uns heute noch einen Leuchtturm ansehen, aber bedingt der Warnung und der erfolgten Ereignisse sehe ich das als zu Riskant an und überrede Ansgar, die Besichtigung nicht zu machen, sondern gleich Richtung Landesinnere wie geplant Richtung Yosemite National Park zu fahren. Diesem stimmte er dann direkt auch zu. Ich bin heil froh, denn auf so ein Abenteuer habe ich jetzt so gar keine Lust. Da ist ja Motorradfahren ungefährlicher Smiley

Okay nun nach dem exzellenten Frühstück machen wir uns ans Koffer packen. Dann noch kurz in der Bay Fotos machen und eine Kleinigkeit für mich einkaufen und dann sind wir wieder unterwegs. Ich melde mich einfach später noch einmal, in der Zwischenzeit werde ich die Fotos von gestern bearbeiten und sie später mit veröffentlichen. Wir sind ja durch San Francisco gefahren und dort war es einfach zu groß, zu laut und überhaupt. Meine Stadt ist es nicht und wenn ich hier leben müsste, dann würde ich eingehen wie eine Primel ohne Wasser. Andere mögen diese Stadt. Ich habe beeindruckende Fotos von San Francisco. Freu dich drauf bis später also.

Upgrade zu gestern Around San Francisco

Hier wie versprochen die Fotos von gestern rund um San Francisco und in San Francisco. Ich habe dir mal die lustigsten oder schrillsten heraus gesucht. Man darf eben nie vergessen es ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten Zwinkerndes Smiley und diese Bilder sind aus einem fahrenden Auto heraus, bei Regen und laufenden Scheibenwischern fotografiert. Also entschuldigt evtl. Unschärfen oder ähnliches.

Arme-EdithBlick-auf-Alcatraz
BrückeDrehbrücke
Fog-at-Golden-GteFunny-Bridge
GOlden-Gate-im-NebelLittle-Towerbridge
Old-TruckPeter-Pan
Verrückte-Hausfassade
Hill-downHill-up

Upgrade zu heute:

Heute sind wir viel Auto gefahren und die Strecke war bis auf Treasure Island und die Fahrt durch San Francisco eigentlich recht langweilig. Wir mussten schließlich 300 km abfahren bis nach Mariposa. Dort angekommen, mussten wir als erstes einen Waschsalon aufsuchen. Wir mussten dringend nach 14 Tagen Wäsche waschen. Letztes Jahr hatte so ziemlich jedes Motel einen kleinen Gäste Waschsalon, dieses mal in Kalifornien hatten wir nie Glück. Egal wo wir waren, es gab nie einen Gäste Waschsalon. Im Ort wohl manchmal, aber dafür hatten wir wenig Zeit. Okay jetzt musste die Wäsche sein. Also ab in den Waschsalon. Er hat bis 06.30 Uhr pm auf. Wir waren um 05.00 Uhr da. Drei Maschinen Wäsche zu je 30 Minuten Waschzeit, dann 15 Minuten in den Trockner, also alles in allem max. 60 Minuten und die 3 Maschinen Wäsche sind wieder Kofferfertig. Okay das lasse ich mir zum Preis von 11$ gefallen. Und auf geht es ins Restaurant Abendbrot essen. Ich entschied mich für Suppe & Salat. Daran kann man sich wirklich satt essen, auch mehr als satt Verwirrtes Smiley. Wir fanden direkt an dem Waschsalon das Miners Inn Restaurant & Lounge. Im Hotel angekommen, stellte ich in den Nachrichten fest, dass der in Amerika erwartete Tsunami nicht so heftig auf Amerika getroffen ist wie erwartet. Gott sei Dank, aber er soll dennoch großen Schaden angerichtet haben. Ich lass das von Santa Cruz und Habor. Da waren wir vor einigen Tagen noch. Ich kann das gar nicht fassen. Wir haben uns heute erst einmal im Landesinneren in Sicherheit gebracht und den Pacific hinter uns gelassen.

Hier gibt es die Schnappschüsse von Heute:

 AlcatrazBridges
BroadwayBürogebäude
Doppelstöckige-BrückeFun-Car
Gewaltige-BrückeGOlden-Gate-Skyline
Historischer-YachthafenKarikatur-Golden-Gate
Moderner-YachthafenRuhiges-Plätzchen
Skyline-San-FranciscoStille
Verrückte-BrückeWarten-vor-Alcatraz
Windkraft

Dies war es für heute. Gute Nacht bis morgen.

Auf zum Yosemite National Park Erstellt am 13/03/2011 von ntschotschi

Nach einer langen erholsamen Nacht (das Motel ist aus Stein gebaut und nicht aus Holz) im Best Western in Mariposa, werde ich morgens langsam wach. Ich höre, auf der Straße fahren die Autos schon durch den Ort. Ich drehe mich um und sehe Ansgar schläft noch. Ich verschwinde kurz im Bad. Als ich wieder erscheine, rekelt sich auch Ansgar langsam. Wir sollten aufstehen, duschen und Frühstücken, damit der Tag beginnen kann. Gedacht, getan. Raus aus den Federn und ab unter das kühle Nass. Nach dem erquickenden Schauer, schnell anziehen und auf ins Restaurant. Wir fanden ganz schnell ein niedliches Restaurant für Breakfast. Das Lokal war gerammelt voll, wir ergatterten einen gerade frei gewordenen Platz in einer gemütlichen Ecke. Die Kellnerinnen hatten viel zu tun. Wir bestellten Kaffee. Ich wie immer a black one und Ansgar mit Milch. Zum Essen bestellte ich 2 Rühreier mit Spinat und Tomate, dazu Hash browns und engl. Muffin mit Marmelade. Lecker. Nicht zu viel und doch genug für den Start. Ein günstiges & gleichzeitig leckeres Frühstück, dass wir mit 20$ bezahlten. Wir fuhren noch einmal zum Motel zurück, um unsere Fotoausrüstung zu holen, dann ging es los 60 Km bis zum Yosemite National Park. Die Route, die wir uns rausgesucht haben sollte ganz schön werden, jedoch waren wir uns nicht sicher, ob wir Schnee haben werden. Hier die Übersichtskarte:

Kyos1

Hier gibt es auch noch tolle Berichte und Hinweise über Kalifornien/ Yosemite und Umgebung

Kartenbild

Die Rundfahrt war wirklich toll. Wir sind sogar bis zum Badger Pass hoch gefahren. Unten im Tal stand, dass dieser geöffnet ist. Leider war dem nicht so. Sie hatten ihn bis zum Skigebiet geöffnet. Danach ging gar nichts mehr. Alles zu, sozusagen Road Closed. Die haben ein super tolles Skigebiet mit Liften und allem drum und dran dort oben. Einfach genial, dagegen ist unser Sauerland einfach nichts. Sie haben nämlich auch keinen dreckigen Schnee, sondern strahlend weißen Schnee, platt gewalzt und dann freigegeben. Ich wünschte ich hätte meine SKi dabei. Ah war das herrlich. Im Tal lag ja auch stellenweise Schnee, mal mehr mal weniger. Dennoch waren es 17 Grad. Ich wollte eigentlich ein Mützchen, Handschuhe und Schal mitgenommen haben, aber das war bei diesen Temperaturen nicht erforderlich. Wir haben auch einige wunderschöne Wasserfälle gesehen. Die Fotos folgen wie gewohnt am Ende des Artikels. Einen Bären habe ich leider nicht gesehen, ich denke dafür war in dem Park einfach zu viel los. Es ist Samstag, die Amerikaner haben frei und machen mit den Familien einen Wochenendausflug. Der Yosemite Villag Store war total überlaufen. Okay schnell wieder raus aus diesem Gewusel. Wieder ab in die freie Natur und den Schnee bei klarer Luft. Ah, toll ist das hier. Ich habe die Rundfahrt an den Wasserfällen, den Flüssen und Bächen vorbei durch den Schnee bei klarer warmer Luft sehr genossen. An manchen Stellen hielten leider dann auch die Park Busse und entließen eine Horde Japaner mit Fotoapparaten. Große, kleine mit Stativ und ohne, Händy-Camaras und kleine Mädchen-Fotoapparate tauchten plötzlich um uns herum auf. Ein komisches Gefühl und als wenn englisch nicht schon eine Fremdsprache genug wäre in diesem großen Land, nein dann auch noch japanisch. War irgendwie witzig. Jedenfalls ging der Tag schnell vorbei und es kam das große fiebern auf den Sonnenuntergang. Nun wurde es in dem Park doch schnell kühl so ohne Sonne und nur in einer dünnen Wanderhose. Also entschied ich mich erst einmal im Auto sitzen zu bleiben, während Ansgar sich fotofertig machte. Plötzlich hatte ich mein Highlight des Tages, leider habe ich es zu spät gesehen, sonst hätte ich ein Beweisfoto gemacht. Vor meinen Augen fuhr ein weiß-grüner Jeep vorbei mit in weißer Aufschrift geschrieben “Polizei” richtig in Deutsch Polizei, darin 2 in deutschen Polizeiuniformen uniformierte Beamte (ein Mann und eine Frau). Na die haben sich bestimmt verfahren, sind ja ein wenig Km zu weit aus ihrem Zuständigkeitsbereich heraus, oder. Ob es ein Geck war? Ich schaute mir das Treiben aus sicherer Entfernung an. Es waren schon einige Fotografen mit Stativen und Fotoapparaten da und warteten. Ansgar reihte sich in diese Schlange ein. Ein Foto von wartenden Fotografen sowie Rudelknipsen am See stelle ich auch unten mit ein. Der Sonnenuntergang stellte sich nicht so schön rötlich schimmern, wie sich die Fotografen das vorgestellt hatten, dar. Sondern die Sonne ging unter und verschwand dann auch noch hinter dicken Wolken, so das ein Abendrotleuten nicht möglich war. In den enttäuschten Gesichter der abfahrenden Fotografen konnte man ganze Bände lesen. Irgendwie taten sie mir leid, schließlich standen sie über 1 Std. und mehr in der Kälte und das für nichts. Okay, Ansgar packte dann auch zusammen und wir traten den Rückweg an. Wir hielten auf dem Rückweg direkt am Ortseingang von Mariposa an dem Restaurant von gestern an und bestellten uns Abendbrot. Ich trank ein Hefeweizen, jawohl ein Hefeweizen und dazu gab es Burger. Lecker wie immer. Wir beglichen unsere Rechnung und fuhren ins Motel, wo ich als erstes unter die Dusche hüpfte. So dann wird in Ruhe gebloggtSmiley

Hier die Fotos von Heute:

Einfahrt-YosemiteErwischt
RudelknipsenRudelknipsen2
Stilles-WasserÜbersicht-Yosemite
WasserfallWasserfall-mit-Schnee
Yosemite-ValleySki-am-Badger-Pass
FlussGewalltiger-Fluss
Gemütliches-PlätzchenYosemte-Wasserfall
 WaterfallWasserfall2Warten-auf-den-Sonnenunterg

Wir verlassen Mariposa und fahren nach Walker Erstellt am 14/03/2011 von ntschotschi

Heute morgen als ich aufwachte, hatte ich das Gefühl richtig gut geschlafen zu haben. Ich war heute Nacht nicht einmal wach. Ich glaube ich bin gestern Abend umgefallen wie ein gefällter Baum. Ich drücke etwas zerknautscht noch einmal den Kopf in die Kissen. Es nützt dennoch nichts, ich muss aufstehen. Also gut aufstehen. Dann geht es los, die übliche morgendliche Prozedur und dann Koffer packen. Danach sind wir fertig fürs Frühstück. Los geht es. Das Lokal ist brechend voll, wir ergattern die letzten beiden freien Plätze. Direkt nach uns kommen noch einmal 8 Personen, die warten in der Tür, bis etwas frei wird. Wir bestellen schon einmal Kaffee und ich wähle wieder die Rühreier mit Zwiebeln, Champions und Spinat, dazu Hash browns und englisch Muffin. Dazu frage ich nach roter Marmelade, wenn möglich Erdbeere oder Himbeere. Ich bekomme doch glatt meine Lieblings-Marmelade “Himbeere”. Die ist so gut, diese könnte von meiner Oma sein. Da wir ca. 30 Minuten auf unser Frühstück warten mussten, bekamen wir schon einmal auf kosten des Hauses etwas süßes zum knabbern. Super ich der absolute Süßkram-Fan Enttäuschtes Smiley . Ich probierte dieses Gebäck dennoch, mmmhhhh….. lecker. Wenn ich das schon sage, dann ist er lecker. Es schmeckt wie Biskuitteig mit Blaubeeren. Es ist auf jeden fall süß und lecker. Nach dem hervorragenden Frühstück für wenig Geld geht es auf ins Motel, Auto packen und dann wie die Tramps zurück auf die Straße. Mal sehen wohin es geht und wie weit wir kommen. Ich werde heute Abend hoffentlich wieder einen weiteren interessanten Beitrag leisten können. Bis später……..

Unsere geplante Route von Mariposa nach Walker in Kalifornien

Upgrade um 07.00 pm in Walker/ Kalifornien

Also sind wir wieder unterwegs, das Wetter ist nicht toll. Es regnet nicht aber es scheint auch keine Sonne, es ist bewölkt und die Sonne kommt nicht richtig durch. Da sagt man immer das sonnige Kalifornien Sonne. Wir fahren den Highway 49 Richtung Norden, die Straße ist für Biker optimal, rechts, links, rechts, links, rechts, links und keine Ende in Sicht. Mir wird als Beifahrer schon ganz schummrig. Als Biker ginge das ganze super toll. Auf dieser Straße kommen uns auch einige Motorradfahrer entgegen. Ich beneide Sie und freu mich auf die Biker Saison zuhause. Meine Gedanken schweifen zu meiner kleinen in der Garage, die noch Winterschlaf hält. Ob sie wohl anspringt und ich eine Tour machen kann, wenn ich wieder zuhause bin? Mmmmhhhhh….. na ja werde ich ja sehen, wenn es soweit ist, aber momentan bin ich noch tausende von Kilometern davon entfernt. Dann die absolute Aussicht ins Tal mit dem Flusslauf.

Flusslauf

Da blutet das Biker Herz, oder Smiley?  Ich finde am Straßenrand noch ein interessantes Mosaik. Ich finde es so toll, dass ich auch davon direkt ein Foto gemacht habe.

Straßenrand_Mosaik

Auf geht es und wir kommen an einen Rastplatz, an dem wir wieder aussteigen und Fotos machen. Ich finde den Blumenempfang dort schon so schön, dass dieser Strauß auch ein Foto wert ist. Aber wir haben wegen der tollen Seeansicht (Don Pedro Lake) angehalten, dieses Foto möchte ich Euch natürlich auch nicht vorenthalten.

Blumenempfang
Seelandschaft

Weiter geht es die 49 rauf und wir kommen zum Chinese Camp. Die  heißt wirklich so, dort fand ich einen Biker Treff. Irgendwie fühle ich mich wie zuhause Kamera und mache ein Foto.

Bikertreff

Über mehrere Stunden fahrt haben wir keine einzige Stadt gesehen, zumindest was man so als Stadt bezeichnen würde, krass oder? Das einzige, was wir gesehen haben sind einige kleine Dörfer, wenn man beim Speed-Limit nicht gebremst hätte, wäre man in 2 Sekunden durch den Ort gewesen, so groß sind diese. Dann ein Schild, es sollte ein größerer Ort folgen “Sonora”. Okay ich lass mich überraschen. Tatsächlich ist man nicht in 2 Sekunden durch den Ort, aber Stadt würde ich das nicht nennen. Aber es ist ganz nett.

Sonora

Sonora hat sogar einen Ortskern und eine Kirche.

Kirche

Nach Sonora sind wir dann wieder normale Straße gerade aus gefahren mit weniger Kurven, so dass sich der Magen einigermaßen erholen kann. Auf einer Anhöhe sehen wir dann wieder eine Art Talsperre. Der New Melones Lake, sehr wahrscheinlich keine Talsperre, sondern ein See.

Seelandschaft-Kalifornien

Ich finde auf diesem schönen Aussichtspunkt auch noch “The Wall” hier ist sie Daumen hoch

The-Wall

Wir fahren weiter die 49 Richtung Norden, durch Carsons Hill, Angels Camp (dieser Ort ist auch ganz niedlich, siehe Link) und durch San Andreas. Kurz vor Jackson biegen wir nach rechts auf den Highway 88 Richtung East ab. Hier wird es wieder kurviger. Also diese Straßen hier haben so mit dem immer gerade aus in Utah und Arizona nichts mehr zu tun, dies hier ist die reine Hügellandschaft mit Kurven. Dann das unfassbare. Wir müssen links abbiegen auf den Highway 395. Doch this Road ist Close wegen Schnee. Dort geht es zu einem Pass hoch. Super, nun heißt es umdrehen, zurück und einen Umweg fahren. Das alles 36 Km vor dem Ziel. Wir sitzen seit Stunden im Auto und kurz vor dem Ziel dann das. Okay ärgern hilft alles nichts, wir drehen um und fahren zurück. Nehmen die neue Route und müssen knapp 70 Km fahren. Wir umfahren den Pass und kommen nach dem Umweg (hinter dem Pass) doch noch auf unseren Highway 395 und dann geht die eigentliche Route wie geplant weiter. Hier die tatsächlich gefahrene Route.

Unterwegs entstehen dann noch die restlichen Bilder, einfach nur Schnappschüsse aus dem Auto heraus. Solch ein Panorama hatten wir die ganze Zeit über. Es ist einfach wunderschön hier. Die Landschaft und die Aussicht kann man einfach nicht in einem Foto festhalten, obwohl ich das immer versuche Smiley

Panorama

Schneelandschaft

Wir hatten heute auch ziemlich weit oben (auf dem Highway 88) ziemlich viel Schnee. Meterhoch lag dieser am Straßenrand. Es hat dort auch so einen Schnee-Graupel-Schauer gegeben. Als wir dann wieder tiefer fuhren, wurde das Wetter schlagartig wieder besser, Sonnig und schön. Gelegentlich hat es auch geregnet. Es war so der richtige Tag und das richtige Wetter, um 500 Km Auto zu fahren.

Wild

Nun sind wir in Walker. Wir haben ein richtig schnuckeliges Motel gefunden. Andruss Motel in Walker/Kalifornien. Eine Perle in der Einöde. Dies ist für die nächsten Tage unser Zuhause.

unser-Zuhause

Hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Wir laden schnell das Auto aus und fahren schnell zum einzig offenen Restaurant in diesem Ort. Wir kommen so eben noch rein und werden bedient. Nachdem wir unser Essen haben, werden alle Lichter (open, etc..) gelöscht. Er schließt. Es ist 05.30 pm. Okay dachte ich. Es ist nicht viel los in diesem Ort, es ist Winter und jeden Tag öffnet ein anderes Lokal, damit 1 Lokal aufhat und die paar Gäste des Ortes bewirtet. Aber das Lokal ist kultig (Mountain View Barbeque). Ich entdecke 3 Kennzeichen aus Deutschland, die dort geblieben sind. Geld an den Wänden, Westernsättel auf den Ablagen, ein offener Kamin. Der Besitzer ist ein Pfundskerl und richtig nett. Sogar Kavalier würde ich sagen. Ladys first sagte er immer mit einem Lächeln. Ich mag die Amys, da kann man sagen was man will, Sie sind einfach nett. Schaut Euch oben den Link an, es lohnt sich.

Leider hat Bodie geschlossen, besser gesagt die Straße dorthin ist geschlossen, da Bodie auf 10.000 Feed liegt. Ab Mai kann man dort wieder hin. Okay dann dieses mal eben nicht. So haben wir einen Grund nächstes Jahr hier wieder hin zu fahren.

Auf nach Virginia City statt Bodie Erstellt am 15/03/2011 von ntschotschi

Am heutigen Morgen gibt es Frühstück im Restaurant gegenüber. Dieses Lokal ist nicht ganz so kultig wie gestern Abend dieses. Während des Frühstücks wir mit den Gastgebern geplaudert und man informiert sich wohin man fahren kann. Nach dem Frühstück, dass in diesem Ort jeden Tag in einem anderen Restaurant eingenommen werden muss (da jeden Tag ein anderes Restaurant geöffnet hat) entschließen wir uns nach Virginia City zu fahren. Bodie ist aufgrund der Höhe und des Schnee´s geschlossen, leider. Dies wäre meine absolute Traum-Geisterstadt. Virginia läuft unter Geisterstadt, ist aber keine wirkliche Geisterstadt, da dort noch Menschen wohnen und leben. Also auf nach Virginia City. Morgens auf dem Weg aus Walker heraus, halten wir an der Tankstelle mit General Store. Sprit bekommen wir dort nicht, aber alles andere, was wir so benötigen. Zudem kaufen wir Rotwein und Corona. Die Verkäuferin weist uns freundlich darauf hin, dass wir das 6er-Pack Corona in eine Tüte packen müssen. Sie darf uns nicht mit dem Sixpäck unterm Arm aus dem Geschäft lassen. Die Begründung lautet “Wir sind hier in Kalifornien”. Ich grinste, packte das Pack in eine Tüte und wir verlassen den Store. Nach dem kleinen Einkauf sind wir froh den Tank noch 1/4 voll zu haben. Auf geht es. Wir fahren den Highway 95 Richtung Carsen City. Die Orte Carsen Valley, wo wir noch kurz an einer Bank halten und ich meine Traveler-Checks in Cash umtausche, sowie Carsen City sind wirklich niedlich. Ich mag sie. Die Amerikaner sind immer ganz erstaunt, wenn Sie einen Deutschen Personalausweis sehen und wenden ihn hin und her. Ich erklärte es wäre ein Deutscher Ausweis. Sie lachte und akzeptierte ihn, so wie er ist Smiley Was auch immer das heißt Verliebt. Hinter Carsen City biegen wir nach Nord-Ost ab und fahren die Berge hinauf. Virginia City liegt doch hoch, aber nicht so hoch wie Bodie und es liegt kaum Schnee. Aber es ist kühl. Kalt würde man jetzt auch nicht unbedingt sagen, aber eine Jacke mehr schadet auch nicht.

Es schlägt uns ein kleines verträumtes Örtchen entgegen. Von wegen Geisterstadt und so.Es klingt alte Saloon-Musik aus den Lokalen und auf den Straßen und Gehwegen herrscht reges Treiben. Wir parken das Auto und nichts wie hinein in das Getümmel. Ich freu mich drauf. Hier gibt es so viele alte Sachen aus der damaligen Zeit. Damalige Zeit ist gut, es ist hier in Amerika noch gar nicht so lange her. Zumindest nicht so lange wie bei uns die Sache mit den Neandertalern Smiley

Virginia war zur Zeit des Goldrausches eine wohlhabende Stadt, voller Leben und Phantasie. Wir sehen ein Filmteam. Was die hier wohl drehen, eine Einstellung für einen Western? Mmmmhhhhhh……. ich weiß es nicht. In diesem Moment erscheint es mir aber auch egal.

Nachdem wir unser Auto geparkt haben, fällt unser Blick auf ein kleines Museum. Also nichts wie rein, mal sehen was es dort so zu sehen gibt. Dort erleben wir, wie hart die Goldgräberzeit gewesen sein muss. Also unbedingt zu dieser Zeit möchte ich nicht an diesem Ort gelebt haben, obwohl es bestimmt auch seine Vorzüge hatte.

1.-Coin-ChangerBank
MienenarbeiterWells-Fargo-Box
PlanwagenGespann
GoldmienenschachtHistorie-oneHistorie-twoSinger
The-next-Coin-ChangerKostümeOn-the-WayStollenwerkzeug
StollenwagenMining-Comstock

Zum Mittagessen gingen wir in einen Saloon, wo nebenan direkt das Casino im altertümlichen Stiel anhängend ist. Es gab zu Cola und Sprite klassisch Burger. Was auch sonst. Nach diesem hervorragenden Essen schlendern wir noch eine ganze Weile durch die Stadt und suchen Fotomotive. Hier sind die, die ich gefunden habe.

Altes-WerkzeugBike
Rosa-SaloonSaloon
Saloon-von-InnenVirginia-City
TransportkisteSaloon-Virginia-CityWanted-for-10.000$
WelcomeVirginia-City-Tours
Kirche

Nach ein paar Stunden geht es weiter in Richtung Süd-Osten auf den alten Highway 95. Die Landschaft wird typisch für Nevada, um uns herum existiert eine einfarbige spärlich besiedelte und bewachsene Landschaft. Es ist trocken und einfarbig. Nicht wirklich schön, aber typisch für Nevada. Kalifornien hat definitiv einfach mehr Color. Unterwegs durch diese Einöde entstehen dennoch ein paar ganz interessante Fotos und Eindrücke.

Alter-TreckerEinsam-aber-Hübsch
Pop´s-gezeigtRehe
RudelWinterlandschaft
Old-Vehicle

Wir fahren weiter Richtung Motel (in Walker). Wir überschreiten den indirekten Grenzübergang und werden im Gegensatz zu Gestern einfach nur durch gewunken. An einer Tankstelle mit General Store halten wir an und kaufen etwas zu Essen für den späteren Abend ein. Momentan haben wir noch keinen Hunger und sollte dieses Eintreten, dann hat in Walker nichts mehr auf, um eine Kleinigkeit zu essen. Somit gibt es ein Line Cuisine Mikrowellengericht (Hähnchen gebraten mit Pilzen und Soß, dazu Wildreis). Nach dem Provianteinkauf fahren wir weiter. Dann steht am Straßenrand ein großes Rudel Rehe. Ansgar bremst und ich versuche diese divers verstreuten Tiere auf ein Foto zu bekommen, was mir leider nicht gelingt, denn es sind einfach zu viele. Ich zähle kurz und gebe bei 40 Stück auf, denn sie springen wie wild durcheinander. Ich vermute ca.50 Stück sind es gewesen. Eine solche Menge würde bei uns in Deutschland jedes Jägerherz höher schlagen lassen. Ich finde diese Tiere einfach nur süß, auch nicht auf dem Teller.

Wir fahren weiter und kommen endlich am Motel an. Dort laden wir schnell das Auto aus und machen uns ran, die Bilder von den Speicherkarten auf die Festplatten zu bekommen. Während eines köstlichen Rotweines hier aus Kalifornien natürlich, bekommen wir Hunger. Ich bereite uns in der Mikrowelle (die in unserem Zimmer vorhanden ist) das Essen zu. Als es fertig ist, muss ich feststellen, dass dieses super gut zubereitet ist. Eine Köstlichkeit für ein Mikrowellen-Essen.

So nun klappt das mit dem Interne6t auch wieder und ich werde versuchen meinen Blog für Euch zu veröffentlichen. Mal sehen ob der Satellit durchhält Trauriges Smiley

Morgen haben wir vor Richtung Mono-Lake zu fahren. Die Kilometer muss ich mir morgen einfach mal aus dem Internet suchen. Aber ich denke es ist nicht ganz so weit. Mal sehen was der Mono-Lake so für Geschichten für uns bereit hält. Ich werde erneut berichten, wo wir wohnen und was wir erlebt haben.

Von Walker auf zum Mono Lake ~ Bishop Erstellt am 16/03/2011 von ntschotschi

Als ich nach einer langen Nacht wach werde ist es 08.00 Uhr. Ansgar schläft noch tief und fest. Ich lege mich noch einmal auf die Seite und döse vor mich hin. Um 08.15 Uhr stehe ich auf und wecke Ansgar, langsam wird es Zeit, denn wir müssen heute mal sehen, wo wir Frühstück bekommen. Wir haben keine Informationen, welches Lokal heute den ganzen Tag geöffnet hat. Okay los geht die übliche morgendliche Prozedur. Wir fahren los und stellen schnell fest, dass es heute in Walker kein Frühstück gibt. Kein einziges Lokal hat auf. Wir checken aus und wollen es in Mono City versuchen. Das sind ca. 100 Km. Auf geht es. Uns knurrt der Magen. Die schöne Aussicht um uns herum, die uns begleitet entschädigt doch für einiges. Schnee, Berge, Sonne, Wolken, Bäche. Es gibt aber auch buntes Ranch-Land. Man weis gar nicht, wo man hingucken soll.

Straßenpanorama Traumhafte-Berge
Traumhafte-LandschaftFarmland

Trip von Walker nach Bishop

So wir sind nun in Mono City angekommen und stellen mit erstaunen fest, dass dieser Ort nur aus Wohnhäusern besteht. Kein Geschäft, kein Restaurant, kein Motel, einfach nichts. Dann ist diese Straße auch noch zu Ende. Es wird nichts mit Frühstücken. So langsam habe ich richtig Hunger! Wir drehen um und fahren weiter in die nächste Ortschaft. Dort angekommen sehen wir, dass dadurch das noch Winter ist, sämtliche Motels, Restaurants etc. geschlossen haben. Es ist Saison von Mai – Oktober. Dann steppt hier sehr wahrscheinlich der Bär. Gut, dann eben nicht. Ich entdecke einen offenen General Store. Nichts wie rein. Wir kaufen Sandwiches und Kaffee. Wir setzen uns ins Auto, fahren in Blickrichtung Mono Lake und frühstücken. Während dessen überlegen wir, wie es nun weiter geht. Es ist windig und kühl bei 11 Grad. Die Sonne scheint. Ansgar möchte unbedingt hier Fotos machen und hier irgendwo übernachten. Leider hat nichts geöffnet. Wir planen mit dem Handy rum. Sehen ein Motel in der Nähe und beschließen dorthin zu fahren und dort zu bleiben. Gesagt getan, nach dem Frühstück geht es los. Wir biegen von der Straße ab Richtung Motel, dann stehen wir vor folgendem Schild.

Road-Closed

Wenn man sich den Hintergrund ansieht, weiß man warum diese Straße geschlossen ist. Schnee und Eis. Okay zum Motel kommen wir auf dieser Straße auf jeden Fall nicht. Wir fahren nach Bishop und quartieren uns dort ein. Ansgar will dann anschließend die 100 Km zurück fahren und Fotos machen. Okay, wir drehen um und weiter geht die Reise. Gut das ich meinen Fleece-Pulli anhabe. Als wir in Bishop ankommen ist es sonnig und warm. Schnell wird mir in diesen dicken Sachen zu warm. Hier sind es schnell 25 Grad. Wir quartieren uns im Best Western ein. Als ich das Zimmer sehe, weiß ich warum es Best Western heißt. Es ist das Beste im Westen. Cool, hier bleiben wir einige Tage und ich kann nun ausspannen und mich erholen, bevor es auf die Heimreise am Sonntag geht. Ich freu mich wie ein Schneekönig. Der Dennys (unser Lieblingsrestaurant) ist auch gleich gegenüber. Supi. Wir gehen direkt rüber und Essen eine Kleinigkeit zu Mittag. Danach macht sich Ansgar auf den Rückweg zum Mono Lake.

Mono-LakePanorama-Mono-Lake
Leitplanke-am-Mono-LakeLeitplanke am Mono-Lake

Ich werde einfach mal durch den Ort schlendern. Einmal die Hauptstraße rauf und wieder runter. Dies sollte eine Herausforderung werden. Ich war 2 Stunden unterwegs, aber ich fand es einfach toll und habe einige schöne Fotos machen können. Für mehr habe ich heute keine Lust mehr, da ich Pflastermüde bin und mir die Füße weh tun. Als ich zurück ins Hotel komme, mache ich noch schnell die Wäsche, damit auch alles wieder sauber ist. Schön, hier kann man einfach wieder mal Wäsche waschen. Ich hatte die dicken Sachen von heute Morgen direkt mit gewaschen, da es durchgeschwitzt war. Am Abend ist alles wieder Kofferfertig zusammen gelegt Smiley

Der Pool ist leider geschlossen, aber morgen werde ich mal fragen, ob ich mich dort einfach nur in die Sonne legen kann. Ah… Sonne mach mich N…… Sonne.

BishopCadilac
Oldtimer

~Bishop~ Erstellt am 17/03/2011 von ntschotschi

Heute morgen sind wir spät aufgestanden. Ich glaube die meisten von Euch hatten da schon Feierabend oder zumindest fast. Wir sind hier nach Ortszeit um 09.00 Uhr aufgestanden, da ist es in Deutschland schon Abends 18.00 Uhr. Aber in diesem Hotel kann man so gut schlafen. Ich habe weder Flöhe husten noch Mäuse nießen hören. Göttlich diese Ruhe hier. Ich höre selbst am helligen Tage hier kein einziges Auto von der Hauptstraße. Also jetzt wird es aber wirklich Zeit zum Aufstehen und duschen. Also wie immer raus aus den Federn und ab unter das kühle Nass. Ahhhh…. das tat gut. Nun auf zum Dennys frühstücken, dieser ist Gott sei Dank direkt auf der anderen Straßenseite. Ich bestelle mir neben der üblichen hervorragenden Tasse schwarzen Kaffee einen Southwest Steak-Buritto. Der ist neu im Sortiment bei Dennys. Köstlich. Enthalten sind Rühreier, Tomaten, Zwiebeln, Steak, Hush browns. Eigentlich alles, was sich sonst einzeln auf dem Frühstücksteller befindet, nur verpackt in einer Teigtasche. Jedenfalls ist es köstlich. Nach dem Frühstück wird kurz Beratschlagt was heute so anliegt. Ansgar möchte noch mal zum Mono-Lake. Okay ich bleibe hier, ein Blick zum Himmel bestätigt es wird besser sein. Ich ließ mich von Ansgar auf dem Weg zum Mono-Lake an einem Shopping-Center absetzen, da er sowieso noch Tanken musste. Also ich rein in den Laden und hielt mich dort 2,5 Std. auf. Ich wollte mir mal in Ruhe ansehen, was es in Amerika alles so gibt, was die Welt nicht braucht. Sonst wenn wir einkaufen gehen, kaufen wir das nötigste und sind wieder unterwegs, aber heute hatte ich ja Zeit.

Meine Ausbeute ist super, ich habe sogar alles anprobiert, was ich in Deutschland nie tue. Ich kenne meine Größe und weiß beim anhalten was passt und was nicht passt. Hier in Amerika ist das mit den Größen anders und ich war mir nicht ganz sicher. Also auf in die Umkleidekabine, anprobieren, zu groß. Wieder anziehen, raus aus der Kabine, kleiner nehmen und wieder rein in die Kabine. So ging das ein paar mal, bis ich die richtigen Größen in der Hand und anschließend im Einkaufswagen hatte. Okay, das nächste. Was ist das bei einer Frau wohl Nachdenkliches Smiley, lass mich kurz überlegen, ja richtig Daumen hoch “Schuhe”. Auf in die Schuhabteilung. Dort habe ich dann zu meinem neuen Outfit auch schnell die passenden Schuhe gefunden. Ich kann ja zu einem Rock schlecht Wanderschuhe anziehen, wie sieht das denn aus. Morgen wenn ich die Sachen angezogen habe, werde ich Euch ein Foto einstellen. Sieht wirklich Spitze aus.

Meine Ausbeute bestand nun aus: Einem schwarzen Rock mit Gürtel, einem dazu in schmetterlingsform geschnittenes Oberteil mit eine Top darunter, einem tollen 2 teiligen Top in Orange/gelblich, schwarzen hochhackigen Sandalen, diversen Haarspangen, Lippenstiften, Nagellack sowie einem tollen Amulett. Eine neue Geldbörse brauchte ich auch noch, da mein altes hier kaputt gegangen ist. So dass war es aber nun, denke ich. Jedenfalls hat mich der ganze Spaß nur 70$ gekostet, das sind umgerechnet 50€. Super oder. Ich bin glücklich und wandere zur Kasse. Ich wollte den netten Indianer hinter mir mit seinem Paar Arbeitsstiefel vorlassen, aber dieser grinste nur und bedankte sich und blieb hinter mir stehen. Ich versuchte es mehrmals ihn vorzulassen, denn ich hatte ja Zeit. Nein, er wollte unbedingt hinter mir bleiben. Ich weiß nicht was er sich da so angesehen hat und worüber er sich so amüsierte, aber er lächelte in einer Tour. Gut dann nicht, ich lächelte zurück und räumte den Wagen leer. Ich gab der Kassiererin die Anziehsachen in die Hand und dann lag der Trennstab. Sie kassierte die Anziehsachen und fragte ob das alles wäre oder der Rest mir auch noch gehöre. Ich sagte, der Rest gehört auch mir. Der Indianer hinter mir grinste und meine er könne mit dem Frauenkrams nicht viel anfangen und lachte. Ich lachte auch und die Kassiererin bongte auch den Rest auf meine Rechnung Smiley

War irgendwie lustig. Okay, raus aus dem Laden und Richtung Motel. Dort angekommen fing es an zu regnen. Der Himmel war ja morgens schon schwarz, aber nun sah man keine 100 Meter mehr weit. So beschloss ich mich erst einmal in die Badewanne zu legen, damit ich wieder warm werde. Ich lasse das Wasser ein und mache die Heizung im Zimmer an, damit es warm ist wenn ich aus der Wanne komme. Funktioniert wirklich gut.

Nachdem ich mich in der Wanne erholt habe, bügele ich die Anziehsachen, die ich gestern gewaschen habe. Damit wären meine Hosen und T-Shirts als auch Ansgars Hosen und Hemden wieder sauber & gebügelt, fertig für den Koffer. Ich komme mit diesen Sachen bis Sonntag hin. Ansgar kam ziemlich früh vom fotografieren zurück. Es war wohl nicht so toll. Es hat geschneit wie verrückt. Ich kann es mir vorstellen, wenn das oben an Schnee gefallen ist, was hier an Regen runter kam, dann war es heftig. Wir beschlossen kurz bei Dennys etwas zu Essen und uns dann in unser Zimmer zurück zu ziehen (sozusagen ab auf die Couch Smiley)

Gute Nacht und bis morgen, denn morgen geht es weiter Richtung Las Vegas. Mal sehen wo es schön ist, was wir so machen wollen und wo wir uns häuslich niederlassen werden. Ich werde berichten……… Fortsetzung folgt

~ Endstation Las Vegas ~ Erstellt am 18/03/2011 von ntschotschi

Heute morgen nach dem hervorragenden Frühstück in unserem Lieblingsrestaurant haben wir dann beschlossen bis Las Vegas durch zu fahren. Es sind 500 Km. Ein ganzes Stück, aber dann haben wir es geschafft. Wir wollen dann bis Sonntag in Las Vegas bleiben. Im Motel schaue ich auf der Karte nach, welchen Weg man so fahren kann. Es kommen nur 2 in Frage. Wir entscheiden uns für den Weg über Beatty. Dies Route sind wir auf dem Hinweg schon gefahren und ist wenig Kurvenreich (also weniger Übelkeit Smiley). Dennoch wird die Fahrt lang und anstrengend. Mein Flug geht am Sonntag Abend 18.00 Uhr wenn nichts weiter dazwischen kommt. Beim letzten mal hatte die Maschine einen Schaden, bis eine neue da war, das dauerte. Wir flogen mit über 6 Std. Verspätung in Las Vegas ab. Der Tag am Flughafen war sehr lang. Ich hoffe mir passiert das nicht am Sonntag.

Von dieser Tour gibt es nicht viel zu berichten. Nevada ist eben von den Landschaftsfarben allein schon sehr eintönig, dann noch der Highway, also viele Erlebnisse bekommt man da nicht. Es gab leider keine andere Strecke nach Las Vegas direkt.

Hier die Karte
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Momentan habe ich etwas Angst nach Hause zu kommen. Nichts als Horrormeldungen. Es gibt außer E10 kaum noch Benzin, Lokführerstreik und dann auch noch Japan. Wo soll das noch hinführen. Hier bekommen wir außer durch die Nachrichten kaum etwas mit. Hier sind nur Ausläufer des Tsunami angekommen, sonst bekommt man hier nichts mit. Aber die Nachrichten sind der blanke Horror.

Ansgar bucht das Comfort Inn in Las Vegas North vom 17.3. ~ 20.03.2011. Dieses klappt übers Handy problemlos. Die Buchungsbestätigung kommt per Email. Also haben wir jetzt ein Zuhause in Las Vegas.

So nun sind wir in Las Vegas. Es ist 16.00 Uhr und wir sind total erledigt. Das Zimmer ist sehr reizvoll. Hier bleibe ich gern 3 Tage. Die Tour war wirklich anstrengend, aber mitunter landschaftlich doch schon mal ganz reizvoll.

Hier habe ich noch ein paar Fotos des Tages.

KaktuslandschaftLandschaft

Gegenüber unseres Hotels ist ein Dennys. Das ist für das Frühstück immer eine wichtige Information. 3 Blocks weiter (und 3 Blocks sind echt Weiten) ist ein Wal*Mart, wir machen uns auf den Weg dorthin, damit wir für heute Abend Sandwich und Corona zuhause haben. Dies haben wir uns nach dem langen Tag verdient.

Hier gibt es einen Pool, morgen werde ich mal sehen, ob ich vielleicht dort ein paar Runden drehen kann, damit ich mit dem Fitnessprogramm, dass ich zuhause anfangen möchte, vielleicht schon hier beginnen kann. Dann fällt es vielleicht nicht so schwer daheim Smiley

~ Valley of Fire ~ Erstellt am 19/03/2011 von ntschotschi

Heute morgen nach dem Frühstück rätseln wir lange herum, was wir heute machen können. Erst einmal zurück ins Hotel, Laptop raus und gucken, was wir wie machen. Dann entschließen wir aber erst einmal zum Flughafen in Las Vegas zu fahren und das Auto umzutauschen. Dies war auch gar nicht so einfach, wie sich das in der Car-Rent-Halle angehört hat. Es gäbe ein Car Chance Punkt. Super, wir fuhren in die Halle, nur wir fanden den Chance-Punkt nicht. Also noch eine Ehrenrunde und dann zum Car Return von Alamo. Dort haben wir dann schließlich mal gefragt. Schnell hatten wir ein neues Auto. Mit diesem guten Stück ist Ansgar jetzt zufrieden und wir fahren zurück ins Motel. Schnell ist dann die weitere Tour geplant. Valley of Fire dann Little Finnland. Okay angesehen, Sachen gepackt und dann um 12.00 Uhr geht es los. Bis zum Valley of Fire sind wir ca. 40 Minuten gefahren. Wir waren uns nicht sicher, ob wir überhaupt in den Park kommen, denn im Internet hat Ansgar etwas gefunden, dass sich der Park nicht rechnet und geschlossen wurde. Hieß das jetzt es sind keine Ranger, kein Visitor-Center und kein Service vor Ort oder kommt man gar nicht mehr ins Valley. Wobei dies konnte ich mir nicht vorstellen. Versuch macht eben Klug. Wir sind also hingefahren. Dort stand im Ranger-Häuschen dann tatsächlich ein Mann, der 10$ von uns haben wollte. Also von “Closed” kann keine Rede sein.

Valley of Fire

Hier die Karte von Heute

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Im Valley of Fire war einiges los. Der Campingplatz war voll. Da ging gar nichts mehr. Aber wir wollen ja auch nicht campen. Hier ist es sehr warm, die 25 Grad C fühlen sich an wie 40 Grad C. Es ist trocken, warm und staubig. Schnell habe ich einiges an Sand zwischen den Zähnen. Diesen spüle ich mit dem mitgenommenen Wasser erst einmal herunter. Als wir dann zum fotografieren das Auto verlassen, bewaffne ich mich mit meiner Sonnenbrille und meinem bezaubernden Cowboyhut und natürlich mit meiner Kamera. Auf geht es. Wir sehen viele indianische Zeichen an der Wand, diverse Felsformationen, verlassene Häuser (also mehr so ein 1-Zimmer Appartement mit offenem Kamin), Blumen, Motorradfahrer, andere Parkbesucher, Künstler bei der Arbeit (ein Vater mit seinen Söhnen versucht den schlafenden Hund zu zeichnen) und Chipmunks. Da ich vergangene Nacht durch diverse Dinge wie Straßenlärm, knallende Türen, Dauerduscher, Vollmond und 1 kleines Bett zu zweit, kein Auge zu getan habe, schlafe ich unterwegs immer wieder durch totale Erschöpfung ein.

Hier kommen die Bilder des Tages

~-Appartement-mit-Kamin-~~-Frontansicht-Appartement-
~-The-Fish-~~-Zusammengehörigkeit-~
~-Indianisch-~~-Pink-Lady-~
~-Künstler-bei-der-Arbeit-~~-Tippi-~
~-Elephant-Rock-~Valley-of-Fire
~-Für-die-Tonne-~~-Krusen-~~-The-Fire-Canyon-~~-Sleeping-Dog-~

Hier zeige ich Euch nun die Krönung des Tages meine kleinen Freunde die Chipmunks, ohne Brille und T-Shirt, keine Zeichentrickfiguren wie wir sie kennen, sondern in Lebensgröße in freier Natur.

~-Durstiger-Chipmunk-~~-ich-gucke-mal-~
~ durstiges Kerlchen ~                                     ~ ich guck mal ob keiner guckt ~

~-Kletteraffe-~~-Misstrauisch-~
~ ich bin neugierig ~                                           ~ und ich misstrauisch ~

 
~-Neugieriges-Kerlchen-~~-Tropfen-auf-den-heißen-St            
~ ich bin aufmerksam ~                                       ~ lecker nass ~

Der beste kommt jetzt, dies ist ein süßer Fratz, er hatte gar keine Angst und setzte sich so richtig in Pose.

Posing-for-Fotograf
                           ~ Posing for Fotograph ~

Nach der absoluten Fotossession im Valley of Fire fuhren wir dann gemütlich am Lake Meat vorbei nach Hause. Wir hätten uns ja den Sonnenuntergang am Lake Meat angesehen, aber wie in den letzten Tagen immer war auch diese Straße geschlossen. Na für einen schönen Sonnenuntergang ist das Wetter nicht optimal, denn es war den ganzen Tag keine Fernsicht, es war/ist diesig, man kann die Berge in der Ferne nicht erkennen. Somit fahren wir dann den direkten Weg zurück nach Las Vegas. Ich freue mich auf eine Pizza. Aber auch dies wir ein Reinfall nach Ankunft am Hotel. Die Pizzeria hat auch geschlossen, somit nehmen wir den Dennys (unser Frühstückslokal) der 24 Std. rund um die Uhr auf hat und uns Abendbrot serviert Smiley

Danach ab unter die Dusche, den Sand aus Haut und Haaren spülen und ab an die Fotos und den Blog……………….Fortsetzung folgt…………

~ Las Vegas–Mein vorletzter Tag ~ Erstellt am 20/03/2011 von ntschotschi

Heute Nacht haben wir mal wieder aus den bereits genannten Gründen kein Auge zugetan. Zudem stürmt es hier so und unter unserem Zimmer ist der Seiteneingang/-ausgang. Diese Tür knallt so, dass schon der ganze Rahmen locker ist. Schließen tut sie auch nicht mehr richtig. Na das kann ja heiter werden. Okay wir machen uns ohne einen weiteren Gedanken an die Tür zu verschwenden auf zum Dennys, frühstücken, was sonst. Dies ist jeden Morgen ein Genuss.

Danach zurück zum Motel, etwas dickeres Anziehen, es ist doch sehr frisch und stürmisch draußen. Dann geht es auf nach Las Vegas, mal die Casinos unsicher machen. Mal sehen vielleicht gewinne ich ja doch noch etwas (1 Millionen?)Smiley Eher nicht, denn ich hatte noch nie Glück im Spiel, aber vielleicht ändert sich das ja mal ausnahmsweise. Die Tür scheint mittlerweile wenigstens prov. rep. worden zu sein, denn es knallt nicht mehr so. Das wäre ja toll und es gäbe doch noch eine ruhige Nacht vor dem Heimflug. Mal sehen was der Abend so bringt. Eigentlich wollten wir heute nach Little Finnland, aber leider habe ich mir gestern beim Elephant Roch durch eine Unachtsamkeit den Fuß verknackst und mir tut heute das Bein weh, jetzt weiß ich nicht ob es Muskelkater ist verspannt vom auffangen des Sturzes, oder doch das Bein schmerzt vom umknicken. Wir werden sehen. Ich hoffe es zeiht nichts schlimmeres nach sich. Deshalb heute Ausweichprogramm Casinobesichtigung. Mal sehen ob wir das neue Casino der Deutschen Bank (es heißt “The Cosmopolitan”) finden und wie es aussieht. Dann gib es da noch welche, die ich beim letzten male nicht gesehen habe, dies hole ich heute nach. ………. Fortsetzung folgt…………..

Fortsetzung………..

Als wir im Motel aufbrechen ist es 11.00 Uhr. Wir hören Kirchenmusik, na Kirchenmusik ist jetzt übertrieben es ist mehr Gospel, aber es soll ein Gottesdienst sein, hier im Motel, cool oder. Dafür wurde der Speiseraum, nach dem Frühstück umgerüstet. Ich hüpfe in den hohen Jeep, für den ich fast eine Trittleiter brauche, obwohl ich gar nicht so klein bin wie ich immer aussehe. Wir haben das neue Casino der Deutschen Bank sehr schnell gefunden und auch einen Parkplatz. Also raus aus dem Auto und rein ins Vergnügen. Allerdings ist das Casino schöner, als die Internetseite her gibt. Es ist prachtvoll, entsprechend dem Cosmopolitan ausgestattet, es macht seinem Namen alle Ehre. Echt toll. Ein paar Bilder gibt es hier.

The-CosmopolitanDeutsche-Bank
                 ~ The Cosmopolitan in Las Vegas / Deutsche Bank in Las Vegas ~

Alte-MeisterwerkeAlte-Philips
                                              ~ Nähmaschinen ~
Alte-SantralNähmaschinen-Fenster
                    ~ Die alten Nähmaschinen-Klassiker als Schaufensterdekoration ~

Ein-Ufo
~ Deckendekoration ~

Im-CosmopolitanIm-deutschen-Casino
~ Restaurant Jaleo ~                                  ~ Auto zu gewinnen ~

Tisch-mit-SchnitzereiEssecke
~ Esstisch mit Schnitzerei ~                                    ~ Hochsitz ~
SeilhockerSideboard
~ Knotenhocker ~                                      ~ Sideboard ~

Die restlichen Bilder von Las Vegas gibt es unten in einer zusammengefassten Diashow. Okay?

Eigentlich gibt es über Las Vegas viel zu erzählen und zu zeigen, aber da würde mein Blog jetzt Meterlang werden und ich anschließend sehr wahrscheinlich den Pulitzer-Preis dafür bekommen. Das würde natürlich ausarten und ich lasse anderen gern den Vortritt. Jedenfalls sollte man Las Vegas unbedingt einmal im Leben gesehen haben. Was hier alles Normal ist kann man gar nicht erzählen und zeigen. Weder in Fotos noch in Videos. Wenn man es nicht selbst gesehen hat, dann kann man es sowieso nicht glauben.

Nachmittags sind wir ziemlich Pflastermüde und haben Hunger. Ich schlage vor, dass wir noch einmal in unser Lieblings-Restaurant vom letzten Jahr hier in Las Vegas fahren “das Coco´s”. Dort hat es uns immer gut geschmeckt und die Preise sind ziemlich zivil. Also wenn Ihr mal in Las Vegas seid und gut Essen möchtet,dann dort hin. Das Steak ist göttlich, es ist endlich mal so medium wie medium nun mal sein muss. Der Spargel angebraten und lecker. Als etwas besseres zum normalen Preis gibt es hier nicht. Die Bedienung ist sehr sehr freundlich. Es gibt hier sogar meinen Lieblingswein den “Fetzer”, ja der heißt wirklich so und auch der ist super gut für einen kalifornischen Rotwein. Alles nachzulesen auch in meiner Schlemmerecke, wobei der Fetzer dort noch nicht erwähnt ist, da die Seite noch im Aufbau ist.

Nach der hervorragenden Instanthaltung machen wir uns auf den Weg durch Las Vegas zurück Richtung Motel. Wir möchten später noch den Sonnenuntergang fotografieren, oben von den Hügeln über Las Vegas. Wir kommen an dem Casino vorbei, in das ich schon letztes Jahr wollte, das mit den Piratenschiffen. Also parken wir das Auto und suchen die Schiffe. Nach den erfolgreich geschossenen Fotos machen wir uns wieder auf den Weg. Es hat begonnen zu nieseln. Es ist windig und stürmisch. Von den Hügeln Las Vegas zu fotografieren macht keinen Sinn, es haut einem die Kamera vom Stativ. Einen Sonnenuntergang wird es heute nicht geben, es wird einfach nur dunkel werden. Schade Trauriges Smiley

Hier die versprochene Diashow von Las Vegas 2011.

Die Bilder sprechen für sich. Anschließend hänge ich Euch auch noch die Diashow von Las Vegas 2010 an.

Morgen Abend geht mein Flieger nach Hause und Ansgar muss ich hier zurück lassen Trauriges Smiley. Schade. Es ist einfach zu schön hier.

Letzter Tag und Abflug von Las Vegas Erstellt am 20/03/2011 von ntschotschi

Nach einer wiederholten schlaflosen Nacht (man könnte sagen “same procedure as every night”) kommt langsam der Morgen. Es ist Zeit zum Aufstehen und den Koffer richtig abflugfertig zu packen. Alles schwere raus ins Handgepäck und anziehen, alles leichte in den Koffer. Schnell ist sortiert, was in den Koffer kommt, was weg kommt und was im Handgepäck landet. Das IPad, der IPod, das Handy und das Laptop sind geladen und reisefertig. Ich irgendwie noch nicht. Aber darauf nimmt der Tag heute keine Rücksicht. Irgendwie ist mir nicht gut. Ich glaube ich habe etwas Angst vor dem langen Flug und das allein. Na ich werde es überleben. Nachdem das kontrollierte Packen beendet ist geht es auf zum Abschiedsfrühstück zum Dennys. Heute gibt es nur wenig zu Essen, damit ich im Flieger die Rennerei nicht habe. Also bestelle ich Rührei mit engl. Muffin und Kaffee. Das wird bis heute Abend reichen müssen. Ich denke im Flieger gibt es Abendbrot. Wir checken dann im Motel aus und da wir noch massenhaft Zeit haben überlegen wir uns zum Hoover Dam zu fahren. Auf dem Weg dorthin haben wir zähfließenden Verkehr (schlimmer als auf der A3). Dieser geht über Kilometer und nimmt kein Ende, also entschließen wir uns in Boulder einen Kaffee zu trinken. Dies funktioniert ganz gut. Doch ich bin unruhig, da ich ein komisches Gefühl im Bauch habe. Irgendetwas geht schief. Ich bitte Ansgar mich zum Flughafen zu bringen. Ich bin lieber eher da und warte, als ich hinterher so hetzen muss. Okay. Am Flughafen angekommen, nehme ich mein Gepäck, verabschiede mich für die nächsten 3 Wochen von meinem Freund und mache mich auf Richtung Halle/ Condor-Schalter. Ich stelle mich in die Schlange am Condor-Schalter. Es ist 12.45 Uhr Ortszeit. Es stehen schon einige dort, aber die Schlange ist überschaubar (ca. 20 Personen sind vor mir). Zudem 2 Junge Deutsche, die die ganze Nacht durchgezecht haben und immer noch unter Restalkohol stehen, Schlafentzug haben und irgendwie total desorientiert sind. Nichts gegessen und dann wollen sie auch noch Rauchen, okay, ob das hilft wach zu bleiben. Die beiden schlafen fast im Stehen ein. Dann kommt die nette blonde ältere Dame vom letzten Jahr (also Ansgar du hattest Recht es gibt sie noch) und sagt es würde so 13.45 – 14.30 Uhr Uhr werden bis wir einchecken können. Okay es ist jetzt 13.00 Uhr. Ich unterhalte mich noch mit den beiden Deutschen Jungs und die Zeit vergeht wie im Fluge. Es wird pünktlich eingecheckt. 13.45 Uhr. Alles verläuft bis hierher reibungslos. Dann der Sicherheitscheck. Der Beamte sah zum ersten mal die Neuen Reisepässe aus Deutschland mit diesem Biometrischen Foto. Er fand das merkwürdig und erschreckend. Er schaute lange auf den Pass, dann auf mich, dann wieder auf den Reisepass. Irgendwie hat er dann nach langem zögern mich durchgelassen und brabbelte immer etwas auf englisch was heißen sollte “merkwürdig“, merkwürdig”. Was genau er so merkwürdig fand Nächstes Jahr ziehe ich einen Badeanzug an und ziehe mich gleich ganz aus. Sie haben die Sicherheitsbestimmungen vom letzten Jahr auf dieses Jahr aktualisiert und verschärft. Jetzt muss man sich fast ganz ausziehen, Jacke, Strickjacke, Überpullover, Schmuck,Schuhe, Gürtel. Alles weg. Laptop, Ipad alles raus aus den Taschen. Dann muss man in eine Schleuse, man muss sich genau auf die abgebildeten Füße stellen, Hände über den Kopf und es dreht sich etwas um einen rum (als wenn man durchleuchtet wird). Irgendwie merkwürdig. Dann noch einmal vor eine Wand, wieder auf die aufgemalten Füße stellen und dann wir man noch einmal angesehen, dann sollte man fertig sein. Dann wurde das Laptop und das Ipad noch einmal durchs Band gefahren, irgendetwas scheint nicht in Ordnung zu sein, aber ich konnte mich nicht auf den Beamten konzentrieren, da mich eine Dame zu sich rief, denn mein Fotorucksack wurde auch gefilzt. Irgendetwas finde ich jetzt merkwürdig. Dann bekam ich Panik, habe ich bergessen das Messer in den Koffer zu packen? Ich weiß es nicht. Wenn das Messer im Rucksack ist, dann habe ich ein Problem. Alle hatten kein Problem nur ich. So dann sahen wir uns den Rucksack an. Sie machte alles auf, und fand das Stromkabel für das Laptop. Okay vielleicht sah das aus wie Zündschnüre für eine Bombe. Ich weiß es nicht, dann fand sie das Wasser im Rucksack, das Tetrapack Saft, das Nasenspray und die Handcreme. Ich entschuldigte mich und sagte Ihr, dass ich in der Aufregung diese Sachen vergessen habe aus dem Rucksack vor der Kontrolle zu entfernen. Sie fragte ob ich eine Tüte hätte, in die ich die Sachen packen könnte. Ich verneinte. Sagte ihr sie könnte die Sachen entsorgen (eigentlich hätte ich das vor der Kontrolle sowieso getan). Ich hatte sie nur für den Fall dabei, dass am Flughafen mal wieder etwas dazwischen kommt und ich so lange in der Halle vor dem Check in warten muss. Sie nahm die Sachen aus dem Rucksack und er wurde noch einmal durch die Kontrolle gejagt. Okay nun war er sauber. Die Dame ist freundlich, kam auch mich zu gibt mir den Rucksack und gibt mir das Nasenspray und die Handcreme zurück. Sie sagte ausnahmsweise würde Sie es mir zurück geben, jetzt wäre es okay.

Nach diesem Ereignis bin ich nass geschwitzt. Bis ich mal wieder angezogen und alles an seinen Platz geräumt hatte, verging eine ganze Weile. Nun gut, ich war durch die Kontrolle und hatte bis auf die Getränke alles bei mir. Ich suchte mir am Gate 7 einen Platz mit Steckdose und nun erhole ich mich von den Strapazen und versuche runter zu fahren. Ich werde jetzt mal bloggen, Emails checken, zuhause Bescheid sagen und Ansgar eine Nachricht schicken. Hier am Flughafen herrscht reges Treiben. Hier ist einiges los. Flugzeuge landen und starten, Polizei fährt auf der Landebahn hin und her.  Allerdings bekomme ich so schnell die Kamera nicht zu greifen. Vielleicht gibt es später doch noch ein paar Schnappschüsse oder sogar ein Video. Mal sehen.

Hier gibt es freies WLAN. Schnell habe ich mich eingeloggt und los geht es. Schnell findet sich noch ein Typ aus Nürnberg, der sich mit seinem MAC auch an der Steckdose einloggen möchte. Er spricht mich auf englisch an und sieht ich blogge in Deutsch und sagt dann auf Deutsch ist es einfacher und grinst. Das mit der Steckdose klappt leider nicht, da die Steckdosen ziemlich ausgelutscht sind. Mein Stecker hielt so mit hängen und würgen. Seiner hielt nicht und drückte meinen mit raus. Er guckt schon ganz traurig. Mir kommt da eine Idee. Schnell habe ich die Taschentücher zur Hand. Stecke sie auf die Stecker und dann ab in die Steckdose. Genial es hält. Der Typ ist ziemlich erstaunt und ich erkläre ihm, es wäre ein alter Hausfrauentrick. Er grins mich an und sitzt eine Reihe hinter mir und surft. Wir kamen kurz ins Gespräch. Er sagt wow offenes WLAN, wäre er auf den Flughäfen nicht selbstverständlich. In Los Angeles müsste man bezahlen.

Dann kommt nun unser Condor Flieger. Er legt am Finger an und nun werden die Koffer an Bord gebracht, er wird getankt, mit Essen bestückt, eben alles, was wir für den langen Flug brauchen. Es ist nun 15.30 Uhr und ich hoffe es geht hier alles schnell. Eine Frau hat mir erzählt auf Ihrem Ticket steht 16.55 Uhr Abflug, auf meinem steht 17.55 Uhr Abflug. Gucken wir mal wann es los geht. Angeschlagen ist hier am Gate auch 17.55 Uhr. Ich werde mir nun mit Surfen die Zeit vertreiben. Wenn alles gut geht, landet der Flieger morgen um 13.08 Uhr in Frankfurt. dann kurz Gepäck einladen, ein Taxi nehmen und ab nach Mainz zum Quartier 65- Kurz ausruhen, Auto beladen und nach dem Berufsverkehr in Mainz und am Kreuz Heumar in Köln fahre ich dann nach Hause. Ich muss dann schließlich noch 270 Km Auto fahren bis nach Marl. Ich werde daheim erneut berichten, ob auch alles so geklappt hat wie ich mir das vorgestellt habe. ……..Fortsetzung folgt…………

Wieder Zuhause 😦    Erstellt am 22/03/2011 von ntschotschi

Der Flug geht pünktlich um 17.55 Uhr. Neben mir nimmt ein netter Amerikaner Namens Corey platz. Corey ist 46 und lebt seit 23 Jahren in Frankfurt. Schnell kommen wir ins Gespräch. Ich bin über etwas Ablenkung sehr dankbar, denn ich leide schon sehr unter der Trennung von Ansgar. Wir waren nun 3 Wochen zusammen unterwegs, dann der kurze schnelle Abschied und nun sehe ich Ihn 3 Wochen nicht. Wir sind das erste mal so lange getrennt. Mitten im Gespräch werden wir von der Stewardess schließlich unterbrochen. Wir wurden nach Getränken gefragt. Wir bestellten und redeten dann weiter. Anschließend gibt es Essen. Ich entscheide mich für das Rindergeschnetzelte mit gem. Gemüse und Reis, dazu Obst und Käse. Ich wählte zum Essen einen Rotwein. Also das Essen ist wirklich köstlich. Nach dem Essen entscheidet sich Corey zu schlafen und ich entscheide mich für das Bord Kino. Es läuft Wallstreet, danach ein Herzensfilm mit Robert de Niro. Dieser ging mir sehr an die Substanz, da es eine Herzschmerz-Geschichte ist. Durch die Trennung von Ansgar habe ich Mühe meine Tränen zurück zu halten. Ich vermisse Ihn sehr, die kommenden Tage werden sicher nicht einfach für mich.

Der Flug vergeht super schnell. Wir sind schneller als geplant, wie auch immer der Pilot das gemacht hat, es ist jedenfalls toll. Die Landung ist für 13.05 Uhr geplant und um 12.30 Uhr sind wir dann schon am Boden am Frankfurter Flughafen. Da wir auf dem Rollfeld stehen und das Flugzeug vorn und hinten verlassen werden kann, ging alles ziemlich flott. Das Wetter ist super, es ist sonnig und warm. Die dicke Jacke, die ich mir zurecht gelegt habe, benötige ich nicht. Das Wetter hier ist besser als zum Zeitpunkt des Abfluges in Las Vegas. Die Passkontrolle habe ich auch schnell hinter mir. Bei der Gepäckausgabe dauert es dann doch einen kleinen Moment. Dann kommt doch endlich das Gepäck. Ich schnappe mir meinen Koffer und mache mich auf den Weg zum Taxi. Schnell findet sich ein netter Taxifahrer, ein älterer Türke, ziemlich nett und bringt mich nach Mainz zur Wormser Str. 65 “Quartier 65”. Dort lagern noch von der Abreise nach Amerika meine Auto- sowie Wohnungsschlüssel, Auto und meine Anziehsachen. Herr Schreeb kommt mir schon freudig entgegen und schließt das Appartement auf. Eigentlich ist geplant gewesen, ich ruhe mich aus und fahre Abends nach dem Feierabendverkehr nach Hause.

Es ist früh und ich entschließe mich direkt das Auto zu packen und direkt die 300 Km nach Marl zu fahren. 3 Stunden Autofahrt und ich bin zuhause. Ich kontrolliere schnell das Auto (Wasser, Öl & Benzin) verabschiede mich mit einem freundlichen Danke schön bei Herrn Schreeb mit Grüße an seine Frau und bin wieder on the Road. Es geht mir gut und ich bin fit, obwohl ich die Tage vorher in Las Vegas und im Flugzeug nicht geschlafen habe. Die Sonne scheint, ich mache Musik an und setze die Sonnenbrille auf. Aber besser jetzt durchfahren und dann entspannen, als später doch vielleicht müde zu sein. Ich bin erstaunt, dass es mir nach diesen Strapazen so gut geht. Um 14.00 Uhr fahre ich in Mainz los. Mein Navi sagt mir, ich bin um 17.00 Uhr zuhause. Supi und mit viel Glück habe ich in Köln auf dem Heumarer-Kreuz keinen Stau, denn der Berufsverkehr fängt dort eigentlich erst später an. Ich bin pünktlich zuhause und lade das Auto aus. Irgendwie bin ich deprimiert. Amerika ist ein tolls Land und ich wünschte ich wäre noch dort. Zudem ist es nicht toll sich im Urlaub zu trennen, einer bleibt und einer fährt nach Hause. Muss ich auch nicht noch einmal haben.

Schnell ist die erste Waschmaschine angestellt und der restl. Koffer soweit ausgepackt. Ich fahre wieder los und besorge Lebensmittel. Heute Abend gibt es Karotten, Brokkoli, Zwiebeln, Champions und Rindersteak Stücke gebraten in der Pfanne mit etwas Pfeffer und Knoblauch. Abgelöscht wird das ganze mit etwas Rotwein. Danach bin ich mit dem Auto noch durch die Waschstraße gefahren. Die Scheibe ist so verdreckt und das Auto auch, es sieht aus wie Blütenstaub oder Sand. Auf jeden Fall kann das Auto so nicht bleiben. Als ich wieder zurück bin, koche ich schnell, da ich heute nur das kleine Frühstück im Flieger gegessen habe. Dann geht es ans aufräumen. Hier liegt Post, die ich schnell durchsehe. Danach einfach auf die Couch und ankommen. Abends spät lege ich mich ins Bett und versuche zu schlafen. Dies gelingt mir auch für 2 Std. Dann bin ich wach. es ist 00.30 Uhr. Ich stehe auf. Ich kann einfach nicht weiter schlafen. Irgendwie muss ich erst einmal nach Hause kommen, die vorübergehende Trennung verdauen, die Zeitumstellung wieder richten. Ich habe zum ersten mal ein Jet-Leck. Es ist grässlich. Ich denke am Wochenende kann ich das wieder irgendwie ausbalancieren. Danach wird es hoffentlich wieder gehen und mein Programm für die nächsten 3 Wochen heißt Ablenkung, ich hoffe das gelingt mir. Aber der Urlaub war traumhaft, den Küstenhighway No1 sollte man mal gesehen haben. Ich werde mir in den nächsten Tagen einfach noch einmal  die Fotos ansehen und den Urlaub revü passieren lassen. Ich hoffe das im Job nicht so viel liegen geblieben ist, damit ich auch in Ruhe ankommen kann und ich mich langsam wieder umstelle. Ich habe natürlich Fotos im Flieger und sogar ein Video gemacht. Ich werde diese nach meiner Hausarbeit noch nach bearbeiten und selbstverständlich nachträglich veröffentlichen.

So nun werde ich einfach mal akklimatisieren. Ich versuche komplett durchzumachen um heute Abend normal zu Bett zu gehen, damit ich morgen wieder einen normalen Trott habe. Ob es mir gelingt? ……. Bis später……………..

Der Rückblick ~ die Gegenwart ~ die nächste Zeit allein
Erstellt am 24/03/2011 von ntschotschi

Ich habe Euch ja noch die Bilder von LAs Vegas, vom Flug und ein kleines Video versprochen. Die Fotos habe ich fertig. Die folgen im Verlauf dieses Artikels.

Also ich fange noch einmal in Las Vegas an. Es ist Boardingtime und der Flieger wir durch das anlegen am Finger, von hinten nach vorn voll gemacht. Da ich wieder Reihe 6 sitze gehe ich mit den anderen der letzten aufgerufenen Gruppe an Board. Gepäck in die Ablage und Platz nehmen. Eine ganze Zeit lang denke ich, ich sitze allein, bis ein Amerikaner sich neben mich setzt. Wir kommen schnell über Amerika und die Lebensumstände und warum er in Deutschland lebt zu sprechen. Corey bestätigt mir schnell, was ich schon immer über das Leben in Amerika dachte. Es ist schön, aber hart. Es ist auch nicht leicht. So ungefähr ist meine Einstellung. Ich erklärte ihm ich liebe Amerika und ich würde gern auswandern, wobei ich denke es wird nicht leicht. Er bestätigte dies wiederum. Er fliegt regelmäßig nach Amerika, ist aber auch immer wieder froh in Deutschland/ Frankfurt zu sein. Der Flug verlief flott und unkompliziert. Nach den Essen, schaute ich Board Kino und Corey schlief. Dies war in sofern praktisch, da meine Kopfhörerbuchse defekt ist und Corey seine nicht benötigte, da er schlafen wollte. Also überließ er mir seine. Ich sage ja ich habe noch keinen unfreundlichen Amerikaner getroffen. Selbst die, die in Deutschland leben, sind höflich und zuvorkommend. Dies ist für mich ein praktisches Arrangement. So verging der Flug schneller als geplant.

Hier die Fotos von Las Vegas vor dem Abflug.

Las-VegasLas-Vegas-Airport

Vor meinem Abflug in Las Vegas habe ich für Euch in Boulder noch ein cooles Zukunftsfoto gemacht. Ich als Fossil. Hier das Foto.

Ich-als-Fossil

Da ich im Flugzeug nicht geschlafen habe, habe ich viele interessante Luftaufnahmen gesehen. Ich habe den Sonnenaufgang über den Wolken gesehen und versucht ihn festzuhalten. Leider ist diese Aufnahme nichts geworden, so kann ich sie Euch leider nicht zeigen. Sorry. Dafür habe ich mit meiner kleinen Hosentaschenkamera sonst ganz gute Fotos hinbekommen für die Entfernung und ohne Objektiv. Also so schlecht sind die kleinen Kameras gar nicht. Hier die Bilder in aus der Luft.

Heimischer-AnblickSchatten-der-Condor
~ heimisches Felder ~                                         ~ Schatten der Condor ~

Der Film von Las Vegas bis hin nach Frankfurt folgt. Ich muss ihn noch schneiden und bearbeiten, stelle ihn euch aber gern zur Verfügung.

Die Ankunft in Frankfurt ist früher als geplant. Wir steigen aus der Maschine und es ist sonnig. Ich hatte meine dicke Jacke auf dem Arm, die ich aber nicht benötige. In Las Vegas war es kalt und unangenehm, da Sturm aufkam und die Sonne keine Chance hatte. Hier in Deutschland ist es richtig warm seit einigen Tagen. Hier die Bilder vor der Landung, während der Landung und nach der Landung. Für so eine kleine Hosentaschenkamera echt genial.

Aus-der-LuftFrankfurt
TankerÜber-Frankfurt
Vor-der-LandungIch finde die Aufnahme super gut gelungen.

Hier sind die Fotos vom Airport in Frankfurt direkt nach der Landung, quasi noch beim Fahren und anschließend einparken Smiley

Frankfurt-FlughafenWelcome-at-Frankfurt
Kommen-und-GehenKommen & Gehen

Okay der Ablauf auf dem Flughafen ging schneller als gedacht, lediglich auf das Gepäck musste ich etwas warten. Ich dachte “so da bin ich wieder”, dennoch tut die Trennung von meinem Freund weh. Irgendwie kämpfe ich gerade gegen die aufsteigenden Tränen an. Okay geschafft, muss ja eigentlich keiner hier mitbekommen. Dann auf zum Taxi und ab zu Herrn Schreeb nach Mainz. Dieser weis aus dem Internet schon, dass ich früher gelandet bin als geplant. Er kommt mir entgegen und schließt das Appartement auf. Ich hole meine Sachen und habe um 14.00 Uhr das Auto gepackt. Also auf nach Hause, ausruhen kann ich mich dort, da ich momentan noch fit bin. Um 17.00 Uhr bin ich dann in Marl. Es gibt auf der Autobahn keine weiteren Komplikationen und im Radio läuft gute Musik und die Sonne scheint.

Das Video vom Flug folgt:

Aktuell:

Seit Tagen kann ich nicht schlafen, ich hoffe, dass ich am WE umfalle und das Schlafdefizit und die Zeitumstellung auf Sommerzeit in einem wett mache. Mal sehen wie ich das schaffe. Ich denke es ist nicht allein das Jet-Leck. Es ist auch dieser Trennungsschmerz. Er vergeht einfach nicht. Okay Ablenkung heißt die Devise, wobei mir das auch nicht einfach so gelingen will wie vorgestellt. Ich rief am Dienstag Nachmittag dann in der Klinik an, nachdem es mir den ganzen Tag nicht gut ging und verschiebe meinen Arbeitsbeginn von Mittwoch auf Donnerstag. Dies ist Gott sei Dank kein Problem. Somit beginne ich am Donnerstag meinen ersten Arbeitstag in der Hoffnung ich habe genug zu tun und kann mich ablenken. Genug zu tun habe ich schon, aber die gewünschte Ablenkung stellt sich auch nicht ein. Somal ich immer noch ziemlich erledigt bin. Am Mittwoch Nachmittag habe ich dann mal die Sonne ausgenutzt und habe nachgesehen ob meine Kleine (mein Moped) anspringt.

Ich fahre in die Garage und sie tat es ohne große Mucken. Okay ich bin ziemlich verdutzt, denn bevor ich flog sprang sie nicht an. Ich habe mir daher vorsichtshalber Startpilot gekauft, damit ich sie schnell wieder flott bekomme. Aber ist nicht notwendig. Somit entschied ich mich die Sonne auszunutzen und eine Kaffeerunde zum Pütt zu fahren und zurück. Dies gelang mir sehr gut. Ich fühlte mich besser und frei. Ich trank einen Kaffee und plauderte mit alten Bekannten, die in der Sonne sitzen. Dann zurück, die Kleine wegbringen und ab nach Hause. Es ist noch ziemlich früh und ich ziehe mich um und fahre zu Eddy. Der brauchte einen Moment bis er mich erkannt hat. Erst stutzte er, schaute mich an als ob er sagen möchte, kenne ich die? Dann beim zweiten rufen, schaute er noch einmal auf und dann erkannte er mich und kam angelaufen. Ich fand das so süß. Beim putzen knabberte und schmuste er an mir herum, ich hatte das Gefühl er hat mich vermisst. Es war ein tolles Gefühl. Da es mir immer noch nicht so gut ging, ritten wir nur eine kleine Mischner-Runde (so nennen wir die Runde) Link füge ich nach GPS-Koordinaten nachträglich ein.

Eddy2Eddy3Eddy7
Eddy5wälzen1

Ich liebe diese Kerlchen so. Dies war die nächste erfolgreiche Abwechslung. Ich versuche morgen einfach wieder arbeiten zu gehen und dann wird sich das schon geben, dennoch ist es komisch. Ich freue mich so sehr, wenn Ansgar wieder da ist. Ich vermisse seine Stimme, seine Anwesenheit. Ich werde bei schönem Wetter einfach viel Motorrad fahren und reiten gehe ich in diesen 14 Tagen sowieso oft. Ich denke dies wird mir gut tun. Soma es mit körperlicher Arbeit verbunden ist und ich dann abends wohlig k.o bin. Ich denke dann kann ich auch schlafen. Also ich werde weiter Berichten,vom Motorradfahren und reiten vorerst. ….
Fortsetzung folgt in der Rubrik Hobbys entweder Reiten oder Motorrad……

 

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Eine Antwort zu Amerika 2011

  1. hotelsuche schreibt:

    Moin moin. Genau zu diesem Thema habe ich Informationen gesucht ebenso wie nun faktisch aufgespürt. Der Themenbereich den Sie auf Ihrer Internetseite behandeln interessiert mich ganz besonders. Machen Sie bitte weiter so, ich komme sicher öfter hier bei Ihnen vorbei. Spitze!

Und wie siehst du das?

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