Die Tage in Moab

Cody nach Moab

Dies war der direkte Weg von Cody nach Moab. Allerdings haben wir in Rock Springs übernachtet und dann am nächsten Tag weiter nach Moab. In Moab angekommen, hat das Adventure Inn in Moab nur ein Einzelzimmer frei. Ansgar bucht dieses, da in Moab fast alles ausgebucht oder viel zu teuer (ab 200$/Nacht) ist. Das Zimmer ist ziemlich klein und  ich bekomme die Krise. Wie sollen wir zu zweit in einem max. 140×190 cm Bett schlafen? Das kann ja interessant werden. Ich weiß jetzt schon, dass ich kein Auge zubekomme. So war es dann am nächsten Morgen auch 😦 Ich bin total übermüdet und genervt. Ich hatte schon überlegt im Auto zu schlafen. Es muss etwas passieren, denn wir sind schließlich 6 Nächte hier. Am nächsten Tag fragen wir, ob noch eine Matratze zu  haben wäre. Diese bekommen wir dann auch. Ich versuche in der nächsten Nacht auf der Matratze zu schlafen, aber auch dies gelingt mir leider nicht. So habe ich nun in 2 Nächten max. 4 Std. zusammen geschlafen. Ich fühle mich ziemlich schlecht.

Nach einigen Recherchen finde ich direkt das Inca Inn Motel nebenan. Leider ist dies auch ausgebucht, aber eine echte Alternative, sogar mit Pool zu dieser Jahreszeit. Toll. Preislich ist dies sogar auch sehr günstig und bietet ein kontinentales Frühstück mit an.

Dennoch ist am Montagmorgen aufstehen angesagt, denn Ansgar hat mir einen Ausritt für 3 Std. auf der Red Cliff Lodge (die tolle Ranch im Castle Valley, die wir vor 2 Jahren gesehen hatten und die uns so gefallen hat). Dort kann man auch wohnen, aber das ist fast nicht bezahlbar. Der Ausritt hingegen ist günstig (3 Std. für 90$) auf den Spuren von John Wayne, wesentlich günstiger als im Monument Valley (2,5 Std für 250$).

Das Treffen war um 8.15 Uhr in der Lodge, dann ging es auf zu den Pferden. Dort wurde eine Einführung gemacht. Wir waren 14 Teilnehmer + 4 Wranglers. 13 von den Teilnehmern haben noch nie auf einem Pferd gesessen oder nur ein oder zwei mal. Na das kann ja heiter werden. Die Einführung umfasste, das ein Pferd gezeigt und vorgestellt wurde, es sei ein Lebewesen, wie man es bewegt, zügelt, treibt, wendet, man im Sattel sitzt, was man tut wenn der Sattel verrutscht, wie man es liebt, wie man auf- und absteigt usw. Also sozusagen einmal das komplette Grundbasiswissen über Pferde.  Ich kenne das ja bereits und höre nur mit einem Ohr hin. Ich finde es mutig, als Anfänger, der noch nie auf einem Pferd gesessen hat, einen 3 ständigen Ausritt zu buchen. Hut ab. Also auf geht es. Die Pferde sind alle sehr lieb und gutmütig und lassen sich wirklich mit 2 Fingern reiten. Es sind echte und gut ausgebildete amerikanische Quarter, so wie die Cowboys die Pferde zum Viehtrieb nutzen.

Es geht steil bergauf und auch wieder herunter. Es sind ganz schmale Trampelpfade, die für einen Menschen fast zu eng wären, aber toll. Wir reiten durch Flüsse, alle Pferde sind wasserfest und gehen ohne treiben und ohne Mühe durchs Wasser. Alle Pferde sind sauber und gut genährt. Alles okay. Die Gegend ist eine richtige Wüste mit kleinen Oasen und Flüssen. Es gibt grüne Abschnitte und Wüstengegenden. Bäume, unter denen wir durchreiten. Ich sehe einiges an Tieren. Leider habe ich die Kamera nicht dabei und das Handy liegt im Auto, daher kann ich es nicht fotografieren.

Aber so ungefähr sah was auch immer es war (Echse, Chamäleon, Leguan oder ähnliches) aus (Foto aus dem Internet).

CameleonEs war Gift grün mit einem quietscht gelben Kopf. Sollte ich es noch einmal sehen, dann fotografiere ich es.

Als nächstes kroch eine Schlange auf einem Stein rum. Dies war hier in Amerika die erste Schlange, die ich in all den Jahren gesehen habe. So ungefähr sah sie aus. Ob es nun diese oder eine andere war, kann ich nicht sagen. Sie war dünn, lang, grünlich und hässlich. Ich habe sowieso Angst vor Schlangen. Dies sind nicht gerade meine Tiere. Und daher muss ich da auch für Fotos nicht noch einmal zu Fuß herum schleichen, ich würde ja sonst noch einmal hinfahren und Fotos machen. Die folgende Beschreibung und das Foto passen jedenfalls zu der Schlange, die ich gesehen habe:

(Quelle Wikipedia) Die Grüne Peitschennatter (Ahaetulla prasina), auch als Grüner Baumschnüffler bezeichnet. Sie gehört zur Familie der Nattern. Sie ernährt sich von Wirbeltieren wie zum Beispiel Eidechsen, Vogelbrut, Fröschen und von anderen Schlangen.

Die Grüne Peitschennatter wird bis zu 1,90 m lang. Sie hat waagerechte, schmale, schlitzförmige Pupillen; ein dreieckiges Gesicht und einen extrem schlanken Körper von dem der Kopf deutlich abgesetzt ist. Die Farbe variiert von hellbraun bis matt gelb-grün und grün. Entlang der Seiten trägt sie eine dünne blasse Linie.

Snake

 Wir ritten durch die Flüsse und am Ende auch eine ganze Zeitlang mit dem Fluss (im Wasser) das machte totalen Spaß. Mit unseren Pferden kann man das meistens nicht machen, da die fast alle Wasserscheu sind.

Unter der Brücke zurück zur Ranch saß dann noch ein Chipmunk auf einem Stein und aß etwas. Das dieser uns nicht zuwinkte war alles. Er ließ sich nicht stören und schaute uns im vorbeiziehen zu und aß sein Essen.

chipmunk

Dies war mein 3 ständiger Ausritt, total entspannt und gemütlich und ich habe viel gesehen. Alle sind wohl behalten und gesund zurück gekommen und es gab trotz der Anfänger keinerlei Zwischenfälle.

Ansonsten gibt es hier viele Shops und Restaurants. Ich werde in den nächsten Tagen noch einmal versuchen mein Shirt zu kaufen (entweder ist Sonntag und der Shop geschlossen oder es ist Wochentags und der Shop ist auch zu). Mal sehen ob ich das tolle Teil noch bekomme. Ich werde berichten.

Restauranttechnisch gibt es hier einen Moab Menu Guide (Zeitschrift liegt in jedem Restaurant aus). Dort steht jedes Restaurant mit der kompletten Speisekarte drin, wo es ist, was es dort gibt und was es kostet. Ideal, wenn man mal so in Ruhe schauen und das Essen von den Texten (Inhalten) so übersetzten möchte. Denn wenn man in dem Restaurant ist, geht das bestellen immer sehr schnell, so dass man gar nicht in Ruhe gucken und überlegen kann. Ich finde diesen Guide praktisch und der ist immer aktuell für das laufende Jahr.

Das gleiche gibt es Online unter folgendem Link, dort könnt ihr dann das Restaurant aussuchen und auf die Speisekarte schauen.

Es gibt einen guten Italiener in Moab, den „Pasta Jay´s“ und einen tollen Mexikaner den „Miguel´s Baja Grill“ und für Frühstück kann man sehr gut das „Jailhouse Café“ empfehlen. Die besten Burger gibt es bei ZAK.

 

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Über ntschotschi

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