1. Urlaubstag / Abholung in Billings

Morgens b in ich mal wieder um 6.00 Uhr wach und habe wiedermal kaum geschlafen. Ich stehe auf und schaue in den Spiegel. Ich erschrecke mich und denke mir, na ja es kann ja nur besser werden. Ich creme mir das Gesicht ein. Der Schlafmangel und die 2 Tage unterwegs sah man mir an. Na ich denke es wird auch wieder weggehen.

Ich dusche in Ruhe und stelle fest, dass ich Hunger habe. Dann fällt mir auf, dass ich gestern außer dem Frühstück nichts mehr gegessen habe. Auch nicht schlecht. Ich packe schon einmal grob meine Sachen vor und gehe dann zum Frühstück. Da mein Zimmer ohne Frühstück ist, gehe ich in Stellas Kitchen frühstücken. Die Damen an der Rezeption gibt mir den Tipp, wenn ich den Schlüssel des Best Western zeige, dann gibt es noch einen Rabatt. Okay auf geht es.

Ich bekomme eine Tisch zugewiesen und das Restaurant macht einen sehr noblen Eindruck und schnell stelle ich fest, das dort ganz normale Preise existieren. Ich bestelle Hush browns, Vollkorntoast und Omelette. Kaffee gibt es ohne Ende wie immer. Auf dem Tisch steht schon ein Glaskrug mit Wasser und Eiswürfel.

Dort kann man sich bedienen. Neben mir nimmt ein unheimliches Paar Platz. Irgendwie sind die komisch. Er versucht mir ein Gespräch aufzuzwingen und selbst die Kellnerin versteht ihn nicht, da er komisch spricht. Ich habe selbstverständlich dann erst recht nichts von dem verstanden, was er sagte. Ich war froh, als das Essen kam, so konzentrierte ich mich auf mein Essen.

Nach dem Essen blogge ich erst einmal meine Berichte fertig. Der lange 1. Anreisetag wird veröffentlicht. Ein langer Tag ein langer Bericht J. Nun heißt es prüfen ob auch alles im Koffer ist, Check out und warten auf Ansgar. Mal sehen, ob ich heute auch Büffel zu sehen bekomme. Der Bericht von ihm ist ja sehr vielversprechend. Die laufen da wirklich friedlich in dem Naturpark zwischen den Autos auf der Straße herum. Man soll es nicht glauben J

Wir werden sehen. Ab heute fange ich an zu fotografieren. Wir werden sehen wie ergiebig die Ausbeute sein wird. Ich freu mich, dass der Anreisestress ein Ende hat und nun die Erholung beginnt. Wenn ich zurück bin dann habe ich für 3 Wochen 5 Flüge absolviert. Echt der Hammer, also öfters muss ich den Stress nicht haben. So nun ist Ansgar auch da und lädt mich ein. Die Wiedersehensfreude ist groß, schließlich haben wir uns 3 Wochen nicht gesehen.

Auf geht es nach Cody, die Stadt des Buffalo Bill Cody. Kurz vor Cody hält Ansgar an einer Art Saloon Namens Edelweiss, okay, außergewöhnlicher Name, dort bestellen wir Burger und Pizza. Die Leute sind nett und wir halten einen Smalltalk. Als wir in Cody ankommen, finde ich, ist es ein gemütliches Städtchen. Wir laden in dem urigen Motel (Art kleine Westernstadt) meine Sachen ab. Das Zimmer wäre etwas für meine Freundin Raffi J Überall Hufeisen am Bett, Cowboy-Hüte und Stiefel auf den Tapeten und Wänden. Ein echtes Holzhaus. Super hier lässt es sich leben J. Selbst die Lampe auf dem Nachtisch ist ein Cowboystiefel. Wir plaudern noch kurz mit Petra (ich vermute sie kommt aus dem Süd-Deutschen Raum) und dann geht es los in den Yellowstone. Kurz vor dem Nationalpark sehen wir am Straßenrand schon die ersten Büffel. Wir halten an und ich staune, wie friedlich sie grasen und was das für Kolosse sind. Sie verlieren gerade ihr Winterfell, daher sehen sie etwas zottelig aus. Wir fahren weiter. In Scharen stehen Rehe zwischen den Pferden auf Wiesen und Weiden. Diese Massen an Rehen ist grandios. Plötzlich stehen 3 Rehe auf der Fahrbahn. Ansgar bremst und wir kommen zu stehen. Die stehen vor dem Auto und schauen uns blöde an J. Leider habe ich so schnell keine Kamera zur Hand. Eines nach dem anderen setzt über den hohen Zaun hinweg, als wäre dieser gar nicht da.

Reh_Pferd

Und weiter geht es in den Park hinein. Eine Zeitlang bewundern wir nur die herrliche Landschaft, den vielen Schnee und die Idylle. Ein herrliches Fleckchen Erde. Es liegt überall Schnee, fast so hoch aufgetürmt, wie das Auto hoch ist. Hier beginnt in wenigen Wochen erst der Frühling. Wenn man bedenkt ich hatte in Las Vegas 37 Grad, hier sind es noch 1 Grad.

Büffel

Wir sehen weitere Büffel, sogar auf der Straße kommen uns welche entgegen. Für die Tiere ist es einfacher auf der Straße zu laufen, statt durch den hohen Schnee zu marschieren. Sie müssen so weniger Energie verbrauchen, denn es gibt ja noch kein frisches Gras. Sie suchen die alten Grasreste vom letzten Jahr, erst im Frühling liefert das frische Gras wieder viel Energie.

Sozusagen funktionieren die Büffel momentan im Energiesparmodus.

Bär

Ich sagte zu Ansgar, jetzt noch ein Bär, dass wäre es J. Er daraufhin, es ist die falsche Tageszeit für Bären, so viel Glück hat keiner. Dann es stehen viele Autos am Straßenrand und wir halten an. Ich sehe einen Bären 100 seitlich den Hang hinauf tapsen. Nein, sagt Ansgar, das ist kein Bär, doch ihn nehme meine Kamera und schaue durch das Tele, doch es ist ein Bär und zwar ein Grizzlybär J. Mein Tag war perfekt, alles gesehen was ich sehen wollte, nun noch eine wilde Mustangherde J. Na das ist vielleicht etwas zuviel verlangt. Insgesamt sehen wir 3 Bären, 2 Schwarzbären tummelten sich dort auch. Ich wollte etwas seitlich in den Schnee. Ich ging von der Straße ins Gelände. Okay der Schnee trägt mich. Der nächste Schritt ging voll daneben. Ich sackte bis übers Knie in den Schnee und verlor das Gleichgewicht. Ich habe mich so erschreckt. Musste mich fallen lassen, um beide Beine im Liegen aus dem hohen Schnee zu bekommen. Nun hatte ich nasse Füße, toll. Aber es hat sich gelohnt.

Zum Sonnenuntergang machen wir uns auf den Weg zurück. Uns bietet sich eine ruhige traumhafte verschneite Landschaft.

Zurück im Hotel geht es direkt unter die warme Dusche und dann ins Bett Fotos sichern J ……..

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Über ntschotschi

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