Saarländisch: Leberknödel mit Sauerkraut und Soße

Wir Saarländer haben eine ganz eigene und deftige Küche. Wir essen sehr viel Knödel und vor allem alles frisch zubereitet, d.h. wir machen auch unsere Knödel selbst (auch die Leberknödel). Leberknödel herstellen ist allerdings nicht jedermanns Sache, denn man muss die Leber roh durch den Fleischwolf drehen. Allein die Vorstellung ist nicht gerade angenehm Smiley.

Da ich vorübergehend volle Schonung nach einer OP habe, ist frisch kochen momentan nicht möglich, da ich schon einkaufen und somit die ganzen frischen Zutaten nach Hause bringen nicht möglich. Also muss es bei großem deftigem Appetit auch mal anders gehen. Ich mache jetzt mal ein Experiment. Mal sehen wie es wird. Ich koche sonst nur frisch und verwende nur wenig Fertigprodukte (wie Soßenwürfel, Bouillon usw.) und Fertiggerichte koche ich überhaupt nicht. Dennoch heute probiere ich einen Tipp meiner Mutter aus.

Meine Mutter empfahl mir fertige Leberknödel (diese esse ich gern und ich hatte mal wieder Hunger auf Leberknödel). Es waren sogar Bayrische Leberknödel. Eigentlich esse ich nur saarländische, aber ich versuche es einfach mal. Ich habe folgende fertige Zutaten zuhause (ein gesamtes Bild), daraus möchte ich mit wenig Arbeits- und Zeitaufwand ein leckeres Essen kochen.

Zutaten

Zutaten für 2 Personen (bzw. 2 Tage für eine Person)
1 P. Bayrische Leberknödel
1 P. Soße zum Braten
1 P. 3 Min. Sauerkraut von Hengstenberg
1 P. Bouillon Pur
1 F. Gewürz Ketchup von Hela

Zubereitungszeit 15 Minuten:

Zubereiten:

Man bringe in einen Topf 1,5 Liter Wasser und 1 Töpfchen Bouillon zum Kochen. Dan dreht man den Herd runter und lege die Knödel 10 Min. in heißes Wasser und lässt sie bei mittlerer Temperatur (nicht kochen) ziehen. In der Zwischenzeit gibt man das Sauerkraut mit etwas Wasser in einen Topf und bringt es zum Kochen. Das Sauerkraut muss 3 Min. kochen. Dann nimmt man einen Soßenwürfel und schüttelt diesen Soßenwürfel in 250 ml heißem Wasser und rühre diesen Sud in einen Topf und bringe die Soße zum Kochen. Man kann die Soße dann verwenden, ich allerdings mag es so nicht und schmecke die Soße noch mit etwas Gewürz-Ketchup ab.

Die fertig gekochten Zutaten gibt man auf einen Teller (hier die Knödel schon halbiert) und serviert. So sieht es dann aus:

Leberknödel

Guten Appetit. ….…… Mmmmmmhhhhhhhhhh ich hätte nie gedacht, dass ein Essen mit Fertigprodukten so lecker sein kann. Solltet ihr mal probieren und man kann immer noch seine eigene Variante mit einbringen. Zudem ist es lecker und es geht schnell. Dieses tolle Essen habt ihr in 15 Min. auf dem Tisch.

Also für das Geld und den tollen Geschmack werde ich die Leberknödel nie wieder selber herstellen Smiley. Und so sieht meine Portion für morgen aus Smiley.

für-Morgen

Das leckere Essen darf ich morgen noch einmal kosten, ich freu mich drauf. Also ein voll gelungenes Experiment und meiner Mutter danke für den tollen Tipp mit den Leberknödeln. Es sind zwar Bayrische Leberknödel, aber diese schmecken genauso wie unsere Saarländischen.

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Über ntschotschi

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3 Antworten zu Saarländisch: Leberknödel mit Sauerkraut und Soße

  1. Gabi schreibt:

    Auh mit Fertigprodukten kann man viel zaubern, wenn man nicht viel Zeit aufwenden will, oder so wie ich, nicht unbedingt gerne kocht. 🙂 Aber immer nur Fertigprodukte mag auch ich nicht.

    Bin etwas verwirrt. Ich als Österreicherin dachte, dass in Deutschland Knödel eigentlich Klöße heissen. Oder ist das auch regional verschieden?

    Die Variante – Leberknödel mit Sauerkraut – kenne ich auch nicht. Bei uns im Ösiland werden diese Knödel eigentlich immer nur in der Suppe – also Leberknödelsuppe – gegessen. Aber einen Versuch wäre es wert. Es sieht nämlich sehr lecker aus.

    Und Leberknödel mach ich auch nie selber, weil eben die fertigen wirklich gut schmecken.

    lg Gabi

    • ntschotschi schreibt:

      Also wir im Saarland sagen Knödel bzw. in unserer Sprache Kneb. Und diese Leberknödel werden nicht in der Suppe gegessen 🙂 sie werden wie jeder andere Knödel auch dazu gegessen 🙂

    • Gabi schreibt:

      Danke für die Info. Wieder was dazu gelernt. .-)
      lg Gabi

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