Grippezeit: 10 Lebensmittel gegen Erkältungen

Virenkiller aus der Küche

Ungewöhnlich früh kommt in dieser Saison die erste Erkältungswelle. In den Wartezimmern der Ärzte wird geschnieft und gehustet wie sonst meist erst im März oder April, der Hochsaison der Erkältungserkrankungen. Höchste Zeit, mit den richtigen Lebensmitteln die Immun-Abwehr zu stärken.

Es stimmt tatsächlich, dass Erkältungen auch mit einer Verkühlung zu tun haben. Momentan ist es ein Wechsel der Temperaturen. Mal warm, mal kalt, dann wieder feucht, dann wieder kühler und dann auch noch der erste Frost. Dann wieder wärmer und nass. Wer da nicht krank wird hat ein perfekt funktionierendes Immunsystem. Denn Viren haben ein leichteres Spiel die Abwehrkräfte auszutricksen, wenn der Körper damit beschäftigt ist, sich warm zu halten. Wer friert, verliert. Und das passiert zur Zeit bei den wechselhaften Temperaturen schnell.

Deshalb hilft alles, was uns warm werden lässt – heiße Suppen, scharfe Gewürze und wärmende Getränke. Und natürlich der richtige Mix aus Vitaminen und Mineralstoffen bei der täglichen Ernährung. Übrigens: Bei Halsschmerzen am besten Bonbons lutschen, das regt den Speichelfluss an und sorgt dafür, dass sich keine Bakterien festsetzen.

Lebensmittel für die Immunabwehr

1. Ingwer

Wie verwenden? Ganz einfach: Von der frischen Wurzel ein Stück (Lippenstiftgröße) abschneiden, schälen und in Scheiben schneiden. Das reicht für eine ganze Kanne Ingwer-Tee. Mit heißem Wasser überbrühen und ziehen lassen. Oder verstärkt als Gewürz einsetzen (auch hier möglichst die Knolle verwenden und nicht die getrockneten Fertigprodukte).
Virenkiller-Effekt: Wirkt vorbeugend und heilend. Die im Ingwer enthaltenen ätherische Öle, die sogenannten Gingerole gelten als das „Aspirin der Natur“, da sie eine ähnliche chemische Struktur haben. Außerdem wirkt Ingwer entzündungshemmend.

2. Zwiebeln

Wie verwenden? Zwiebeln sind wahre Wunderwaffen und heben zudem noch die Laune. Also möglichst oft als Zutat verwenden und vielleicht einmal wieder eine Zwiebelsuppe auf den Speiseplan setzen. Auch als Omas Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit ein Klassiker. Hier ein Rezept: Zwiebelsirup bei Husten
6 Zwiebeln und 6 Knoblauchzehen kleinschneiden, andünsten, mit einem 1/4 Liter dunklem Bier ablöschen, 15 Minuten ziehen lassen. Mit 6 EL Honig süßen. Davon 2 Esslöffel 3x täglich einnehmen.
Virenkiller-Effekt: Ausgerechnet das, was uns die Tränen in die Augen treibt, ist gesund an der Zwiebel. Der beißende Geruch entsteht durch die schwefelhaltige Verbindung Alliin. Diese ätherischen Öle sind nicht nur gut für die Immunabwehr, sondern schützen auch noch das Herz. Das Flavonoid Quercetin wirkt gegen Viren und Bakterien im Körper, beugt also Erkältungen vor und bekämpft sie aktiv, wenn man sie schon hat. Das Gute: Es ist hitzestabil, also auch nach dem Kochen noch erhalten. Extra-Tipp: grüne Spitzen entfernen und Zwiebeln nicht in Plastiktüten aufbewahren, da sie dann schnell schimmeln.

3. Sanddorn

Wie verwenden? Eigentlich kann man sie zur Zeit selber sammeln. Die Büsche mit den leuchtend orangefarbenen Sanddorn-Früchten finden sich vor allem im Norden an jeder Ecke. Doch die Zubereitung ist nicht ganz einfach. Deshalb lieber den Saft fertig kaufen. Wichtig: es muss Sanddorn-Vollfruchtsaft sein. Auch als Marmelade ist Sanddorn gesund.
Virenkiller-Effekt: Die Beeren enthalten zehnmal mehr Vitamin C als Zitronen. Außerdem bemerkenswert ist das enthaltene Vitamin B 12, das sonst vor allem in Fleisch vorkommt. Die ganze Palette an Vitaminen und Mineralstoffen wirkt vorbeugend und heilend.

4. Holunder oder Fliederbeere

Wie verwenden? Auch die dunklen Fliederbeeren haben gerade Saison. Für ein Konzentrat die reifen schwarz-violetten Beeren mit Wasser und Zucker aufkochen, 15 Minuten weiter köcheln lassen und durch ein Tuch passieren. Eignet sich für Saft oder Fliederbeersuppe. Man kann Fliederbeersaft auch gut fertig kaufen.
Virenkiller-Effekt: Bewährtes Hausmittel. Holunder ist allgemein empfehlenswert zur Vorbeugung. Speziell bei fieberhaften Infekten warmen Fliedersaft trinken. So ist er auch ideal für eine Schwitzkur. Also warm einpacken, ruhen und so den Körper bei seiner Immunabwehr unterstützen. Zusätzlicher Gesundheitsbonus: Fliederbeeren wirken heilend bei Husten.

5. Rote Bete

Wie verwenden? Am besten roh (fein geschnitten oder geraspelt) als Salat essen. Alternativ in der Schale kochen oder im Backofen garen, dann bleiben alle gesunden Inhaltsstoffe erhalten. Danach lässt sich die Schale leicht entfernen und die rote Bete für Suppen oder als Gemüsebeilage verwenden.
Virenkiller-Effekt: Der knallige Farbstoff, der so nachhaltig Finger und Kleidung färbt, hat ein hohes entzündungshemmendes Potential. Der Stoff heißt Betanin und gehört zu den Polyphenolen. Außerdem zeigte eine britische Studie 2008, dass man mit Rote-Bete-Saft den Bluthochdruck senken kann.

6. Hühnersuppe

Wie herstellen? Für die gesunde Hühnersuppe, die nachweislich die Heilung bei Erkältungen fördert, muss ein ganzes Suppenhuhn etwa anderthalb Stunden kochen. Denn die gesunden Inhaltsstoffe liegen wahrscheinlich im Knochenmark. Fertigprodukte funktionieren leider nicht. Die weiteren Zutaten sind reine Geschmackssache.

das SuppenhuhnHühnersuppe mit Nudeln, für ein größeres Bild, klick einfach hinein

 

Grundrezept für Hühnersuppe / Hühnerbrühe

Hühnersuppe wird nachgesagt sie ist sehr hilfreich bei Erkältungen. Eine Studie des Medical Centers der Universität Nebraska an menschlichen Zellen hat belegt, dass Hühnersuppe Entzündungsprozesse in Hals und Nase hemmen kann. Aber neben dieser positiven Auswirkungen ist sie natürlich sehr schmackhaft und gut geeignet um Diäten zu unterstützen. Hier beschreibe ich Euch das absolute Grundrezept um Hühnersuppe oder Hühnerbrühe zu kochen, in weiteren Rezepten findet Ihr dann was man noch daraus so machen kann. Viel Spaß beim Nachkochen, eigene Kreationen sind natürlich möglich und erwünscht.
Rezept – Zutaten

  • 1 Suppenhuhn
  • ca. 1 Liter Waser
  • 1 Bund Suppengrün ( Sellerie, Lauch, Zwiebel, Möhren )
  • Salz
  • Petersilie
  • Schnittlauch

Zubereitung:

  • Das Huhn gut waschen und in einen Topf legen. Wasser hinzugeben bis das Huhn gut bedeckt ist, anschließend das Suppengrün ( nicht zu klein geschnitten, das fischt sich später besser raus ) ebenfalls in den Topf geben. Nun noch etwas salzen. ( nachsalzen kann man nachdem alles fertig ist ) Je nach Huhn nun 1 – 2 Stunden köcheln lassen bis das Fleisch fast vom Knochen fällt. Die gesamte Suppe durch ein Sieb gießen, oder alles aus der Brühe herausnehmen. Das Huhn nun vom Fleisch befreien, selbiges kleingeschnitten wieder der Suppe zugeben. Zum Schluss nochmals nachwürzen, ggf. auch mit Pfeffer. Den kleingeschnittenen Schnittlauch in die Suppe streuen.

Tipp:
Mit Pfeffer bitte erst würzen nachdem die Suppe fertig ist, Pfeffer kann bei längerem kochen einen süßen Geschmack erzeugen. Ggf. parallel dazu Reis oder Nudeln kochen und diese dann dazugeben, keinesfalls jedoch die Nudeln in der Hühnerbrühe weichkochen!
Virenkiller-Effekt: So ganz sicher sind sich die Wissenschaftler nicht, was die Heilwirkung der guten alten Hühnersuppe verursacht. Klar ist aber, dass sie tatsächlich die Erkältungszeit verkürzt und sogar den Ausbruch verhindern kann.

7. Kohl

Wie verwenden? Ganz nach Vorliebe. Die schützenden Inhaltsstoffe werden nicht durch Erhitzen zerstört. Wichtiger ist eher, dass der Kohl frisch verwendet wird. Schnittstellen sollten nicht zu stark eingetrocknet sein.
Virenkiller-Effekt: Egal ob Brokkoli, Grünkohl, Wirsing- oder Rosenkohl: Kohlgemüse enthält besonders viel Vitamin C. Und zudem den Zellschützer Vitamin E. Schon diese zwei Inhaltsstoffe sind sehr gut für die Immunabwehr, darüber hinaus enthält Kohl Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Magnesium, Kalium und Folsäure.

8. Chili

Wie verwenden? Ideal etwa in der Hühnersuppe, dann verstärkt es die positive Wirkung. Und generell als Würze von Speisen.
Virenkiller-Effekt: Das Capsaicin macht Chili oder Cayennepfeffer so feurig. Die Schärfe aktiviert die Durchblutung der Schleimhäute und hilft zum Beispiel gegen eine verstopfte Nase.

9. Honig

Wie verwenden? Möglichst nicht erhitzen, denn auch bei der beliebten heißen Milch mit Honig geht so leider das Enzym verloren, das die Immunabwehr stärkt. Also lieber pur einen Löffel genießen oder als Brotaufstrich verwenden.
Virenkiller-Effekt: Honig wirkt antibakteriell und sowohl innerlich als auch äußerlich als Wundheilmittel. Außerdem: Bei Reizhusten ist Honig sogar besser als herkömmliche Hustenmittel.

10. Hülsenfrüchte

Wie verwenden? Frische Erbsen aus der Schote anrichten oder Chili con Carne mit reichlich Kidney-Bohnen zubereiten.
Virenkiller-Effekt: In Erbsen, Linsen und Co stecken sogenannte Saponine. Sie sind schleimlösend und beugen Infektionen wie Erkältungen vor.

Clever essen trotz Fulltime-Job

Schnell die Currywurst mit Pommes um die Ecke oder das Gulasch aus der Kantine? Wer Vollzeit arbeitet hat es nicht immer leicht, sich gut zu ernähren. Mit unseren Tricks bringen Sie Job und Ernährung in ein gesundes Gleichgewicht.

Kantine, Restaurant oder Stehimbiss, ein Supermarkt mit Salatbuffet oder das Essen von zuhause mitbringen. Diese Ernährungsmöglichkeiten haben Berufstätige in der Regel. Doch wer schafft es schon, sich zuhause täglich ein Lunchpaket zusammenzustellen? Stattdessen jeden Tag die gleiche nervige Frage: Wo kriege ich etwas anständiges zu essen her? Nur etwa jeder Zweite hat die Möglichkeit, in der Kantine zu speisen. Und noch viel weniger Angestellte haben das Glück, dort auch noch abwechslungsreiche Kost zu bekommen.

Täglich drei oder mehr frisch zubereitete Gerichte, Salat und Gemüse zur Auswahl, regelmäßig Fisch und vegetarische Speisen, dazu verschiedene Obstsorten, so sieht für die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) ein gutes Kantinenangebot aus.

Die Wirklichkeit: Fleischstücke mit zerkochtem Gemüse an Pommesberg, dazu eine Soße, über deren Zutaten man am besten nicht weiter nachdenkt. Macht satt und müde.

Die beste Wahl in der Kantine: „Wer in einer Kantine isst, sollte nie auf den Salat verzichten und immer Gemüse als Beilage wählen“, sagt Holger Pfefferle von der DGE. „Außerdem sollte man Paniertes oder Frittiertes möglichst links liegen lassen und sich stattdessen für Salz- oder Pellkartoffeln, Reis oder Nudeln entscheiden.“

Damit die Leistungskurve nicht abfällt, empfiehlt der Diplom-Ökotrophologe außerdem, auf das Verhältnis von Fleisch- und Gemüsebeilagen auf dem Teller zu achten: „Gemüse- und Stärkebeilagen sollten den Hauptanteil der Mahlzeit bilden.“ Auch, wenn der Vitaminanteil aufgrund der langen Liegezeiten vielleicht nicht mehr top ist. Aber Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe bleiben erhalten.

Frittenbude, Döner oder Imbissstand

Manchmal gar nicht die schlechteste Wahl. Dabei sollte jede Mahlzeit eine gesunde Komponente enthalten. Zum Beispiel Krautsalat zur Leberwurstsemmel oder Bratwurst. Ein Geflügeldöner mit Extra-Salat ist sogar eine ausgewogene Mahlzeit.

Vielleicht gibt es auch einen Wochenmarkt in der Nähe. Dort wird die Auswahl an internationalen Gerichten frisch vom Essenstand immer größer. Gerade die Thai-Angebote sind sehr gesund. Und scharfes bringt unser Gehirn in Schwung, denn durch Chili & Co werden vermehrt Endorphine ausgeschüttet.

Alternative: Catering und mobiler Essens-Service

In immer mehr Städten gibt es Essen auf Rädern, die auf Aluschale mit zerkochtem Inhalt verzichten. Mobile Bistros kommen regelmäßig zum Firmenparkplatz, wenn man sie bestellt und auch regelmäßig genug Kunden zusammenkommen. Also motivieren Sie ihre Kollegen! Etwas Eigeninitiative ist schon gefragt. Denn regelmäßig Abnahme der Gerichte ist Voraussetzung.

Tipp für zwischendurch: frisches Obst auf den Schreibtisch stellen – zum Greifen nah. Oder mal einen selbstgemixten Smoothie trinken.

Der Kantinen-Check

Verfügen Sie über eine hausinterne Kantine? Hervorragend! Sie haben damit optimale Voraussetzungen, sich gut zu ernähren. Aber wie gut ist die Kantine? Machen Sie jetzt den Check:

  • Stehen täglich mehrere Komponenten zur Auswahl?
  • Wird jeden Tag mindestens ein fleischloses Gericht serviert?
  • Gibt es abwechselnd Reis, Nudeln, Kartoffeln?
  • Werden auch Pell- und Folienkartoffeln angeboten?
  • Steht einmal wöchentlich Seefisch auf der Karte?
  • Ist das Angebot an Obst und Milchprodukten reichhaltig?
  • Werden frische Kräuter und Jodsalz verwendet?
  • Wird auf fette Soßen und Sahne weitgehend verzichtet?

Je mehr Fragen Sie mit „Ja“ beantworten können, desto besser ist es um Ihr Betriebsrestaurant bestellt!Falls die Ausbeute mager ausfällt, reichen Sie den Check mal an den Kantinenchef weiter.

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Über ntschotschi

Weitere Informationen sind auf den verschiedenen Side´s im Blog unter der jeweiligen Überschrift zu finden & viele verschieden Bilder gibt es unter: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1439442 http://www.flickr.com/photos/58635682@N05 Über Kommentare sowie Feedbacks, Anregungen & auch offene und ehrliche Kritik würde ich mich sehr freuen. Also auf geht es zum stöbern & ich wünsche Euch viel Spaß
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