vom 22.05. – 19.06.2012 von sweet Home über Balkonien nach Mainz in die Schweiz & zurück!

 

Endlich ist der Bericht so gut wie fertig. Hier die ganze Geschichte Smiley Es war einmal……, ach nee das wäre ja ein Märchen, sorry.

…… nach dem erfolgreichen Tag in der russischen Botschaft in Bonn geht es auf in die Klinik zum letzten Arbeitstag (eigentlich hätte ich schon Urlaub, aber da ich sowieso über Essen nach Hause muss, kann ich auch noch arbeiten). Ich bin auch sehr früh (gegen Mittag) in der Klinik. Ich komme auf der A3 gut durch (wiedererwartend) und auch an der Klinik finde ich sofort einen Parkplatz :-). Der Arbeitstag wird lang, ich will noch alles aufarbeiten und fertig machen. Mein Chef verabschiedet sich abends. Ich bleibe noch. Dann plagt mich der Hunger und ich habe keine Lust mehr. Also auf in den Urlaub. Ich schließe alles ab und mache mich auf den Heimweg. Mmmmhhhh…… Urlaub!!!! Ich setze mich in meinen kleinen Löwen (207 cc) mache das Dach auf und atme tief durch. Die Sonne schein, so nun beginnt der Urlaub. Relaxt fahre ich nach Hause. Ich komme auch jetzt gut durch, denn der Berufsverkehr ist schon weg :-) In Marl angekommen, gönne ich mir bei meinem Lieblings-Restaurant (Imbiss) meine Lieblingspizza “Dönerfleisch mit Zwiebeln und Peperoni” dazu einen tollen Wein. Abends noch zum Entspannen in die Wanne.

URLAUB!!!!!!!!! Smiley

Ich werde wach, die Sonne scheint. Ich habe Urlaub. Nun beginnt die Arbeit zuhause. Ich sitze immer noch in den Umzugskisten seit Januar. So dies muss nun mal geändert werden. Zuerst mache ich meinen Balkon, denn die Sonne scheint und ich möchte gern gelegentlich draußen sitzen. Also wird der Balkon gewischt, die Möbel sauber gemacht, Blumen, Erde und Kästen gekauft und gepflanzt was das Zeug hält. Der Balkon wird dekoriert. Puh… viel Arbeit aber es hat sich gelohnt.

Balkonpflanzen

Nun einen Kaffee in der Sonne. Füße hoch. Ich habe für den Balkon noch viele tolle Ideen. Mit Stoffen, Strandkorb usw. Aber alles auf einmal geht nun mal nicht, auch nicht bei mir. Es gibt Dinge, die sind erst einmal wichtiger. Nun besucht mich wieder die Drossel. Sie sitzt permanent auf meinem Balkongeländer und sch…. mir den Balkon voll, zudem weckt mich dieser Vogel morgens.

Also muss eine Vogelabwehr her. Ich habe so Dekofische gekauft, vielleicht hilft es ja. Also angebracht und abwarten. Die Drossel hat es schnell erkannt und keine Angst mehr. Also geht das mit dem Wecken und dem sch… weiter :-(

Gut an Ideen mangelt es mir ja nicht. Ich denke noch mal drüber nach. Samstags fahren meine Vermieter für 6 Wochen in Urlaub. Sturmfrei für die Aufräumarbeiten zuhause. Am Sonntag geht es ab in den Keller, Schränke aufbauen und Kartons nach oben schleppen. Im Keller wird gehämmert und geschraubt. Als ich fertig bin, sieht es gut aus.

Ab nach oben, auf den Balkon und Sonne genießen. Abends wird gegrillt :-) Es gibt Geflügel mit Salat. Dazu ein leckeres Bier.

Die Aufräum- und Einrichtungsarbeiten Zuhause gehen weiter. Altkleider, Schuhe, Haushaltsartikel alles, was nicht mehr benötigt wird, kommt mal weg. Krams hier Krams da, so geht es den lieben langen Tag. Einkaufen, waschen, Sonne genießen, alles piano im Wechsel :-) , denn ich habe ja Urlaub und bin nicht auf der Flucht. Dann finde ich eine herrliche Kommode in Rot. Die muss ich haben, diese passt gut zu meiner neuen Couch.

Komode-rot

So nun habe ich auch mein Moped übern TÜV, habe schnell die Garage aufgeräumt, damit meine Kleine in ihr neues Zuhause kommt. Nun ist meine Kleine zuhause. Ich probiere rum, wie meine Kleine, mein Fahrrad und mein Löwe in die Garage passen. Ich habe nun eine Lösung und alles passt super gut :-) Auch dieses Problem ist gelöst. Langsam aber sicher nimmt mein Leben wieder normale Formen & Bahnen an :-). Zwischendrin probiere ich immer wieder neue Rezepte aus. Super auch das klappt gut. Verschiedene Rezepte findet ihr im Blog unter Schlemmergerichte. Schaut doch einfach mal nach, es ist immer schnell gemacht (15 – 20 Min), frisch und günstig Smiley.

Samstag 02.06. ich werde wach und die Sonne scheint. Super Wetter zum Moped fahren. Carsten hatte sich per SMS angemeldet. Super, also rein in den Jogger und ab in die Garage. Moped & Fahrrad putzen :-) So nun ist der grobe Winterdreck vom Moped runter. Das Fahrrad blinkt in neuem Glanz. Trotz Inspektion & Schaltungseinstellung kratzt die Schaltung beim Umschalten immer noch und auch bei Rücktritt. Komisch. Okay kann man wohl nicht ändern :-( Dann kommt die Kettenreinigung & das Fetten beim Moped dran, damit der neue Ketten-Kid lange lebt (wie immer so 45.000 km), da kommt mir eine Idee, was fürs Moped gut ist, kann fürs Fahrrad doch nicht schlecht sein. Ich reinige die Kette mit dem Motorradkettenreiniger und Fette sie mit dem gleichen Fett wie die Motorradkette 🙂 Siehe da, bei der Probefahrt mit dem Bike kratzt die Kette weder beim Umschalten noch beim Rücktritt. Viele fetten die Kette mit Multifunktionsöl. Nehmt richtiges Kettenfett fürs Fahrrad oder wenn Ihr Motorradfahrer seid,dann Motorradkettenfett 🙂 Ihr tut dem Fahrrad etwas gutes. Dann die SMS von Carsten. Er kommt vorbei und wir holen seine Street aus der Inspektion in Erkenschwick. Danach ist eine kleine Ausfahrt angesagt. Wir fahren nach Münster in die Eisdiele. Danach setze ich mich auf die A43 und düse heim, da mir frisch ist. Carsten fährt Überland zurück nach D´dorf.

Sonntag morgen 03.06. ich werde wach und es regnet. Ich bin froh, dass ich gestern Moped gefahren bin. Heute ist dann nach einem Hallo-Wach-Kaffee das Schlafzimmer dran. Ich bringe heute mal das Schienensystem mit den Schienenvorhängen an. Super, also los geht es. Nach kurzer Zeit (es ging wirklich schnell) sind die Träger & Schienen montiert. Dann eine kleine Pause, nun kommt die Kleinarbeit. Die Bahnen einschrauben und dann unten alle auf eine Länge bringen. Ich habe die Bahnen nicht abgemessen, da diese aufgrund der unterschiedlichen Stoffgewichte unterschiedlich lang aushängen. Also unten wird auf Augenmaß gearbeitet. Fertig!!!! Sieht gut aus, ich bin begeistert, sogar das mit dem Augenmaß passt wie “Faust aufs Auge” :-)

Gardine

So nun noch die Gardinen für die Küche bestellen, die ist dann da, wenn ich aus der Schweiz zurück komme. Schnell noch die Sachen für die Schweiz packen und dann geht es los. Dienstagnachmittag bin ich soweit fertig, dass ich nach Bonn aufbreche. Mittwoch muss ich noch einmal zur russ. Botschaft, den Pass meines Chefs abholen und dann auf nach Essen den Pass meinem Chef bringen. Danach geht es schnell zurück (bevor der Verkehr fürs lange Wochenende losgeht). Abends muss ich den Zug (20.15 Uhr) nach Mainz bekommen, wo mich Ansgar erwartet und wir noch Tapas essen gehen. Am Donnerstag morgen geht es auf in die Schweiz. Ich freu mich :-)

So nun ist alles erledigt und ich warte auf das Taxi Richtung Bahnhof. Dann geht es los. Ich stehe vor der Tür und warte auf das Taxi. Dann bekomme ich eine SMS, ich dachte an Ansgar, aber es war der Taxifahrer und kündigte sein kommen an. Mir wurde mitgeteilt, welcher Wagen mit welcher Nummer und welchem Kennzeichen. Fand ich schon cool :-) der Taxifahrer war irgendwie genauso ulkig wie sein Taxi. Er hat mich total abgegraben und wollte im Juli mit mir eine große Rundtour machen. Ich habe dankend abgelehnt. So nun bin ich am Bahnhof und warte auf den Zug. Er kommt mit 8 min Verspätung :-( aber in Mainz hatten wir dann nur noch 4 min Verspätung, dass ging ja noch :-) eben die Bahn.

Ansgar steht ganz ungeduldig am Bahnsteig. Als ich aussteige, auf ihn zugehe und winke dreht er sich um. Männer eben, da freut man sich und sie schauen weg :-) vom Bahnhof aus sind wir dann direkt in die tolle Tampas Bar gegenüber. Die Karte, die Cocktails und auch die Bedienung sowie die Musik sind hervorragend. Hier der Link zur Tapas-Bar.

Besitos Mainz

Es ist Donnerstag morgen und wie immer wenn wir frei haben, geht um 07.00 Uhr Ansgars Handy Trauriges Smiley. Aufstehen, Wecker ausmachen und noch etwas weiterschlafen. Ich war die ganze Nacht wach Trauriges Smiley. Gegen neun stehen wir dann auf. Machen uns fertig und auf geht es. Wir packen das Auto und fahren los. Die Sonne schein, wir machen das Verdeck auf und los geht es. Wir fahren über Ebersheim, durch die Weinberge und dann auf die Autobahn. Da diverse Verkehrsstörungen gesendet werden, umfahren wir diese Überland. Auf der A5 Richtung Basel werden auch Störungen gemeldet. Somit entscheiden wir uns durch Frankreich zu fahren. Dort sind die Autobahnen erstaunlich leer, zumindest die A2. Kurz vor der Schweiz fahren wir wieder auf die deutsche Autobahn, da wir noch eine Vin….. kaufen müssen. Dies erledigt, geht es ab in die Schweiz.

image

Buochs
AnlegesteegBuochs-Bucht

Die Schweiz ist schön, wir krusen um den Vierwaldstätter See und finden schnell ein Hotel. Wir steigen im Hotel Rigiblick am See in Buochs ab. Hier ist der Link zu unserem Hotel Rigiblick am See. Erst haben wir ein Zimmer mit Bergblick, da kein Seeblick mehr frei ist. Okay, das Zimmer ist gemütlich und toll eingerichtet. Wir gehen auf die Terrasse und Essen etwas. Außer dem Frühstück gab es heute nichts mehr. Es ist 17.00 Uhr und wir genießen die Sonnenstrahlen. Es gibt einen Vorspeiseteller mit diversem Käse & verschiedenem Schinken. Lecker…. danach gibt es Fischknusperlis mit Salat und Schweizer Weißwein Namens Yvorne. Danach bin ich mehr als satt. Ansgar natürlich benötigt noch eine Nachspeise Smiley. Es gibt eine kandierte Creme mit Sahne. Dann kommt die Kellnerin und sagt, wir könnten nun doch ein Zimmer mit Seeblick haben. Der Chef hätte dies so entschieden. Wir könnten sofort umziehen. Gut, dass wir noch nicht ausgepackt haben. Also Auf ins Zimmer und umziehen auf die gegenüberliegende Seite mit Seeblick. Das Zimmer ist viel besser als das andere. Es 2 Balkone, Minibar, ist mit 2 Sitzecken eingerichtet und die Aussicht ist toll. Na über Preise wollen wir uns hier in der Schweiz mal lieber nicht unterhalten. diese liegen alle jenseits von Gut & Böse Smiley.

Flaggen
BadezimmerHotelzimmer-Rigiblick

Im Zimmer angekommen, geht es erst einmal ab unter die Dusche. Ahhhh…. nach dem langen Tag tut die Dusche gut. Ein Handtuch auf den Kopf, ab in den Bademantel und auf den Balkon mit einem Campari Orange. So kann der Tag ausklingen.

Relaxen-im-BademantelGenießen-im-Bademantel

Plötzlich zieht ein Gewitter auf. Heftig hier in den Bergen. Naja Bergen ist gut, aber auf der anderen Seite des Sees stehen schon hohe Berge und dort donnert und blitzt es heftig. Dann geht es ab ins Bett, ich bin total müde und erschöpft. Sehr wahrscheinlich auch von der Sonne, denn Sonne kann sehr anstrengend sein.

Gewitter

Am nächsten Morgen ist es diesig und Wolken verhangen. Die Nachwehen des Unwetters. Es muss heftig gestürmt haben, denn auf dem Balkon ist ein Stuhl umgefallen. Ich habe es jedenfalls nicht mitkommen Smiley. Beim Frühstück bekomme ich mit, wie jemand erzählte, dass eine Autobahnbrücke gesperrt und auch ein Bahnhof in der Nähe betroffen sei. Es wäre bei dem Gewitter ein ganzer Berg heruntergespült worden. Die Autobahnbrücke sowie teile des Bahnhof sind mit Schlamm und Geröll verschüttet. Die Autobahnbrücke ist gesperrt. Super und wir haben das verschlafen.

Nach dem Frühstück geht es auf. Es regnet, aber deswegen lassen wir uns nicht den Tag vermiesen. Wir setzen uns ins Auto und fahren rund um den Vierwaldstättersee. Herrlich hier die Gegend. Hier gibt es noch richtige Dampfer. In der Ferne höre ich immer eine Dampflock. Würde gern eine vor die Kamera bekommen. Wir fahren Richtung Luzern. Dort essen wir im Rebstock (Link Hotel Rebstock) einen tollen Salat mit Truthahnbrust in Currysoße. Das war köstlich. Also eigentlich stehe ich nicht so auf Curry, aber das war einfach genial. Dann geht es auf ins Löwencenter shoppen. Im Shopping-Center kaufen wir Schweiz Käse & Wein. Der Käse ist der Käse des Monats und ist ein BIO-Käse. Ich glaube, dies ist mein erster BIO-Käse in meinem Leben Smiley. Während wir im Shopping-Center sind regnet es in strömen. Als wir dann wieder losfuhren, ging es dann schon wieder. Morgen soll es etwas besser werden und wir haben uns zum Wandern und Fotografieren verabredet an der Seilbahn in Wiggis.

Abends geht es dann ab ins Hotel-Restaurant. Ich bestelle Riesen-Garnelen mit Butterreis und dazu Yvorne-Wein.Ansgar bestellt die Eglifilets mit Blattspinat. Also wir haben es genossen, den anschließenden Preis darf ich euch wieder nicht verraten. Diese liegt wiedermal jenseits von gut und böse.

Mein persönliches Fazit bisher: Die Schweiz ist irgendwie nicht real, hier ist alles so sauber, es liegt kein Dreck und kein Müll in der Gegend herum.Die Hecken und Sträucher sind wie mit dem Lineal geschnitten. Holz ist auf den Millimeter gestapelt, wie an einer Wand. Es wirkt alles so geordnet und sauber. Irgendwie nicht real, aber schön. Man hat das Gefühl man wurde in einer anderen Welt (in eine Matrix) versetzt Smiley.

Heute morgen nach dem Frühstück sieht es schlecht aus für die Wanderung auf die Rigi. Wir entschließen uns uns mit Heinz und Carin in Luzern zu treffen und dann mal sehen, was wir machen. Also wir bummeln noch durch Luzern und treffen uns um 12.00 Uhr mit den beiden.

LuzernLuzern2
Luzern3Luzern4
EntchenRaddampfer
PutzschwanTitanic

Ich entdecke noch eine süße Schwanenfamilie. Die kleinen sind so flauschigSmiley. Schaut selbst.

SchwanSchwan-mit-Jungen
Schwanenfamilie

Wir entschließen uns die Glasbläserei zu besuchen. Auf und los geht es.

GlasbläsereiGlasbläserei-gezeichnet

Wer was was das hier unten ist?

Na hat es jemand erraten? In der Zwischenzeit sind wir auf der Terrasse und erfrischen uns. Wir bekommen tolle Wasserflugzeuge zu sehen.

Wasserflugzeug-gelbWasserflugzeug-rot

Dann gehen wir zum Auto und beschließen in ein sehr abgelegenes und tolles Restaurant in der Nähe zu fahren. Auf dem Weg finde ich noch diesen Falschparker Smiley.

Falsch-geparkt

Wir haben alle seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Hier oben hat man eine grandiosen Überblick über den Vierwaldstättersee.

Oberansicht

Ich entscheide mich für grünen Spargel mit Sauce Hollandaise und gebratenen Rosmarinkartoffeln. Lecker. Dann gibt es noch ein Sorbet aus Ananas, Apfel und Pflaume. Super lecker, so etwas leckeres habe ich noch nie gegessen. Bei diesem tollen Ausblick schmeckt das Essen viel viel besser Smiley. Grandios oder?

Die Wettervorhersage für heute war nicht wirklich berauschend und so hatte Ansgar heute die Idee. Passstraßen. Okay ich lass mich überraschen. Doch beim Blick in die Liste der Alpenpässe wurde schnell klar, dass der Pragelpass derzeit gesperrt ist. Außerdem haben wir Sonntag, da ist er wohl eh gesperrt. Also geht Ansgar zum Plan-B über – über den Klausenpass nach Glarus, dann zum Klöntalsee und danach vorbei am Zürisee über den Hirzel und Zug zurück nach Buochs. Das sollte ihm Spaß bringen und mir Übelkeit bescheren.

Also los… Kurz bevor der Klausenpass landschaftlich wirklich toll wird kurz gehalten und Ansgar bringt die kleine GoPro am Auto an. Es geht weiter bis kurz unterhalb der Passhöhe. Dort halten wir an und Ansgar genießt die grandiose Aussicht. Ich mag nicht aussteigen, ich habe Höhenangst und es geht gleich neben dem Auto kräftig tief nach unten und es ist nebelig.

Mit der GoPro HD HERO 1080 auf dem Klausenpass

Oben in den Bergen gibt es echt viele Wasserfälle.

Auf dem Klausenpass mit Fuji Finepix X100

Auf der Rückseite des Klausenpass ist es schwer nebelig.

Es geht weiter zum MacDonald‘s bei Glarus. Dort gibt es ein schönes Kaltgetränk und einige industriell gefertigte Kohlehydrate…

Wenig später sind wir dann am Klöntalsee. Über dem gewaltigen Gebirgsmassiv auf der Rückseite des Sees wabern schwere Wolken hin und her, es sieht fast aus als wären die Bergzipfel in Zuckerwatte gehüllt. Wirklich sehen kann man sie nicht, aber sie lassen sich erahnen.

Später geht es wie geplant über den Hirzel nach Zug. Dort „parkieren“ wir das Auto in einem neuen schier unglaublich sauberen Parkhaus und genießen den unerwarteten Sonnenschein in einem der viele Cafés direkt am Zuger Seeufer. Das Leben kann wirklich schön sein!

Als der Tag sich dem Abend entgegen neigt, geht es entlang am Seeufer in Richtung Brunnen. Dort zweigen wir nach Süden ab und umrunden wieder einmal den „unteren“ Teil des Vierwaldstätter Sees. Pünktlich zum Abendessen sind wir zurück am Hotel und lassen es uns dort noch eine Weile gut gehen. Was für ein toller Tag! Morgen geht es weiter und morgen sind alle Akkus frisch geladen und die Speicherkarten leer gefegt…

Auch am nächsten Morgen verheißt die Wettervorhersage nichts gutes für die Region rund um den Vierwaldstätter See. Als wir nach dem Frühstück zurück in unserem Zimmer mit „Seeblick“ sind, können wir den See nicht sehen, weil es wie aus Eimern regnet. Was tun?

Ansgar kommt mal wieder eine geniale Idee. Aber er kennt die Schweiz ja auch. Wir werden einen Abstecher ins Tessin machen. Was auch immer bzw. wo auch immer das ist. Ich lass mich überraschen. Nun noch überlegen, wie kommt man dort hin? Nimmt man den Tunnel unter dem St. Gotthard, so sind es von Buochs bis Locarno nur 160 Kilometer, warum eigentlich nicht?

Als wir schließlich abreisefertig sind, hat auch der Regen aufgehört und der Himmel klar langsam aber sicher auf. Nach einem kurzen Tankstopp machen wir uns an den Aufstieg zum Gotthard. Das Wetter ist inzwischen ein wenig sommerlich, es sind 16°C und es ist trocken, warum nicht das Dach öffnen und oben ohne fahren? Herrlich, schnell disponieren wir um uns sagen dem Navigationssystem, dass es Autobahnen vermeiden soll.

Auf dem Weg zum St- Gotthard Pass

So finden wir ohne Probleme den Aufstieg zum St. Gotthard-Pass.

Auf der Passhöhe schauen wir mal ob die „Tremola“ geöffnet ist. Aber diese malerische extrem kurvenreiche Nebenstraße ist gesperrt und uns kommt sogar ein Schneepflug entgegen! Also nehmen wie die gut ausgebaute breite Hauptstraße. Sandra ist das auch viel lieber, sie hasst diese kleinen kurvigen Routen.

Unten im Tal angekommen zweigen wir ab und vermeiden bis kurz vor Locarno erneut die Autobahn. Das Wetter ist grandios und wir genießen die Cabrio-Fahrt in vollen Zügen. Kurz vor Locarno biegen wir dann nach Norden ab und machen uns an den Aufstieg nach Sonogno am Ende des Valle Versasca.

Etwa 30 Kilometer später erreichen wir dieses malerisch zwischen hohen Bergen gelegene kleine Dorf das irgendwie an eine großes Freilichtmuseum erinnert. Ansgar und ich zücken unsere Kameras und gehen eine Weile auf Motivsuche. In der Grotto Redorta gibt es einen kleinen Snack. Später „daheim“ in Buochs wollen wir ein letztes Mal im Hotel Rigiblick am See die Abendkarte durchstöbern. Gegen 16h30 machen wir uns auf den Heimweg. Eigentlich könnte man locker eine ganze Woche hier verbringen, zu schön ist dieses Tal mit seinen vielen niedlichen kleinen Orten, urigen Brücken, Wasserfällen, hohen Bergen und nicht zuletzt seinem majestätischen Stausee.

Für den Rückweg nehmen wir die Autobahn und den fast 17 Kilometer langen St. Gotthard Tunnel. Während wir durch die schmale lange zweispurige Röhre fahren, erzählt mir Ansgar die ganze Zeit von dem schweren Unglück im Tunnel. Als wir den Tunnel endlich verlassen können bin ich erleichtert und mir fällt ein Stein vom Herzen und die Spannung löst sich.

Im Hotel angekommen stellen wir zu unserer Überraschung fest, dass wir noch in der Nebensaison sind und das Restaurant im Hotel heute geschlossen ist. Kein Problem, ich wollte sowieso Pizza essen, wenn ich zuhause bin, also warum nicht hier zum Italiener? Ich suche auf dem IPad schnell einen Italiener in der Nähe heraus. In der Pizzeria Antica lassen wir es uns kurze Zeit später wirklich gut gehen. Es gibt Pizza, Wein und zum Abschluss für Ansgar eine Zabaione. Der ganze Spaß kostet dann prompt auch wieder 75,- Franken. Wirklich preiswert ist in der Schweiz eigentlich gar nichts.

Aber es war ein toller Tag und später im Zimmer werden wir von einem schönen Abendrot belohnt. Auch war der Tag aus fotografischer Sicht wirklich ertragreich.

Morgen geht es wieder zurück nach Haus. Ich bin von der Schweiz total überrascht und es ist schön. Es ist alles so aufgeräumt, sauber und quadratisch. Irgendwie nicht real Smiley Aber diesen Eindruck hatten vor mir schon vieleSmiley. Schweiz ist schön, aber auch teuer. Ich könnte mir allein so einen längeren Aufenthalt nicht unbedingt leisten. Aber man sollte die Schweiz schon einmal gesehen haben.

weitere Fotos und ein Video folgen……..später……..

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Über ntschotschi

Weitere Informationen sind auf den verschiedenen Side´s im Blog unter der jeweiligen Überschrift zu finden & viele verschieden Bilder gibt es unter: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1439442 http://www.flickr.com/photos/58635682@N05 Über Kommentare sowie Feedbacks, Anregungen & auch offene und ehrliche Kritik würde ich mich sehr freuen. Also auf geht es zum stöbern & ich wünsche Euch viel Spaß
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2 Antworten zu vom 22.05. – 19.06.2012 von sweet Home über Balkonien nach Mainz in die Schweiz & zurück!

  1. Gabi schreibt:

    Was für ein schöner und detailreicher Bericht und auch die Fotos sind ganz toll. Da habt ihr ja ein paar herrliche Tage in der Schweiz verbracht, auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat. Aber so ist das halt in den Bergen. 🙂
    Ich sitze gerade auch noch in Kärnten in ca 1050 m Höhe vor ‚unserer Hütte“ und genieße die Aussicht, wenngleich sie hier nicht ganz so spektakulär wie in der Schweiz ist, aber nicht minder schön. 🙂
    LG Gabi

  2. Pingback: Schweiz 2012 – Sandras Geschichte « Ansgar's BLOG

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