Motorradtour an Vatertag 02.06.2011

Es ist Donnerstag der 02.06.2011 (Christi Himmelfahrt oder auch Vatertag). Eigentlich sollten die Papis heute mit einem Planwagen oder Trecker eine Sauftour machen, wir entscheiden uns bei dem herrlichen Wetter allerdings zu einer Motorradtour mit Anas. Dieser ist pünktlich um 11.00 Uhr da und holt uns ab. Wir freuen uns und machen uns auf den Weg. Wir sprechen uns kurz ab und starten dann in Richtung Café Fahrtwind. Uns knurrt leicht der Magen, da wir noch nicht gefrühstückt haben und ich freue mich eigentlich schon auf meine “Schmiergenehmigung” am Café Fahrtwind. Bei der Ausfahrt Meckenheim ist dann plötzlich ein Stau. Wir sehen nur noch Warnblickanlagen und fahren von der Autobahn ab, sonst wird das nichts mit unserem Frühstück.

Es geht weiter, das TomTom navigiert Ansgar jetzt über Adenau, warum nicht? Wir folgen ihm, doch dann ist schon wieder alles vorbei, wir stehen vor dem nächsten Stauende. Wir stimmen uns kurz ab und schon ist die Planung mit dem Frühstück im Café Fahrtwind Geschichte. Es geht nach Rheinbach. Dort im Brauhaus kann man schön draußen sitzen und es sich gut gehen lassen. Ich genieße 2 Tapas. Einmal Fisch mit Spinat und gebratene Garnelen mit Aioli. Mmmhhhh…. lecker so zum Frühstück Smiley .

Gegen 12h30 geht es dann weiter in Richtung Gerolstein. Ansgar nutzt die Routenführungsoption „Kurvenreiche Strecke“ und das TomTom findet lauter schöne Straßen. Es geht auf verschlungenen Pfaden durch verwunschene Wälder. Zwischendurch immer mal ein Stück Bundesstraße und dann biegen wir wieder ab auf den nächsten „Trampelpfad“.

In Gerolstein findet Ansgar (sein TomTom) dann eine tolle Eisdiele. Es ist schon Nachmittag und der Hintern tut schon ziemlich weh. Nach dem Eis wollen wir die Mopeds auftanken und weiter in Richtung Oberwesel fahren. Dort sollen sich unsere Weg trennen. Anas will Richtung Frankfurt und wir wollen nach Norden in Richtung Bonn. Zuerst wollen wir tanken. Bei der Tankstelle tauschen Anas und Ansgar die Mopeds. Die „Double X“ ist ein krasses Teil, der Motor leistet etwa 150 PS. Das Ding ist schwer wie die Hölle und liegt auf der Straße wie ein Brett. Ich bin sie auch mal gefahren, dennoch für ein Mädchen zu schwer, aber toll.

Bei Cochem erreichen wir die Mosel und stehen eine halbe Ewigkeit an einer Baustellenampel. Als es endlich grün wird, eröffnet sich uns das gesamte Ausmaß dieser Baustelle. Ganz Cochem ist eine Baustelle und auf der Hauptstraße unten an der Mosel staut sich der Verkehr über viele Kilometer. Es ist inzwischen wirklich warm und ich bin froh, dass wir am Stau vorbeifahren können. Es geht weiter entlang der Mosel. Bei Treis-Karden kreuzen wir die Mosel und schon wieder geht es in Serpentinen die Berge hinauf. Oben angekommen gibt es eine kleine Kapelle mitten in den Feldern. Rast ist angesagt. Supi. Mir tut der Hintern weh Trauriges Smiley

Als die Motorräder abgestellt sind, stelle ich fest, dass meine Belastungsgrenze erreicht und will eigentlich nur noch nach Hause. Wir ruhen uns also ein wenig aus und diskutieren das Für und Wieder der vollkommen unterschiedlichen Motorradkonzepte.

Kurz vor Oberwesel haben wir einen fantastischen Blick hinab ins Rheintal. Hier würde ich gern anhalten und ein paar schöne Fotos machen, aber wir haben keine Kamera dabei. An einer kleinen Anhöhe sieht es so aus als wäre dort ein kleiner Aussichtsplatz, also Blinken und raus. In Oberwesel finden wir bei einem Italiener ein schönes schattiges Plätzchen. Es gibt ein Steak mit Fritten und Salat – lecker!

Inzwischen ist es Abend geworden und wir verabschieden uns um etwa 19h30. Zwei Stunden ist es noch hell und vor uns liegen noch etwa 100 Kilometer bis nach Bonn.

Ab Koblenz steht die Sonne tief und blendet, es ist nicht wirklich angenehm. Ich bin total platt und kann nicht mehr. Ich freue mich auf Zuhause, eine Dusche und dann aufs Bett. Es gibt später noch die 8. Staffel von 24. – Jack Bauer muss wieder ordentlich was einstecken und die ganze Welt vor den bösen Buben retten. Wir schauen uns drei Folgen an und schlafen dann wie die Murmeltiere ein. So wie ich geschlafen habe, schlafen nur SteineSmiley.

Am nächsten Morgen bin ich recht früh wach und muss wieder los Arbeiten. Ich mache mich auf den Weg und wundere mich, dass es auf den Autobahnen so leer ist. Okay nachdem was am Mittwoch so unterwegs war, so haben heute fast alle frei. Ich kam auch Abends ziemlich gut wieder nach Bonn. Kein Stau, wie gesagt es haben alle Pendler frei.

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Eine Antwort zu Motorradtour an Vatertag 02.06.2011

  1. Gabi schreibt:

    Das Motorradfahren dürfte ja wohl recht anstrengend sein. Aber Ihr hattet ja doch einen schönen Ausflug, denke ich.

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