Motorradtour durch die Eifel

 

Es ist Freitag, die Sonne scheint und ich habe mir heute frei genommen und möchte den Tag mit Ansgar verbringen, da er am Sonntag nach Stuttgart muss (Entwicklerseminar). Nach dem Frühstück geht es los. Ein wirkliches Ziel haben wir nicht, aber darauf kommt es uns heute nicht an. Der Weg ist das Ziel, einfach etwas am Rhein entlang und durch die Eifel cruisen. Darauf freuen wir uns. Es geht über die B9 am Rhein entlang. Ich fahre vor, unser grobes Ziel ist Bad Breisig. Kurz hinter Bad Breisig überholt Ansgar dann und wir biegen rechts ab und genießen die vielen Kurven. Das TomTom haben wir nicht dabei, Ansgar hat es im Wohnzimmer auf dem Tisch liegen lassen, aber bei seinem Gedächtnis dürfte er die Planung noch im Kopf haben. Wir genießen die herrliche Landschaft und Kurven und am Nürburgring machen wir am Burg-Café direkt unterhalb der Nürburg eine kleine Pause. Es gibt etwas kaltes zu trinken und für die Ohren die Geräusche des Porsche Sport Cups ein paar hundert Meter weiter westlich auf der Grand Prix Strecke.

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Die Sonne blendet und ich freue mich auf die kalte Cola. Es ist echt warm hier. Nach unserer kleinen Mittagspause wollen wir weiter über Adenau in Richtung Café Fahrtwind – wieder einmal, jepee! Leider wird die Freude des Weiterfahrens nach einigen hundert Metern unterbrochen. Ich habe das alles so schnell gar nicht mitbekommen. Da steht tatsächlich ein Grüner mit Kelle auf der Straße. Was macht der da? Meint der uns? Warum? Bevor ich eine Antwort auf all diese Fragen hatte, fuhren wir auch schon auf den Schotter, wo noch mehrere dieser Sorte standen. Insgesamt 3 Polizisten und eine Polizistin. Ansgar hatte Gott sei Dank die Papiere dabei und ich meinen Führerschein. Ich fahre ja schon mal ohne. Aber heute morgen bin ich noch einmal umgedreht und habe den Führerschein doch eingesteckt (ich hatte so ein komisches Gefühl im Bauch). Gut so. „Allgemeine Verkehrskontrolle, Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte!“ So direkt kommt die Ansage des Polizisten. Ich nehme meinen Helm ab und wurde ziemlich verdutzt angesehen. Ich glaube der Polizist hätte alles erwartet nur kein Mädchen. Okay, wir zeigten alles vor. Ansgar kam ziemlich glimpfig davon, der Polizist hatte keine Ahnung, ich dagegen musste mir einige Sprüche anhören wie “Sie fahren einen nicht eingetragenen Reifen. Ratter, ratter…… ich denke nach, kann gar nicht sein. Die Reifen sind neu und von einem Motorradhaus in Mainz aufgezogen. Danach ging die Maschine direkt zum TÜV, also alles abgenommen. Aber leider ist das Freigabegutachten zuhause bei der Rechnung. Der Polizist lies sich besänftigen und sagte nächste mal eine Kopie unter der Sitzbank postieren. Den Rest wie nicht originale Lenker usw. hat auch er nicht gesehen. Richtig Ahnung hatte der auch nicht, aber er konnte einen Fahrzeugschein lesen und da standen nun mal 180er Reifen drin. Okay wir konnten weiter. Als wir fuhren, wurde die nächsten Motorradfahrer angehalten. Holländer. Wir grinsten und fuhren von dannen.

Es geht weiter über Adenau bis wir schließlich wieder einmal im Café Fahrtwind landen. Zwischendurch sehen wir noch mehrfach die Polizei. Ist heute der Tag der „offenen Polizeikelle oder was“?? Als wir dort ankommen ist es war und wir freuen uns auf Apfelkuchen und ein kaltes Getränk. Daheim heißt es erst einmal ab unter die kalte Dusche. Ahhh….. tut das gut, nun bin ich wieder ein Mensch. Dann ab in die Küche, wo ich eigentlich auch hin gehöre. Dort probiere ich mal wieder ein neues Rezept aus. Spargel mal wieder ganz anders uns so lecker. Hier das Rezept “ Spargel Italia” dazu kleine Pellkartoffeln, einen leckeren Rose. Das Essen stand nach nur 35 Minuten auf dem Tisch. Ansgar war begeistert. Aber es war mal wieder viel zu viel.

     

Am nächsten Tag scheint die Sonne noch ein wenig heller und es ist noch ein wenig wärmer. Ich bin noch K.o. vom Vortag und meine Hand schmerzt immer noch. Also frage ich Ansgar beim Frühstück, ob er sein holdes Weib spazieren fährt. Selbstverständlich fährt er mich spazieren und ich freu mich drauf. So gern wie ich selbst fahre, so gern lasse ich mich auch fahren Smiley So kann Ansgar auch mal wieder die weiße BMW fahren und gucken, ob an den Unstimmigkeiten, die ich festgestellt habe etwas dran ist, oder ob ich zu sensibel bin.

Ich genieße das mitfahren, so sehe ich mehr von der herrlichen Gegend am Rhein. Zudem fahre ich nicht selbst, wenn es mir nicht gut geht. Ich gehe da kein Risiko ein. Es ist zu gefährlich nicht zu 100% bei der Sache zu sein, zumal in dieser Gegend mit vielen Kurven und Höhen. Es geht in Richtung Bad Godesberg, dann weiter in Richtung Meckenheim. In Pech biegen wir links an und fahren über Berkum. Es geht vorbei an der Radarstation und weiter in Richtung Remagen. Im Wald dann wieder rechts in Richtung Straußenfarm, vorbei am Golfplatz, immer weiter in Richtung Süden… In Ahrweiler biegen wir heute mal nicht in Richtung Römervilla ab, sondern eine Ausfahrt später. Es geht kurz durch die Stadt, dann vorbei am Kletterpark und ab in den Wald. Die Straße ist grandios.

An jedem Abzweig fahren in in Richtung Nürburg-Ring bis wir am Abzweig „Ahrbrück“ ankommen. Also warum nicht mal wieder über Ahrbrück zum Café Fahrtwind? Gedacht, geblinkt, es geht durch schöne Wälder und es ist wunderschön.

 

Auf dem Rückweg fahren wir mal durch Bonn Röttgen und über den Venusberg, Abwechslung muss sein! Abends wieder mal Spargel, aber konventionell. Dazu Hähnchenfilet – Weißwein – lecker!

Am nächsten Tag ist das Wochenende dann schon fast Geschichte. Es ist Sonntag und ich fahre später zu Eddy (noch etwas fürs Reitturnier üben) denn Ansgar muss nach Stuttgart. Den halben Sonntag verbringen wir also damit die Wohnung ein wenig aufzuräumen, Wäsche zu waschen und die Koffer zu packen. Um 13.30 Uhr mache ich mich auf den Weg in Ruhrgebiet. Wie erwartet habe ich auf der A3 am Heumarer Kreuz Stau. Diesen habe ich allerdings schnell bewältigt und dann geht es auf die A1. Dort ist alles gut. Dann ab auf die A43 und ich bin schon fast zuhause. Schnell Auto ausladen, umziehen und ab zum Stall. Eddy freut sich schon und Steffi auch. Beide erwarten mich schon. Am Stall ist dann mal wieder üben angesagt. Dies ist dann auch zügig erledigt, danach noch ein Quätschchen mit  Steffi beim Sekt und alles ist gut. Als ich zuhause ankomme, bin ich total erledigt. Duschen und ab auf die Couch. Morgen früh geht der Alltag wieder los.

Ich schalte ab und relaxe erst einmal. Dann folgen die Vorbereitungen für den nächsten Tag und ab ins Bett…. Am nächsten Morgen aufstehen. Guten Morgen Alltag, da bin ich wieder…… Ich stehe auf und freu mich auf den Tag, denn die Sonne scheint schon. …………

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Über ntschotschi

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