Biker-Wochenende

 

Es ist Donnerstag Nachmittag, ich mache Feierabend und freue mich darauf Ansgar wieder zu sehen. Ich mache mich auf den Weg nach Bonn und komme sogar sehr gut durch. Ich habe weder auf der A3 in Leverkusen noch auf dem Zubringer zur A59 Stau. Das hatte ich noch nie (fast noch nie, als der Schnee lag, da war ich auf der Autobahn bis auf 2 andere ganz allein). Normalerweise verliere ich an jedem Einfädelpunkt ca. 15 Min. Somit dauert die Fahrt nach Bonn ca. 1,5 Std. für 97 km. Dies ist eigentlich akzeptabel. Ich denke es liegt daran, dass so wenig los ist, da der Sprit 1,60€ kostet. Entweder steigen die Pendler auf den Zug um, oder es fährt doch nicht mehr jeder für sich allein und man bildet Fahrgemeinschaften! Die Wiedersehensfreude ist Groß Smiley 3 Wochen sind eine lange Zeit.

Am Freitag morgen geht es dann wieder nach Essen arbeiten (auch wenn es schwer fällt und ich gern im Bett bleiben würde bei Ansgar) es nützt leider nichts. Auf geht es und am frühen Nachmittag zurück. Die Heimreise nach Bonn verläuft genauso flott wie gestern. Ich werde stutzig. Wenn das immer so wäre, dass wäre toll, aber ich glaube der Optimismus geht mit mir durch. Am Samstag mache wir unsere erste Ausfahrt mit den Motorrädern. Ich freu mich drauf.

Nach einem leckeren Abendbrot und einigen guten Filmen, sind wir dann auch schon im Bett verschwunden. Morgens werde ich wach, die Sonne schein. Ansgar schläft noch. Ich wecke ihn sanft. Er rekelt sich und grinst mich an. Wir machen uns einen Kaffee und genießen diesen im Bett Smiley Dann heißt es aufstehen und duschen. Beim Frühstück reden wir über unsere kleine Tour. Ich bin schon ganz aufgeregt. Ich freu mich so wahnsinnig.

Hier die Tour:

Motorradtreff:

Abends kommen wir erschöpft zurück. Erschöpft aber glücklich. Ich habe zur Krönung des Wiedersehens nach Fastfood-Amerika Ansgars Lieblingsgericht gekocht. Garbanzas (Kichererbseneintopf). Wir genießen diesen köstlichen Eintopf. Uns geht es gut. Mit einem Absacker (Ramazzotti) genießen wir im Bett einen Film. Morgen fahren wir wieder Motorrad. Ich liebe diese Ausfahrten. Das Rheinland ist für solche Ausflüge das Ideale Gebiet. Man ist schnell überall und es ist einfach schön. Die vielen kleinen Weinstuben, die Motorradtreffs an Rhein und Mosel. Die Kurven in der Eifel. Herrlich, dies ist der Traum eines jeden Motorradfahrers. Das Wochenende geht mal wieder viel zu schnell vorbei. Es ist wieder Sonntagabend und ich packe meine Sachen, damit ich nachher das Auto beladen kann, denn morgen früh geht es wieder auf nach Essen zur Arbeit und von dort nach Hause.

Hier die beiden Mopeds beim Rast an der Mühle (Laubachmühle)

Motorradtour

Der Lichtblick ist, dort warten Eddy und Steffi auf mich. Ich freue mich immer wieder mit ihm arbeiten zu können. Wir drei verstehen uns belendend. Eddy lernt viel und Steffi und ich sind begeistert. Eddy setzt die Lernübungen auch immer direkt oder spätestens beim nächsten mal um. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass er es annimmt. Montags und Mittwochs bin ich immer bei Ed. Dies sind meine festen Tage mit ihm, alles andere nach Vereinbarung und Zeit meinerseits. In der Motorradsaison muss ich dann immer Kompromisse eingehen oder alles clever kombinieren. Ist alles auch manchmal nicht leicht, aber bekomme ich mittlerweile ganz gut hin, so dass ich jedem (meinem Motorrad und Ed) gerecht werde. Denn auch mein Moped will wie Ed bewegt werden. Es ist nicht gut, wenn sie nur steht. Dafür ist sie zu alt, aber wenigstens nicht anfällig) Smiley.

Momentan reite (arbeite) ich Ed ohne Sattel und Trense. Reiten nur mit Halfter und Strick. Wobei der Strick nur zum Führen gedacht ist nicht zur Positionskorrektur. Ed soll nun von oben das Schenkelweichen lernen. Am Boden sieht das schon gut aus, mittlerweile weicht er schon, wenn man nur auf ihn zugeht mit der entsprechenden Körperhaltung. Ich bin begeistert. Nun das ganze aus der Reiterposition. Das gestaltet sich manchmal etwas schwierig, aber es sollte auch mit der Zeit funktionieren. Warum ich dafür ohne Trense und Sattel reite. Ohne Trense, ich überfordere ihn nicht mit falschen Kommandos. Dann möchte ich, das er auf verbale Kommandos hört. Das Umsetzen verbaler Kommandos bekommt er in den normalen Gangarten schon super gut hin. Dies ist für das Longieren auch sehr wichtig. Dann das reiten ohne Sattel, ich habe einen besseren Kontakt zum Pferd. Kann die Hilfen besser und direkt umsetzen und spüre durch den direkten Kontakt mit ihm, ob er sich im Rücken wegdrückt oder ob er das richtig umsetzt. Dies hilft mir ungemein beim Schenkelweichen und beim Angaloppieren. Beim Galoppiren merke ich dann direkt, ob er wieder in den Kreuzgalopp springt oder nicht. Denn der Sattel nimmt mir dieses direkte verbunden sein mit Ed und das direkte spüren von Fehlern und falschen Bewegungen.

Das Lernen und spielen mit Ed mach mir und Steffi richtigen Spaß. Wir haben unsere wahre Freude daran und auch Ed spielt und lernt gut mit. Wir bleiben am Ball, denn bald ist ja das Turnier. Ich bin ja mal gespannt, fremde Umgebung, viel dazugelernt und dann das Umsetzten, wie das alles so an diesem Tag funktioniert. Ich werde berichten…..

Die Arbeitswoche ist relativ ausgeglichen wenn auch stressig. Der Wetterumschwung ist bei den Patienten richtig zu spüren. Viele sind wieder schwindelig und durcheinander. Es kommt auch wieder (obwohl ich das bei dem tollen Wetter nicht verstehe) die Zeit der Depressionen. Die Telefonate, die ich wieder täglich führe sind manchmal wirklich echt hart. Aber ich bemühe mich immer wieder den Menschen zu helfen oder sie dorthin zu vermitteln, wo ihnen geholfen werden kann.

Nach dieser harten anstrengenden und doch auch ausgeglichen Woche mit Ed und meiner Arbeit naht das WE. Ich freu mich. Dennoch die nächsten 2 Wochen bin ich berufl. allein. Meine Arbeitskollegin hat 1 Woche Urlaub und in der nächsten Woche macht sie Urlaubsvertretung. Ich werde dann mit all den schwierigen Patienten und einer vollen Sprechstunde allein sein.Okay auch das werde ich irgendwie meistern müssen. Normalerweise ist das auch die Routine meines Jobs. Das WE soll sehr sonnig und warm werden. Wir werden uns viel ausruhen und am WE Motorrad fahren. Da ich am Donnerstag mein Auto noch kurzfristig in die Werkstatt bringen kann für die kleine Inspektion, durchgucken für den TÜV und das wechseln von Winterreifen auf Sommerreifen, kann ich erst am Freitag nach Bonn fahren. Freitag morgen auf dem Weg zur Arbeit höre ich dann, es gibt Osterferien. Okay, das heißt volle A3. Ich entschließe mich heute so früh wie möglich Feierabend zu machen, damit ich noch einigermaßen nach Bonn durchkommen. Eigentlich hätte ich um 15.00 Uhr Feierabend, mein Chef geht um 13.00 Uhr und ich kurz nach ihm. Ich bedanke mich bei meiner Arbeitskollegin, denn das ist nicht selbstverständlich. So kurz nach eins bin ich dann auch auf der Autobahn und alles geht ziemlich gut. Als ich in Bonn angekommen bin, höre ich in den Nachrichten, dass nichts mehr geht auf den Autobahnen. Ich habe mal wieder die richtige Entscheidung getroffen. Ansgar war beim Zahnarzt und ich wollte so früh wie möglich für ihn da sein, und nicht den ganzen Abend auf der Autobahn stehen.

Abends gibt es einen großen Salat im Lindenhof mit Putenbruststreifen. Lecker und nicht schwer. Dazu einen sommerlichen Rose. So kann der Sommer beginnen. Ansgar nahm die Spagetti Bolognese. Am Samstag morgen beschließen wir Moped zu fahren. Wir texten Leon an und verabreden, dass wir ihn um 13.30 abholen. Gesagt getan, wir fahren eine schöne kleine Runde über Bad Münstereifel und dann über Schuld zum Café Fahrtwind dann an der Ahr zurück. Gegen 17.00 Uhr liefern wir ihn wieder zuhause ab. Es war doch ganz schön kühl, okay es ist eben noch kein Sommer. Aber ich denke die Temperaturen werden so ab Mai endlich wärmer. Wir kommen auch leicht angefroren zuhause an. Ab unter die heiße dusche und dann mit einem tollen Rose ab ins Bett, Kinoabend. Wir schauen diverse Filme, wobei ich mir bei einigen nicht sicher bin, dass man sie gesehen haben muss. So manche verfilmte Comics haben weder einen Sinn noch eine Handlung. So wie Jona Hex. Also irgendwie paradox, dennoch wir haben ihn gesehen Smiley

Am Sonntag machen wir einen ruhigen. Ich habe Muskelkater vom Reiten, dazu noch vom Moped fahren. Die Muskeln kommen momentan nicht so schnell mit wie ich Aktivitäten ausführe. Ich denke ich gönn ihnen mal eine Ruhepause. Denn wie gesagt ich bin die nächsten 14 Tage allein und ich brauche meine Kräfte für meinen Job und Ed. Wir treffen uns um 16.00 Uhr mit einem Freund von Ansgar am Bahnhof in Beul. Somit wird der Abend ruhig. Ich werde nun schon einmal meine Sachen vorpacken, damit ich später nur noch das Auto beladen muss. So dass war es nun auch schon, ich werde weiter über Touren und Erfolge berichten.

Termine: Osterwochenende nach Luxemburg mit dem Moped
Reitturnier: Sonntag, 15.05.2011 in Oer Erkenschwick
Über diese Ereignisse werde ich im Anschluss berichten………………………….Fortsetzung folgt………………………

Advertisements

Über ntschotschi

Weitere Informationen sind auf den verschiedenen Side´s im Blog unter der jeweiligen Überschrift zu finden & viele verschieden Bilder gibt es unter: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1439442 http://www.flickr.com/photos/58635682@N05 Über Kommentare sowie Feedbacks, Anregungen & auch offene und ehrliche Kritik würde ich mich sehr freuen. Also auf geht es zum stöbern & ich wünsche Euch viel Spaß
Dieser Beitrag wurde unter Hobbys, Motorrad, Reiten abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Und wie siehst du das?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s