Wieder Zuhause :-(

Der Flug geht pünktlich um 17.55 Uhr. Neben mir nimmt ein netter Amerikaner Namens Corey platz. Corey ist 46 und lebt seit 23 Jahren in Frankfurt. Schnell kommen wir ins Gespräch. Ich bin über etwas Ablenkung sehr dankbar, denn ich leide schon sehr unter der Trennung von Ansgar. Wir waren nun 3 Wochen zusammen unterwegs, dann der kurze schnelle Abschied und nun sehe ich Ihn 3 Wochen nicht. Wir sind das erste mal so lange getrennt. Mitten im Gespräch werden wir von der Stewardess schließlich unterbrochen. Wir wurden nach Getränken gefragt. Wir bestellten und redeten dann weiter. Anschließend gibt es Essen. Ich entscheide mich für das Rindergeschnetzelte mit gem. Gemüse und Reis, dazu Obst und Käse. Ich wählte zum Essen einen Rotwein. Also das Essen ist wirklich köstlich. Nach dem Essen entscheidet sich Corey zu schlafen und ich entscheide mich für das Bord Kino. Es läuft Wallstreet, danach ein Herzensfilm mit Robert de Niro. Dieser ging mir sehr an die Substanz, da es eine Herzschmerz-Geschichte ist. Durch die Trennung von Ansgar habe ich Mühe meine Tränen zurück zu halten. Ich vermisse Ihn sehr, die kommenden Tage werden sicher nicht einfach für mich.

Der Flug vergeht super schnell. Wir sind schneller als geplant, wie auch immer der Pilot das gemacht hat, es ist jedenfalls toll. Die Landung ist für 13.05 Uhr geplant und um 12.30 Uhr sind wir dann schon am Boden am Frankfurter Flughafen. Da wir auf dem Rollfeld stehen und das Flugzeug vorn und hinten verlassen werden kann, ging alles ziemlich flott. Das Wetter ist super, es ist sonnig und warm. Die dicke Jacke, die ich mir zurecht gelegt habe, benötige ich nicht. Das Wetter hier ist besser als zum Zeitpunkt des Abfluges in Las Vegas. Die Passkontrolle habe ich auch schnell hinter mir. Bei der Gepäckausgabe dauert es dann doch einen kleinen Moment. Dann kommt doch endlich das Gepäck. Ich schnappe mir meinen Koffer und mache mich auf den Weg zum Taxi. Schnell findet sich ein netter Taxifahrer, ein älterer Türke, ziemlich nett und bringt mich nach Mainz zur Wormser Str. 65 “Quartier 65”. Dort lagern noch von der Abreise nach Amerika meine Auto- sowie Wohnungsschlüssel, Auto und meine Anziehsachen. Herr Schreeb kommt mir schon freudig entgegen und schließt das Appartement auf. Eigentlich ist geplant gewesen, ich ruhe mich aus und fahre Abends nach dem Feierabendverkehr nach Hause.

Es ist früh und ich entschließe mich direkt das Auto zu packen und direkt die 300 Km nach Marl zu fahren. 3 Stunden Autofahrt und ich bin zuhause. Ich kontrolliere schnell das Auto (Wasser, Öl & Benzin) verabschiede mich mit einem freundlichen Danke schön bei Herrn Schreeb mit Grüße an seine Frau und bin wieder on the Road. Es geht mir gut und ich bin fit, obwohl ich die Tage vorher in Las Vegas und im Flugzeug nicht geschlafen habe. Die Sonne scheint, ich mache Musik an und setze die Sonnenbrille auf. Aber besser jetzt durchfahren und dann entspannen, als später doch vielleicht müde zu sein. Ich bin erstaunt, dass es mir nach diesen Strapazen so gut geht. Um 14.00 Uhr fahre ich in Mainz los. Mein Navi sagt mir, ich bin um 17.00 Uhr zuhause. Supi und mit viel Glück habe ich in Köln auf dem Heumarer-Kreuz keinen Stau, denn der Berufsverkehr fängt dort eigentlich erst später an. Ich bin pünktlich zuhause und lade das Auto aus. Irgendwie bin ich deprimiert. Amerika ist ein tolls Land und ich wünschte ich wäre noch dort. Zudem ist es nicht toll sich im Urlaub zu trennen, einer bleibt und einer fährt nach Hause. Muss ich auch nicht noch einmal haben.

Schnell ist die erste Waschmaschine angestellt und der restl. Koffer soweit ausgepackt. Ich fahre wieder los und besorge Lebensmittel. Heute Abend gibt es Karotten, Brokkoli, Zwiebeln, Champions und Rindersteak Stücke gebraten in der Pfanne mit etwas Pfeffer und Knoblauch. Abgelöscht wird das ganze mit etwas Rotwein. Danach bin ich mit dem Auto noch durch die Waschstraße gefahren. Die Scheibe ist so verdreckt und das Auto auch, es sieht aus wie Blütenstaub oder Sand. Auf jeden Fall kann das Auto so nicht bleiben. Als ich wieder zurück bin, koche ich schnell, da ich heute nur das kleine Frühstück im Flieger gegessen habe. Dann geht es ans aufräumen. Hier liegt Post, die ich schnell durchsehe. Danach einfach auf die Couch und ankommen. Abends spät lege ich mich ins Bett und versuche zu schlafen. Dies gelingt mir auch für 2 Std. Dann bin ich wach. es ist 00.30 Uhr. Ich stehe auf. Ich kann einfach nicht weiter schlafen. Irgendwie muss ich erst einmal nach Hause kommen, die vorübergehende Trennung verdauen, die Zeitumstellung wieder richten. Ich habe zum ersten mal ein Jet-Leck. Es ist grässlich. Ich denke am Wochenende kann ich das wieder irgendwie ausbalancieren. Danach wird es hoffentlich wieder gehen und mein Programm für die nächsten 3 Wochen heißt Ablenkung, ich hoffe das gelingt mir. Aber der Urlaub war traumhaft, den Küstenhighway No1 sollte man mal gesehen haben. Ich werde mir in den nächsten Tagen einfach noch einmal  die Fotos ansehen und den Urlaub revü passieren lassen. Ich hoffe das im Job nicht so viel liegen geblieben ist, damit ich auch in Ruhe ankommen kann und ich mich langsam wieder umstelle. Ich habe natürlich Fotos im Flieger und sogar ein Video gemacht. Ich werde diese nach meiner Hausarbeit noch nach bearbeiten und selbstverständlich nachträglich veröffentlichen.

So nun werde ich einfach mal akklimatisieren. Ich versuche komplett durchzumachen um heute Abend normal zu Bett zu gehen, damit ich morgen wieder einen normalen Trott habe. Ob es mir gelingt? ……. Bis später……………..

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