Die Tage in Monument Valley vom 15.04 – 18.04

Im Hampton Inn angekommen, haben wir mit ach und krach die 1. Nacht überstanden. Die Luft im Hotelzimmer war schlecht, die Klimaanlage brachte keine Abkühlung, die Fenster ließen sich nicht öffnen. Die Tür konnte man auch nicht auf lassen, da sie immer wider ins Schloss krachte. Somit stand ich morgens auf und es ging mir richtig schlecht. Steif in den Gliedern, druck auf dem Kopf irgendwie platt, Schach matt und entkräftet. Okay nach dem üblichen Procedere morgens ab zum Frühstück, vielleicht kann das Frühstück ja die Lebensgeister wecken. Das Frühstück war eigentlich okay. Ich aß eine Fricki, 2 Toast, Kaffee und ein Croissant. Dazu gab es noch Obst und ein Aktivia. Alles in allem okay. Aber auch das Frühstück brachte nicht den wirklichen Erfolg. Somit beschloss ich heute nicht zu reiten. Wir machten eine Safaritour quer durch Monument Valley und Umgebung. Diese war echt toll. Wir fanden einige schöne Stellen und schossen sogar gute Fotos. Dennoch war ich immer noch platt. Das sollte sich heute auch nicht mehr bessern. Zudem war es extrem bewölkt, drückend warm (28 Grad) und irgendwie schwül. In Süddeutschland würde man das auch Fön nennen. Denke mein schlechter Zustand lag auch am Wetter. Dann war Mittag. Wir aßen Burger (eben das übliche hier). Diese waren super. Also Burger können die hier machen. Danach schauten wir uns den Mexican Hat an, so hieß auch der Ort, indem wir aßen. Benannt nach dem Steingebilde dort.

      

Mexican Hat                            Wild in der Wüste                                   Hydrant in der Wüste             Ich bin zu kaufen     

    

  Ausgedient                                                Ich bin ein paar Std. alt                                Old….Older……the Oldest……

Dann auf nach Bluff, dort fand ich einige schöne Motive zum Fotografieren. Das hat sich mal gelohnt. Auch die Häuser, mal zu sehen, wie die Indianer so leben. Ziemlich beeindruckend. Ich war jedenfalls nicht das letzte mal in Amerika. Ist ein faszinierendes Land. Die Menschen so freundlich, nett zuvorkommend.  Auf dem Weg zu Monument Valley fuhren wir noch durch das Valley of the gods. Zum Sonnenuntergang waren wir dann wieder im Monument Valley. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es ein schöner Sonnenuntergang wird, da es ziemlich behangen war und die Wolken tief runter gingen. Aber Ansgar ließ sich nicht davon abbringen. Okay. Ich gehe im Besucher-Center noch shoppen. Kaufe mir ein Halstuch in den Farben der amerikanischen Flagge. Wieder erwartend wurde es ein super Sonnenuntergang. Die Bilder sind auch in der Fotocommunity zu sehen.

  

Im Hotel angekommen, verlängerten wir um 1 Tag, da Ansgar mich unbedingt auf ein Pferd setzen will. Okay, mit ein wenig Aufwand konnten wir dann bleiben. Danach ging es ins Restaurant, mal sehen was es so zu essen gibt. Ich entschied mich für einen schwarzen Bohnen Eintopf und Potatoe Skrins (Kartoffelhälften mit Schinken und Käse überbacken auf Salat. Eine tolle Variante, werde ich mir für Zuhause merken für abends mal was nettes schnelles kleines zwischen durch. Klein ist jetzt wirklich übertrieben, macht wahnsinnig satt. Ich war total begeistert, mal kein Burger. Ansonsten versuche ich viel Obst und Salat zu essen. In den Salaten hier bekommt man Brokkoli und Blumenkohl als Rohkostgemüse mit dabei. Wusste gar nicht, dass man diese beiden Sorten auch roh essen kann. Ist mit Dip wirklich lecker, sollte man mal probieren. Also ich mag es. Danach geht es in den Indianer Store. Ich finde ein T-Shirt und überlege, ob ich es mir kaufe. Es ist witzig. Indianer beim Golfen im Monument Valley. Tolle Idee. Nun ab ins Zimmer. Es ist spät. Ich mache nur die Speicherkarte für den Fotoapparat leer, dann gehe ich zu Bett. Ich bin total erledigt. Ansgar braucht länger. Er will morgen um 5 Uhr aufstehen und zum Sonnenaufgang zum Monument Valley fahren. Ich werde im Bett bleiben und mich mal richtig ausschlafen. Gute Nacht

 

Der nächste Morgen. Pünktlich um 5 Uhr geht der Wecker. Ich wecke Ansgar, der wie erwartet Anlaufschwierigkeiten hat. Ich drehe mich um und schlafe weiter. Er macht sich auf die Socken Richtung Monument Valley. Um 08.00 Uhr ist er wieder da. Ich stehe auf mache mich fertig und wieder geht es ab zum Frühstück. Heute fühle ich mich schon besser. Das Frühstück war köstlich. Heute gab es 2 Portionen von dem köstlichen Rührei mit Fleisch, Paprika und zwiebeln. Lecker. Dazu Kaffee. Damit hatte ich meine Frühstücksration weg. Auf zum Horseback riding im Monument Valley. Dort angekommen, erkundigten wir uns und buchten die Reittour. Supi. Ich freute mich wahnsinnig. Als wir dort ankamen wurden die Pferde gerade fertig gemacht. 2 super schöne, komplett in Westernmontur. Schön war auch, dass der Guide und ich allein unterwegs waren. Somit brauchten wir auf keinen warten. Wir beide knallten direkt los. 2 Stunden durchs Tal mit Erklärungen über die Berge, wie sie heißen, warum, etc.. Wir ritten keinen einzigen Horsetrail, sondern quer Feld ein, Hänge hinauf und wieder hinunter, quer durch Flussbetten und in denen entlang. Supi Tour. War eben was für Anspruchsvolle. Mein Pferd Maidy passte 3x nicht auf und brach vorne ein, so das es stürzte. Mein Guide war besorgt und fragte, ob alles in Ordnung sei. Aber so etwas kenne ich von zuhause, von Pjaro, der konnte das auch gut. Somit saß ich noch im Sattel und mein Guide war sehr erstaunt. Wir hatten ein gutes Tempo drauf. Es ging die 2 Std. nur im Trab und Galopp quer durchs Tal. Herrlich. Wir legten keine Pause ein und ich konnte allein Querfeldein reiten, solange ich meinen Guide sah und nicht aus den Augen verlor. Das war vielleicht toll. Also die Tour endete, war mein Guide ziemlich platt, er sagte es wäre heiß, ich empfand das allerdings nicht so. Er sagte er wäre lange nicht so anspruchsvoll mit einer Touristin geritten wie an diesem Tage. Es hatte ihm glaubig auch Spaß gemacht. Ich gab ihm für die wundervolle und ausgiebige Tour 5$ Trinkgeld. Ansgar holte mich nach 2 Stunden wieder ab und machte wundervolle Fotos.

  

Dann ging es weiter. Da wir einigermaßen groggy waren, fuhren wir ins Hotel 1 Std. ausruhen. Ansgar hatte ja nicht viel geschlafen. Vorher hielten wir bei Burger King. Das war genau das Richtige. Ansgar aß Burger, the same as everyday. Sie hatten neu den Staekburger als Menü. Ich hatte mir einen Salat mit gebratenem Hühnchen, Crottinos und Dressing sowie einen doppelten Cheeseburger bestellt. Super. Das ganze gab es für 12$. Dann ab ins Hotel und etwas ausruhen. Schließlich wollte Ansgar zum Sonnenuntergang wieder zum Monument Valley. Dies taten wir auch. Um 6.30pm machten wir uns auf den Weg, um pünktlich im Monument Valley zu sein. Dort angekommen, vermutete Ansgar schon, dass es ein langweiliger Sonnenuntergang werden würde. Wurde es dann auch. Supi war, ich sah einen Japaner, der mit dem Fahrrad unterwegs war. Der wollte eigentlich im Hotel einchecken, aber leider waren die ausbeucht. Somit ruhe er sich kurz aus, aß Schokolade und trank Wasser, zog sich dickere Sachen an und unterhielt sich mit einer Französin aus Paris. Er erzählte ihr, dass er in Köln wohne, mit dem Flugzeug nach L.A. geflogen sei und wolle mit dem Fahrrad von L.A. nach New York. Sie war erstaunt und sagte es wäre eine tolle Rute. Er bedankte sich. Er fuhr los. Ich sah ihn dann nicht wieder. Es wurde ja auch dunkel. Wir machten uns auch auf den Weg ins Hotel. Die tote Kuh, die ich seit 3 Tagen am Wegesrand liegen sah, lag immer noch da. Sie wurde von Tag zu Tag dicker. Sie war sicher aufgebläht. Die Krähen machten sich schon über sie her. Arme Kuh. Im Hotel angekommen, brachten wir unsere Sachen nach oben und stellten fest, dass unser Zimmerschlüssel nicht mehr schloss. Super, also wieder runter zur Rezeption und die Karten neu Laden lassen. Wir hatten ja 1 Tag verlängert und die Schlüssel wurden der Buchung nicht angepasst. Wieder oben angekommen stellten fest, dass wir wieder schlechte Luft im Zimmer hatten. Wir waren begeistert. Wir gingen zum Essen. Ich aß das gleiche wie gestern nur ohne Eintopf. Das wäre mir zu viel geworden. Danach ab nach oben, einmal mit einem Trick die Tür aufstellen, damit durchgelüftet wird. Dann ab ins Bett. Gute Nacht bis morgen.

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